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Chronik |

Nachdem sich einige beherzte Männer nach den Wirren des Krieges sich 1945 wieder trafen, hatten Sie die Idee, einen neuen Verein auf die Beine zustellen. So gründeten diese Männer im Haus Franke (heute Günters Corner) aus dem Raum Eving und Lindenhorst dabei den Verein und gaben ihm den Namen:
SuS Eving-Lindenhorst um dann im Jahr 1951 den Namen TuS Eving Lindenhorst da man nun auch eine Turnabteilung hatte.
Einge junge Herren die dem Boxsport sehr angetan waren, hatten sich schon am 15. Juli 1945 im Haus Eschenberg getroffen und traten bei der Vereinsgründung am 1. September 1945 in den Verein mit ein. Dazu gab es noch eine Feld-Handballabteilung von Männern und Damen und auch mit der Leichathletik kamen Aktivitäten hinzu.
Da es einige Abteilungen gab, wählte man einen Vorstand für den Gesamtverein. Diese Funktion als Präsident übernahm Herr Heinz Limberg der als Freund des Sports galt. Er tat sehr viel für die Vereine im Dortmunder Norden.
Bei der Gründungsversammlung im Haus Franke auf der Evinger Strasse (ca. 80 Personen waren bei der Gründungsversammlung) wurde dann am 1. September die Fußballabteilung gegründet. Diese hatte auch den größten Zuspruch. Als Vorsitzender wurde Moritz Suppan gewählt. Um Ihn herum wurden ferner noch Richard Hoffmann, Willi Weber Heinrich Vedderman gewählt.
Man machte sich an die Arbeit die Bombenschäden und das Spielfeld des Eckey -stadion bespielbar zu bekommen. Unter größten Schwierigkeiten wurden Bälle und Kluften besorgt und so konnte man nach einigen Testspielen, bei dem man gut abschnitt die Meisterschaftsspiele aufnehmen.
Bei der Klasseneinteilung wurde man in die Kreisliga Bochum –Dortmund des Volks -portverbandes eingereiht Hier zählte der TUS EVING –LINDENHORST zu einer der spiel stärksten Mannschaften.
Die Nachwuchspflege wurde beim TUS immer groß geschrieben. Hier war es der Sportkamerad Erich Rösner der Mann der alles gut im Griff hatte und den Verein zu einer der stärksten Jugendmannschaften im Raum Groß-Dortmund machte. Schon im 1. Jahr wurde die gute Arbeit mit der Stadtmeisterschaft gekrönt.
Als dann nach 2 Jahren der Volkssportverband aufgelöst wurde, trat man dem Westdeutschen Fußballverband bei. Somit Mitglied im heutigen DFB. Dort wurde man anhand der Spielstärke der Bezirksklasse zugeteilt.
Hier hielt man sich immer im oberen Mittelfeld der Tabelle und bestritt Spiele gegen die Vereine die auch in Dortmund einen Namen hatten. (BVB 09, DSC 95,Arminia Marten, TUS Bövinghausen.) Die Jugendmannschaften waren so stark, dass die Ruhr –Bezirksmeisterschaft und Kreismeisterschaften errungen wurde. Aus diesen Mannschaf-ten kam der überwiegende Teil an Spielern zu der 1. Mannschaft und wurden sofort Stammspieler. So konnte zum Beispiel die Jugendmannschaft geschlossen als Stadt -vertretung gegen eine Stadtauswahl des Kreises Hamm und Umgebung im Endspiel das Spiel mit 3-1 siegreich gestalten. Die Zuschauerresonanz war überwältigend und man konnte viele Zuschauer des Sonntagmorgens begrüßen.
