1.Mannschaft

 Westfalenliga

 

TuS Eving souverän weiter - Phönix Eving ausgeschieden

DORTMUND Der TuS Eving Lindenhorst gab sich in der Zwischenrunde keine Blöße und zog souverän, mit dem FV Scharnhorst und der SG Lütgendortmund in die Finalrunde ein. Phönix Eving verpasste den Sprung in die Westfalenhalle.

In der Gruppe 1 schied der SuS Derne mit null Punkten aus. „Nach dem kollektiv versagen von Freitag war ich heute zufrieden“, sagte Trainer Dirk Mazioch. Auch der SC Dortmund (3 Punkte) hatte mit der Niederlage gegen TuS Eving die Überkreuzspiele verpasst.

Scharnhorst mit Arbeitssieg

In der Gruppe 2 mussten der VfL Kemminghausen (0 Punkte) und die Alemannia Scharnhorst (4 Punkte) vorzeitig zum duschen. Trotzdem fiel die Bilanz beider Trainer recht positiv aus. Chris Wichert (VfL Kemminghausen): „Wir haben uns gut verkauft“ und Markus Schmidt (Alem. Scharnhorst): „Es war nur ein minimaler Unterschied“. Die Plätze für die Westfalenhalle wurden somit unter den Bezirksligisten und dem TuS Eving ausgespielt. Der Westfalenligist traf auf den Phönix Eving, der den Gruppensieg an die SG Lütgendortmund abgeben musste (2:3).
Spannendes Evinger Derby

Das Derby nahm nach dem Anschlusstreffer von Phönix richtig Fahrt auf (2:1). Jedoch konnten sie trotz Großchancen kein Tor erzielen. Daniel Rios war zufrieden, „wir waren insgesamt souverän, später nur etwas nervös.“ Im zweiten Überkreuzspiel sorgte der FV Scharnhorst mit einem 3:0 gegen die SG Lütgendortmund zur Halbzeit für eine Vorentscheidung (Endstand 3:2). „Es war ein Arbeitssieg, großes Kompliment an die Mannschaft“, kommentierte Oliver Harder, Trainer des FV.

Chancen vergeben

Die Partie zwischen den beiden Verlierern war anfangs sehr ausgeglichen. Es reichte ein Tor zum Sieg. „Sensationell was die Mannschaft geleistet hat“, sagte Thorsten Nilkowski, Trainer der SGL. Christian Eckle, Trainer von Phönix, gab zu: „Wir haben zu viele Chancen vergeben“.


 

Daniel Rios: Mit Eving war's am schönsten

DORTMUND Drei Dortmunder Hallentitel hat Daniel Rios in seiner Karriere gewonnen. Zwei Mal als „Halbprofi“ mit den BVB-Amateuren (1999 und 2000) und ein weiteres Mal mit dem TuS Eving-Lindenhorst (2010). Er ist gespannt auf die am Donnerstag beginnenden Titelkämpfe.

Daniel Rios, heute Trainer des TuS Eving, erinnert sich: „Vergleichen kann man die Titelgewinne nicht. Beim BVB war es quasi Pflicht, den Titel zu holen.“ Als einer von wenigen Spielern beim BVB war es für Rios aber nicht nur die Pflichtveranstaltung, bei der man nach Möglichkeit als Sieger nach Hause fährt.

Dortmunder Junge

„Ich bin beim FC Merkur aufgewachsen und habe mich über die Duelle mit den Dortmunder Mannschaften gefreut. Viele meiner Mitspieler beim BVB kamen aber nicht aus Dortmund, daher war der Kontakt zu anderen Spielern auch nicht so eng.“ Es ist das familiäre und freundschaftliche Flair, was den Reiz der Halle mittlerweile ausmacht. Während der Saison, wenn alle Mannschaften zeitgleich am Sonntag spielen, ist der Kontakt zu anderen Spielern und Trainern kaum möglich. „Umso schöner ist es, wenn man sich in der Halle trifft und ein bisschen quatschen kann.“
Die Unterstützung durch die vielen Zuschauer, besonders während der Endrunde in der Westfalenhalle, tut ihr Übriges dazu, dass sich Spieler und Trainer auf die Halle freuen. „Zu meiner Zeit beim BVB hatten wir die Fans nicht unbedingt auf unserer Seite. Da war die Freude groß, wenn die kleinen Vereine gegen uns gewonnen haben“, weiß Rios.

Bessere Vorbereitung



Ein weiterer entscheidender Unterschied sei auch die Vorbereitung auf solch ein Turnier. „Bei Borussia hatten wir täglich Training und waren dementsprechend fit. Zudem wurden wir ja deutschlandweit zu Hallenturnieren eingeladen.“
Der schönste, weil mit mehr Emotionen verbundene Turniersieg war für Daniel Rios übrigens der mit dem TuS Eving. „Da wurde auch ausgelassener gefeiert. Bei Borussia war der Sieg quasi selbstverständlich.“ 

Quelle:RN


Favoriten souverän weiter - TuS Eichlinghofen schon raus

DORTMUND Der zweite Tag der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ist beendet und hat auch eine Überraschung gebracht: Bezirksligist TuS Eichlinghofen ist bereits ausgeschieden. Der VfR Sölde, die ÖSG Viktoria, Urania Lütgendortmund, SuS Derne und Grün-Weiß Kley setzten sich in den Entscheidungsspielen durch und sind nun in der Zwischenrunde.