Leider ging es im Jahr 1948 mit der ersten Mannschaft von der Bezirksliga in die Kreisliga. Doch man hatte gute Jugendspieler und so ging man postwendend nach einigen Aufstiegsspielen die man siegreich gestaltete wieder in die Bezirksliga. Das Training hatte der Trainer Detmar Cramer übernommen. (Der nach seiner späteren Arbeit beim DFB, den FC Bayern München zur Deutschen Meisterschaft und zum Gewinn des Europapokals führte.) Er baute eine junge hungrige Truppe sich zusammen und schaffte mit folgenden Spielern: Fritz Vogt (ging später zum BVB als Vertragsspieler in die Oberliga) Hermann Schwarz (Trainer u. a. VFL Hörde u. SC Dorstfeld 09)) Egon Giller Helmut Wolf (DFB Oberligaschiri und lange Jahre Kreisschiedsrichterobmann vom Kreis Dortmund.) Hermann Sträter und Harry Schmid (wurden Vertragsspieler in der Oberliga West bei STV Horst– Emscher) Heribert Gorsek (wurde nach seiner aktiven Laufbahn später Trainer beim TUS und schaffte mit der Mannschaft des TUS 1962/63 nach erbitterten Kampf mit der ÖSG Viktoria 08 den Aufstieg in die Westfalenliga.)Werner Nagerski (wurde auch Trainer u. a. beim TUS, Lüner SV, Spvg Erkenschwick.) Wilfried Nöll (wurde Trainer in der 2. Liga bei DSC 95, Eintracht Gelsenkirchen u. Hammer SV) Gerd Bienke, Heinz Waldmeier fanden mit ihrem Job auf der Zeche genug Erfüllung.) „Kalla“ Akuczewski (wurde später Schöffe und 2.Vorsitzender in der Fußballabteilung)den Aufstieg in die Landesliga. Nun hatte man endlich auch Gespanne auf dem Feld (Schiedsrichter und 2 Linienrichter wie se damals noch geheißen hatte.)
Die A-Jugend wurde 1951 Gruppenmeister und 2. Stadtmeister. Mn scheiterte am BV Borussia 09 im Endspiel. Doch dann im Spieljahr 1953/54 errang man die Westfalenmeisterschaft.
Nach 10 Jahren hat man z. Zt. 3 Seniorenmannschaften 4 Jugendmannschaften und 4 Schülermannschaften im aktuellen Spielbetrieb.
Man spielte dann in den nächsten Jahren immer gut mit und hielt immer wieder die Klasse. Immer wieder sorgte die Jugend für große Erfolge. So wurde man auch immer zu den in Mode gekommen großen Jugendturnieren eingeladen. Man gewann das International besetzte Turnier vom VFB Alemannia 97 um den „Otto Ziehe“ Gedächtnispokal. Wo mann Arsenal London, FC Winterthur. eine Britische Auswahl bestehend aus Soldaten und den Sportclub Hindenburg aus Polen besiegte.
Die 1 Mannschaft spielte gegen die alter Rivalen von DSC 95, Arminia Marten, VFL Hörde TBV Mengede 08 und BV Brambauer 13 die über den Raum Dortmund spielten.
In der Serie 1961/ 62 übernahm dann Heribert Gorsek von seinem Schwager Werner Nagerski die Funktion des Trainers der Senioren. So ging man nun mit der Parole Aufstieg an. Denn nach 12 Jahren in der Landesliga wollte man endlich in die höchste Amateurklasse. Als Favorit galt der Nachbar aus Körne die ÖSG Viktoria 08 mit ihrem Trainer Elwin Schlebrowski (ehemals Spieler beim BVB 09)und der VFL Hörde. (mit Trainer Hermann Schwarz dem Ex Evinger Spieler.) Doch der „Fuchs Herry Gorsek“ tüftelte sich solange ein Mannschaft zusammen, dass dann die Spiele gegen die Rivalen auch verdient und sicher gewonnen wurden. Dabei hatte er großen Rückhalt in die beiden Amateurnationalspieler Torwart Friedhelm „Fips“ Schulte und Dieter Zorc die die Abwehr gut zusammen hielten. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass die Spiele oft zu Null gewonnenen wurden.
Von den „alten Aufsteigern“ in der Landesliga war nur noch Harry Schmidt (der vom STV Horst- Emscher zurückgekehrt war.) dabei. Sonst hatte man nur junge hungrige Spieler. Es waren: Torwart Friedhelm Schulte. und Reservetormann Walter Stiebler, Dieter Steiger, Dieter Zorc, Frank Balzer, Karl-Heinz „Kalla“ Wepner, Paul Jescheniak Hans Heuser, Dietmar Höh, Horst „Krabbel“ Kalverkamp, Karl– Heinz „Kalli“ Sträter Dieter Krause, und Rolf „Rolli „Kutscher, so wie die beiden im Jahr 1960 aus der Jugend gekommenen Dieter Baranowski und den schon mit 39 Jahren verstorbenen Hans- Jürgen „Jackel“ Peiszan.

Vorsitzender war Hans Bebermeier, die Geschäfte führte Heinz Langele, Paul Sodenkamp war der Kassierer. Horst Ostermann Co – Trainer und Anton Gorsek war der Betreuer und Anton Kollmann der Masseur
Nach dem Aufstieg in die höchste Amateurliga, feierte man im Vereinslokal Tüttelmann eine rauschende Aufstiegsfeier. Bei der es hoch her ging und man war froh das man am Tag darauf nicht ein Spiel ausgetragen wurde. Man hätte es nicht geschafft.
Aber der DFB ließ sich immer etwas Neues einfallen. Mit der Gründung der Bundesliga wurden immer neue Amateurligen geschaffen. So kam es dann, dass es dann immer mehrere Ligen gab. So kam dann über der Landesliga die Verbandsliga und nun Westfalenliga als höchste Amateurliga.
Als dann der BVB 09 als erste Mannschaft 1966 den Europapokal der Pokalsieger holte, lud man die Mannschaft zu einem Freundschaftsspiel ins Eckeystadion ein. Der Platz war rappelvoll. denn alle wollten ja den Europapokalsieger von nahen sehen. Doch der BVB hatte die Rechnung ohne den TUS gemacht. Der TUS ging mit 1-0 in Führung und erst 6 Minuten vor Schluss konnte der BVB zum 1-1 durch Siggi Held den Endstand von 1-1 erzielen.
Noch ein Jahr blieb Heribert Gorsek als Trainer. Schaffte einen guten Mittelplatz. Gorsek ging nach SV Heringen und für Ihn kam mit Lothar Geißler dem Ex- Evinger, der beim VFL Bochum Vertragsspieler spielte und später sogar mit dem BVB 09 Deutscher Meister geworden war als Trainer ins Eckeystadion. Aber es klappte nicht so richtig und man trennte sich nach nur einem Jahr von Ihm. Als Nachfolger kam mit Helmut Manig ein neuer Trainer. Dieser bracht auch wieder die Mannschaft ins Mittelfeld. Doch im 3. Jahr seiner Trainertätigkeit musste man den Abstieg in Kauf nehmen. Und man spielte wieder in der Landesliga.
Der Vorstand hatte gewechselt. Ernst Beste war 1.Vorsitzender, Karl Akuczewski sein Vertreter, Herbert Hugendiek Geschäftsführer, Günter Stanek war Kassierer, Walter Ettel und Horst „Locke “ Ostermann bildeten den Spielausschuss.
Ernst Beste nahm im Jahr 1970 Kontakt zu Friedhelm Schulte auf. Er konnte diesen auch als Trainer für die neue Serie für seinen Heimatverein begeistern und so nahm man das Ziel Westfalenliga in Angriff. Man baute auf die eigene Jugend und mit Karl -Heinz „Kalla“ Thome, „ Wolfgang „Langer“ Knäpper Rudi Winkler, Richard „Ritschi“ Laczkowski und Bruder Zbygnew „Amigo.“ Dazu hatte man mit Klaus Dieter Ranft einen guten und großen Torwart vom SV Roland 98 geholt. Das Urgestein Dieter Baranowski und Ulli Goeke spielten mit Wolfgang „Teddy“ Radke in der Abwehr. Als Libero hatte man Peter „der kleine Prinz“ Röntgen von der ÖSG Viktoria 08 losgeeist. Im Mittelfeld und Sturm wirbelten Werner Schmelter Norbert „Nobby“ Poggemeier (vom BVB 09) Klaus „Plombe „ Kirscht (vom TSC Eintracht 48/95) und Werner „Atta“ Goretzki. Dazu kam aus der 2: Mannschaft noch Karl – Heinz „Langer“ Körner und Torwart Rainer „Schimmel “Janowitz einige Mal zum Einsatz.