Quelle:RN

 


 

TuS Hordel - TuS Eving Lindenhorst

Strittiger Pfiff lässt Eving jubeln

 

                                                

1 : 2

Klare Ansprachen, richtige Entscheidungen, souveräne Spielleitung: Beim Duell der Westfalenligisten DJK TuS Hordel und dem TuS Eving-Lindenhorst erwischte die Unparteiische Nadine Matthes einen prima Tag.

Bis zur 82. Minute.
Da pfiff sie einen Strafstoß für die Dortmunder Gäste. Andreas Büscher soll Emre Konya im Strafraum umgerempelt haben - eine krasse Fehlentscheidung. Beim Stande von 1:1 verwandelte Evings Dimitrios Kalpakidis sicher, das Spiel war entschieden - und Hordel fühlte sich um den Punkt betrogen. „Über diesen Pfiff hatte am Ende jeder die selbe Meinung - nur eine nicht“, raufte sich Trainer Frank Wagener die Haare. Seine Elf, inzwischen seit fünf Spielen in Folge ohne Sieg, befand sich mit den ruppig aufspielenden und (teilweise zu) motivierten Gästen lang auf Augenhöhe. Einen Sieger, das vorab, hätte das Spiel nicht verdient gehabt. „Ein typisches Unentschieden-Spiel“, urteilte Wagener.

Aber im Fußball entscheiden nun einmal nicht die Kräfteverhältnisse über den Sieg, sondern die geschossenen Tore. Und in der Hinsicht markierte Eving nicht nur den Schlusspunkt, sondern auch den Beginn. Ein Distanzschuss von Florian Gondrum (22.) fand den Weg ins von Kevin Kampschäfer gehütete Hordeler Tor. Stammkeeper Manuel Pfetzing musste mit Magen-Darm-Beschwerden kurzfristig passen, sein Vertreter machte seine Sache aber hervorragend.

Zuvor hätte der ansonsten blasse Dawid Ginczek schon treffen können - doch er war nach tollem Pass des sehr präsenten Spielgestalters Kevin Rudolph zu tranig in der Ballannahme, verstolperte den Ball und brachte dann eher eine Rückgabe als einen Schuss zu Stande (13.). Oft versuchten es die Grün-Weißen mit langen, schnellen Bällen auf die beiden Spitzen - doch ein Wundermittel war das gewiss nicht. Deshalb reagierte Frank Wagener zur Pause, brachte in Phillip Dragicevic und Nikolai Nehlson zwei Offensive: „Ich muss jetzt ‘was machen.“

Wageners Umstellung trug früh Früchte: Dragicevic schickte Nehlson, der ließ sich nicht mehr aufhalten - 1:1, nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff. „Nach dem Ausgleich hab’ ich auf einen Schub gehofft“, gibt Wagener zu Protokoll. Doch dessen fromme Wünsche wurden nicht erhört. Vielmehr lenkten beide Teams das Spiel wieder in altbekannte Bahnen. Eving, das im Passspiel eine Nuance flinker war, nutzte zweimal riesige Konfusion im DJK-Strafraum nicht und scheiterte einmal am glänzend aufgelegten Kampschäfer. Nehlson indes verpasste es in der 63. Minute, sein zweites Tor und sich so zum Mann des Spiels zu machen. Nach der besten Kombination des gesamten Spiels trat er aus fünf Metern über den Ball - es hätte eine Vorentscheidung sein können.

Die übernahmen dann aber die Evinger. Das Warten auf einen Sieg geht weiter

Quelle:RN


TuS Hordel - TuS Eving-Lindenhorst


Groß etwas ändern muss der TuS Eving-Lindenhorst nicht, wenn er am Sonntag beim TuS Hordel antritt.
Die Evinger sind seit fünf Spielen ungeschlagen und kassierten gegen Erkenschwick seit Wochen den ersten Gegentreffer. Das zeugt für eine enorme Konstanz und taktische Disziplin. „Darauf lässt sich aufbauen“, sagt Leistungsträger Dimitrios Kalpakidis.



Dass Hordel derzeit einen leichten Hänger hat, beeindruckt Kalpakidis nicht. „Mit ihnen ist immer zu rechnen.“ Das sieht auch Trainer Daniel Rios so. „Allein ein Spieler wie Dawid Ginczek steht schon für die Qualität der Hordeler.“

Rios muss auf Sascha Rammel verzichten, der weiterhin Probleme mit der Wade hat. Francis Bugri aber spielt wie schon gegen Erkenschwick. Rios denkt darüber nach, ihn auf die Sechs zurückzuziehen und Kalpakidis auf die Zehn nach vorne. „Die Sechs passt einfach sehr gut zu Francis. Und Dimi ist torgefährlicher.“

Nur zwei Wochen – bis einschließlich 20. November – muss der gesperrte Bastian Erzen pausieren. Für ihn spielt Sundi Gomes wieder von Beginn an.