Nachdem man dann im ersten Jahr unter Trainer „Fips“ Schulte das Aufstiegspiel gegen SG Castrop 02 in Hombruch mit 1-0 gewann, musste man gegen den VFL Schlangen im 2. Spiel nach dem das erste Spiel 2-2 geendet hatte im 2. Spiel die Segel mit 0-3 streichen.
So hatte man ein Jahr später eine sehr gute Truppe zur Stelle und man war auch gut dabei. Hätte auch gegen den SV Röllinghausen im Meisterschaftsspiel alles klarmachen können, aber man musste nach einer 2-0 Führung fast mit dem Schlusspfiff den Ausgleich hinnehmen .So hatte man am vorletzten Spieltag 3 Punkte Rückstand.(alte Punktrechnung bei Sieg 2 Punkte.) Doch auch wenn man aussichtslos zurück lag gab der Trainer Schulte die Parole aus kämpfen bis zur letzten Minute. Man gewann in Schalke mit 4-0-. Röllinghausen verlor gegen Gelsenkirchen 07. So hatte man nur noch einen Punkt Rückstand. Im letzten Spiel ging es im Eckey gegen TBV Mengede 08. Dieses Spiel wurde mit 8-0 gewonnen. Nun lauerte man auf das Endergebnis zwischen Arminia Marten und SV Röllinghausen, Als dann die Nachricht kam, dass das Endergebnis 2-2 war, war der Jubel riesig und man hatte doch noch ein Entscheidungsspiel in Langendreer erreicht.
Dieses Spiel wurde dann vom Staffelleitereine Woche später angesetzt und ausge -tragen. Die 2. Mannschaft verlegte ihr Spiel bei Preussen Horstmar schon auf 11,00 Uhr. Gewann sicher mit 5-0 Toren und stieg damit in die Kreisliga A auf. Nachdem man sich mit der DJK Frankonia ein heißen Kampf Kopf an Kopf geliefert hatte. Doch mit 5 Punkte am Ende vorne lag.
Nun am Nachmittag ging es dann weiter in Langendreer mit dem Spiel um den Aufstieg. Es waren ca. 6500 Zuschauer auf dem Platz, als um 14,30 Uhr ein Schauer vom Himmel fiel der vom Feinsten war. Die Zuschauer waren bis auf die Haut durchnässt, aber keiner verließ die Zuschauerränge.
Da dann auch noch beide Clubs grüne Trikots hatten, musste gelost werden. Der TUS verlor, musste wechseln, bekam vom Ausrichter rote Trikot. Doch das war auch die einzige Niederlage an diesem Tag. Denn in der 65 Minute war es Norbert Poggemeier der für das Tor des Tages sorgte in dem er eine Flanke von Richard Laczkowski aus der Luft nahm und den Ball in den Winkel donnerte. Ein Tor des Monats. Nun wurde das Ergebnis mit aller Macht verteidigt, doch 2. Minuten vor Schluss wurde Torwart Ranft am Kopf verletzt (Gehirnerschütterung) und musste ausgewechselt werden. Für Ihn kam der Torwart der 2. Mannschaft Rainer Janowitz ins Tor. Auch Er war schon am Morgen angeschlagen worden und humpelte auf den Platz. Aber die Abwehr stand sicher und man wurde verdient Sieger und damit Aufsteiger in die Westfalenliga. Es wurde im Haus Tüttelmann ein doppelter Aufstieg gefeiert. Man war wieder in der höchsten Amateurklasse und die 2.Mannschaft als Unterbau in der Kreisliga A.
Auch die Vertragsspielermannschaft von der SG Wattenscheid 09 die den Aufstieg in die 1. Bundesliga plante, war aufmerksam auf den Evinger Trainer Schulte geworden der ja auch als Spieler im Olympia –Modus bei der SG gespielt hatte und holte Schulte als Trainer nach Wattenscheid für die 1. Mannschaft.
Das war natürlich ein schwerer Schlag für den TUS EVING LINDENHORST: Doch der Vorstand der nach dem Rücktritt von Geschäftsführer Herbert Hugendiek, durch Gereon Büscher neu besetzt worden war, holte mit dem Weltmeister -schaftteilnehmer Heinrich „Heini“ Kwiatkowski von den BVB 09 Amateuren einen guten Man nach Eving.
Da auch Dieter Steiger nach dem Aufstieg sein Ziel erreicht hatte wurde für ihn der ehemalige Spieler des TUS Hubert Dagarcz als Trainer der 2. Mannschaft unter Ver -trag genommen. Da beide Trainer schon beim BVB zusammen gearbeitet hatten ergänzten sie sich auch prächtig.
Zur neuen Serie hatte der TUS den Abgang von Atta Goretzki zu verkraften. Dafür kam der Torjäger von Arminia Marten Heinrich „Heini“ Bachorz zum TUS. Ferner noch Herbert Frost und Adolf „Addy “ Weist als 2. Torwart.
Die neue Serie begann auch fulminant. Man feierte Sieg auf Sieg und wurde Herbst -meister als Neuling der Westfalenliga. Einige Dortmund Fans des BVB hatten schon Angst, dass der TUS in die Regionalliga aufstieg, da der BVB in der Regionalliga spielte und es so zu dem Lokalkampf gegen die Schwarz – Gelben kommen könnte.

Im DFB Pokal kamen die Mannschaft von STV Horst –Emscher die gerade Deutscher Amateurmeister geworden war zum Bergstadion. Dort wurden sie mit 3-0 besiegt. Dann kam als nächster Gegner aus der Regionalliga der ETB Schwarz-Weiß Essen ins Eckeystadion und wurde mit 3-0 nach Hause geschickt. Dann versuchte es die DJK Gütersloh den TUS zu besiegen. Auch diese mussten mit einer 2-0 Niederlage wieder die Heimfahrt nach Ostwestfalen antreten. Nun kam mit dem nächsten 2.Ligisten SC Preussen Münster der nächste schwere Brocken in Eckeystadion. Doch durch ein Eigentor nach 21.Minute lag man unglücklich mit 0-1 hinten. Als man dann in der 88. Minute, nach dem man versuchte den Ausgleich und die Verlängerung zu erreichen, dass 0-2 hinnehmen musste, war es aus und der schon ausgeloste Bundesligist MSV Duisburg (damals noch Meidericher SV) brauchte nicht nach Eving sondern musste nach Münster.
In der Rückrunde lief es nicht mehr so rund. Man verlor die Spitze und es machten sich Stimmen breit, die nach Friedhelm Schulte riefen. So kam es, dass der Vorstand mit Trainer Kwiatkowski die Zusammenarbeit im April auflöste. Man schloss am Ende der Serie dann als Neuling auf Platz 6 ab. Immer noch hervorragend aber für die BVB 09 Anhänger war es eine Erlösung, dass es nicht ins Eckeystadion ging.
Der Vorstand wechselte nach dieser Serie. Für Ernst Beste stellte sich Werner Trosse zur Verfügung. Ihm als 2 .Vorsitzende unterstützten mit Werner Heick und Horst Dönicke zwei gleichgestellte Vertreter als 2. Vorsitzende. Schon vor Ende der Serie trat Gereon Büscher zurück, so war Wendelin Sominke schon vom Spielausschuss bis zur Wahl im Juni 1973 als Geschäftsführer eingesprungen. Er wurde auf der Versammlung als Geschäftsführer von den Mitgliedern bestätigt. Die Kasse führten weiter Günter Stanek und Hugo Pentinghaus.
Nach dem Abgang des Trainers Heini Kwiatkowski kehrte der „alte Kämpe“ Heribert Gorsek nach einigen Jahren Trainer (Herringen, Lüdenscheid und Haspe) wieder zu seinem Stammverein TUS EVING zurück.
Man musste mit den Abgängen von Wolfgang Knäpper und Richard Laczkowski beide RW Lüdenscheid Werner Schmelter Eintracht Recklinghausen Klaus Kirscht nach Tasmania Berlin verdauen. Holte mit Mielczarek, Kurafeiski, Damiani sowie Jorczik 4 offensive Spieler und für das Tor noch Wehling.
Die Serie lief auch gut an und man spielte die ganze Saison gut mit. Belegte am Ende Platz 10.
Als dann in der folgenden Serie die SG Wattenscheid 09 auch noch “Heini“ Bachorz vom TUS holte, bekam man zwar eine gut Ablösesumme, aber der Sturm war doch dadurch sehr geschwächt. Zumal der von BW Huckarde gekommen Klaus Krutzki mehr ein Mann für die Defensive war. Der von RW Barop gekommene Klaus „Dupsche“ Dudek konnten es mit Milczarek nicht alleine schaffen. So musste man mit VFL Bad Berleburg und TUS Schloss Neuhaus (heute SC Paderborn) den 3 Absteiger ermitteln. Dieses klappte durch 1 Sieg gegen Berleburg und einem unentschieden gegen Schloss Neuhaus und man rettete sich.
Nach dieser Serie wurde im Vorstand nur für die ausgeschiedenen W. Heick und H. Dönicke mit Martin Zierau ein neuer 2. Vorsitzender gewählt. Der Rest des Vorstandes blieb. Aber in der Meisterschaft lief es nicht so richtig. Man verlor zu viele Spiele gegen Mannschaften die gleich stark waren. (Altena, Holzwickede, Brambauer Siegen Klarfeld – Geisweid) sodass man von Anfang an unten im Keller stand. Zudem musste man auf einige Stammspieler durch Verletzungen verzichten. Der Abstieg war schon 3 Spieltage vor Schluss besiegelt, obwohl man beim Aufsteiger R W Lüdenscheid, die mit den Ex- Lizenzspielern vom BVB 09 Wosab und Schütz antraten 5-3 besiegte und daheim 2-2 spielte. So musste mann wieder in die Landesliga zurück.
Man wurde in die Gruppe 3 West eingeteilt und so gab es wenigstens einige Derbys. Denn in der Gruppe spielte Arminia Marten. SC Dorstfeld 0 Hombruch 0 FC Merkur 0 Teutonia Lanstrop und der Neuling SC Dortmund 97/08 (Fusion Alemannia 97/ Sportverein 08).Man spielte auch gut mit und hatte das Pech, dass die SG Herne-Süd mit 2 Punkten besser in der Tabelle am Ende dastand und der TUS noch SG Bochum an sich vorbeiziehen lassen musste. Beim Rückspiel in SCD 97/08 posaunte der Börsenvertreter Franz „Bubi“ Jakobi heraus, dass der TUS seine „verlorenen Söhne „ wieder zum Eckey zurück holen wollte. Man machte dafür den Geschäftsführer W. Sominke dafür verantwortlich. Der Vorsitzende Werner Trosse beurlaubte am folgenden Tag Sominke als Geschäftsführer mit der Begründung er hätte das der Presse vermittelt auf dem Platz.
Doch Sominke fiel aus allen Wolken, da er das Spiel überhaupt nicht beigewohnt hatte, da er seinen Dienst bei der Firma Hoesch tätigte. Man sagte ihm: „ Du bist ja nur als Geschäftsführer beurlaubt.“ Als Spielausschuss bis Du noch im Einsatz. Doch Sominke gab einen Sonntag später seine Unterlagen ab und trat auch als Spiel -ausschussmitglied zurück spielte nur noch in den Alten –Herren die er als Nachfolger von Werner Kloth und Günter Kniep im Jahr 1979 übernahm. Diese Truppe war in den Jahren von 1979 bis 1994 sehr spielstark denn Sominke reaktivierte alle ehe -maligen Spieler der Aufstiegsmannschaft der 1972 Mannschaft und so wurden Turniersiege am laufenden Band gewonnen. Es gab auf der Börse so manche Mannschat die bei Turnieranfragen fragten: „Spielt der TUS EVING -LINDENHORST auch?“ Dann brauchen wir ja überhaupt nicht erst kommen.
Im folgendem Jahr wurden dann die Regionalligen abgeschafft und statt dem 2 zweite Bundesligen geschaffen (Liga Nord und Süd.) Das hatte zur Folge, dass die neue Liga, die Verbandsliga mit den Absteigern der Regionalligen und die 5 Landesliga Meister in die Verbandsligen aufstiegen.
Nach dem Ende der Serie verabschiedete man mit Poggemeier, Krutzki, Radke alt gediente Spieler.
Trotzdem ließ man sich nicht entmutigen und ging in die Serie 1976/77 mit einem neuen Vorstand an. Martin Zierau 1.Vorsitzender, 2. Vorsitzender wurde Willi Poggemeier. Geschäftsführer Karl– Heinz Körner. Die Kasse übernahm Günter Boer.
Man bestritt auch eine gute Vorbereitung und war guter Hoffnung. Doch in der Meisterschaft lief es nicht richtig rund und so musste man am en de der Serie den Abstieg in die Bezirksliga 15 antreten.
Der Vorstand um Martin Zierau trat zurück und da sich kein neuer Vorsitzender fand, übernahm der Präsident des HV Heribert Gorsek den Vorsitz, Klaus Köhler mit „Stollen“ Harry Schmidt die Geschäftsführung und die Kassengeschäfte.
Die Bezirksliga war die Liga in dem man weiter schlecht als Recht spielte. In der nächsten Serie übernahm dann Rolf Irrgang den Vorsitz. Vereinswirt Manfred „Hoppe“ Dönicke wurde 2. Vorsitzender und als Geschäftsführer gewann man Wendelin Sominke wieder zurück. Die Kasse übernahm Heidi Jeschke.

Als Trainer holte man mit Dieter Zorc den Vater des Bundesligaspielers Michael zum TUS. Aber auch mit ihm blieb man in der Bezirksliga. Dann holte man als Trainer Günter Liebern und der schaffte dann auch den verdienten Aufstieg in die Landesliga. Im Jahr darauf, baute man verstärkt auf die Jugend. Aus der mit Marschewski, Marsollek, Schulz Stuhrmann, Joubert und Sadlowski hoffnungsvolle Spieler um den Libero Thomas sich gruppierten. Man hatte einen guten Lauf. Gewann 2 Spieltage vor Ablauf der Serie beim stärksten Widersacher SG Lütgendortmund verdient mit
2-0 durch 2 Tore von Joubert und war damit wieder in die Landesliga aufgestiegen. Dort in der Landesliga belegte man im ersten Spieljahr einen gesicherten Mittelfeldplatz. Ein Jahr später dann kam mit Martin Zierau ein Ex-Präsident zurück. Manfred Dönicke blieb 2.Vorsitzen der aber die Geschäfte führte nun Dieter Chorka. Als Spieler-Trainer wurde mit Reinhold Mathes ein neuer Trainer verpflichtet. Sein Co-Trainer wurde der ehemalige Spielmacher der 1. Mannschaft Norbert Poggemeier unter Vertag genommen. Man rüstete die Mannschaft stark auf. Es kam u.a. mit Frank Rüssel ein neuer Torwart, mit Klaus-Dieter „Tully“ Geißler, Uwe Dolny, Peter Otto. Aus der Jugend die von Dieter Baranowski trainiert wurde mit Klaus Pohlheim, Matthias„Tinte“ Koritsius, Carlos Cassado, neue Stürmer und dazu noch die Haudegen Klaus Sambale und Detlef Schönhoff. So lieferte man sich mit dem FV Hombruch 09 einen spannenden Kampf um den Aufstieg. Man hatte auch lange knapp die Nase vorn. Doch am Ende der Serie gab es einen Punktgleichstand. So musste dann durch ein Entscheidungsspiel der neue Verbandsligist ermittelt werden. Das Spiel fand dann eine Woche später auf der Anlage von Arminia Marten am Wischlinger Weg statt.
Der Zuspruch zu diesem Spiel war enorm. Man zählte über 5000 Zuschauer. Die Hombrucher hatte für dieses Spiel schon für die Feier am Abend den Fernsehreporter Eberhard Figgemeier verpflichtet. Doch auch der TUS hatte ein Ass im Ärmel. Denn Spielertrainer Mathes hatte seinen alten Mitstreiter aus der 1.Bundesliga Ingo Peter überredet und so war der Gegner ganz überrascht, dass der TUS Eving so etwas geschafft hatte.
Das Spiel wurde vom TUS EVING- LINDENHORST klar beherrscht und auch am Ende verdient mit 3-1 Toren gewonnen. Der Sekt und das gelbe Getränk wurde reichlich schon auf dem Platz nach dem Schlusspfiff verkostet und dann ging es ins ehemalige „Bullenkloster“ wo die Familieangehörigen von Carlos Cassado mit ihren Trommeln weiter genug Stimmung erzeugten wie zuvor schon auf dem Platz.
Es war eine gelungene Feier und so konnte man sich auf die neue Serie in der Verbandsliga vorbereiten. Man kam in die Gruppe 2 und da ging es nach Ottfingen, Wenden, Lennestadt, Olpe, Sundern Hagen, Oestrich und Hohenlimburg die Hälfte der Spiele im Sauerland austragen. Aus der näheren Umgebung waren nur Sölde, BV Brambauer und der Lüner SV in der Liga. Doch man hatte auch eine gut Mannschaft zur Stelle und man beendete die Serie als Aufsteiger im gesicherten Mittelfeld.
Man hielt sich noch 2 Jahre in der Klasse um dann nach wiederum 2 Jahren erneut abzusteigen in die Bezirksklasse. Als Trainer kam Dieter Baranowski von der BV Viktoria Derne und dem VFL Kemminghausen zum TUS zurück.
Mit Solga und Goretzki kehrten zwei alte Kämpfer zum TUS zurück. Dazu die Ex Jugendspieler Marschewski und Schulz sowie Stammler, Raak und Bernahl. Man spielte im oberen Mittelfeld mit und belegte am Ende der Serie Platz 6.
So hatte man einige Jahre in der Bezirksliga verbracht und stieg dann wieder auf in die Landesliga. Hielt sich dort 2 Jahre und musste dann wieder zurück in die Bezirksliga.
Man holte Günter Liebern als Trainer ein gewissenhaften Man der die Mannschaft immer gut einstellte und so war es nicht verwunderlich, dass der TUS im 2. Jahr unter Günter Liebern den erneuten Aufstieg schaffte. Günter Liebern blieb noch 1 Jahr in der Landesliga. Nun folgte unter Trainer Holger Gehrmann eine Zittersaison und man löste den Trainer durch Engelbert Hagemeyer ab. Der aber auch zu spät geholt worden war und den Klassenerhalt um einen Punkt verpasste. Aber in der nächsten Runde hatte Hagemeyer eine Sahnetruppe zusammengestellt. Man fuhr zu den Auswärtsspielen per Bus. Gewann schon früh den Titel des Meisters. Aber bei der Sicherung dieses Titels, verlor man mit 0-3. Es war die einzige Niederlage in der Serie. Da der Trainer dann bei dem Turnier in Derne von der Polizei vernommen wurde übernahm der Torwart Welp das Training. Als sich der TW Seidel eine rote Karte einhandelte, sollte Welp ins Tor gehen. Da er sich weigerte, wurde er vom 1. Vors. B. Beste freigestellt und Beste trainierte die Mannschaft bis zum Ende der Serie. Dann kam mit Jürgen Todebusch im Jahr darauf ein alter Bekannter zum Eckey. Der schmiss nach einem 1-7 in Erle 08 schon im Oktober das Handtuch. Sein Nachfolger Gerd „Fitty“ Schrödter konnte die Mannschaft nicht retten. So kam dann der Ex Spieler Wolfgang Knäpper zu seinem alten Verein zurück. Er holte bei der Hallen-meisterschaft Platz 3 und in der Meisterschaft Platz 5 in der Bezirksliga. Auf Wunsch von Sponsor Egon Seidel den der GF Sominke im Jahr zuvor angesprochen hatte, ob er nicht den TUS unterstützen möchte, sagte Seidel zu. Machte zunächst Banden -werbung. Das dazu noch, die Trikotwerbung. Nach der Ära Knäpper kam mit Volker Rieske ein sehr guter Fachmann auf Geheiß von E. Seidel zum TUS. Wurde im 1 Jahr hinter Wilhelmshöhe 2. der Bezirksliga Gruppe 15. Im folgenden Jahr 2003 ging man dann mit 8 Punkten Vorsprung durchs Ziel. Man hatte sich mit WSV 06 Bochum einen harten Kampf um den Titel geliefert.