Quelle:WAZ

 


 

TuS Eving Lindenhorst - Erckenschwick

Rios-Team hält dagegen

DORTMUND Wenn Emotionen einziger Maßstab wären, um ein Topspiel zu bewerten, hätte der Vergleich zwischen TuS Eving-Lindenhorst und SpVg. Erkenschwick sogar noch den Zusatz „absolut“ verdient. Den Höhepunkt der Partie feierte Christian Werner mit seinem 1:1 für die Evinger in der dritten Minute der Nachspielzeit.

 

                   

1 : 1

Der TuS verbessert sich dank dieses völlig verdienten Unentschiedens auf den fünften Rang. Trainer Daniel Rios fand in der Spannung geladenen Atmosphäre schnell einen sachlichen Ton: „Zu einem Spitzenspiel gehört Aggressivität. Und es blieb ja auch alles im Rahmen.“ Warum aber Bastian Erzen nach dem 1:1 Rot sah, wusste keiner so Recht. „Er soll sich dem Gegner gegenüber unsportlich verhalten haben“, ließ sich Rios erzählen.

TuS hält dagegen

Unterm Strich bleibt eine Leistung besonders im zweiten Durchgang, die aller Ehren wert war. Vor der Pause beharkten sich beide Seite, ohne mehr als die einzige echte Erkenschwicker Chance durch Stefan Oerterer, die Sascha Piontek stark mit den Fuß vereitelte, rauszuholen (43.). „Wir hätten mehr investieren müssen, hatten ja kaum eine Torchance“, nahm Rios sein Team in die Pflicht.

Die Worte wirkten, denn jetzt entwickelte Eving gegen einen kämpferischen Gegner auch den Zug zum Tor. Es zeichnete den TuS aus, dass er sich durch die Gangart der Gäste nicht beeindrucken ließ und gegenhielt. Und dazu kamen jetzt noch klare Aktionen. Florian Gondrum setzte sich gleich gut in Szene, scheiterte aber am Gästetorwart Marcel Müller (51.).

Werner mit Ausgleich

Dann brachte das Evinger Mittelfeld mit präzisen Pässen in die Tiefe zunächst Bastian Erzen (56.) und dann Christian Werner (59.) in gute Schussposition. Das 1:0 lag in der Luft. Das aber wollte Erkenschwick in einer auch von harten Zweikämpfen geprägten zweiten Hälfte nicht auf sich sitzen lassen. Oerterers ersten Versuch wehrte Piontek noch ab (79.), den zweiten ebenfalls, nur kam dann Thorben Menne mit dem Kopf an den Ball und brachte den Tabellenzweiten in Front (81.).

Der TuS steckte nicht auf, versuchte es mit langen Bällen. Erst eine Ecke von Dimitrios Kalpakidis aber leitete das Tor ein. Der Ball kam zu Werner, dieser schloss überlegt ab (90.+3). Die gesamte Mannschaft jubelte mit ihren Fans, die diesmal gegen die Erkenschwicker in der Unterzahl waren.

Gerechtes Ergebnis

Der Gästeanhang fokussierte seine Emotionen nur noch auf Schiedsrichter Philip Dräger aus Bielefeld. Der aber hatte in der hitzigen Atmosphäre zumeist kühlen Kopf bewahrt. Den Evingern war dies egal. „Wir hatten die besseren Chancen, daher ist das Ergebnis nur gerecht“, schloss Rios. Diese Evinger Vorstellung deutete an, dass der TuS in mehrerer Hinsicht das Zeug dazu hat, sich oben festzusetzen.  

TuS verdient sich Respekt

Der TuS Eving-Lindenhorst muss sich in der Verfassung der zweiten Hälfte gegen Erkenschwick vor keinem Gegner verstecken. Mehr noch: Er dürfte jetzt von den anderen Teams größeren Respekt erfahren.


Denn gegen die robuste Spielvereinigung beschränkte sich das als spielstark geltende Evinger Team nicht nur auf Ballstafetten, sondern setzte auch in Zweikämpfen Zeichen. Trainer Daniel Rios sah allerdings in den ersten 45 Minuten noch deutliches Steigerungs-Potenzial. „Da haben wir zu viel taktiert. Und nach vorne spielten wir zu schnell den langen Ball.“

Manko im Abschluss

Dann aber die gute Phase nach dem Wechsel – sie offenbarte die einzige Schwäche, die sich die Evinger aktuell leisten. Eigentlich hätten sie nach mehreren stark herausgespielten Szenen in Führung liegen müssen. Wer sich dann die Tabelle ansieht und auf die Trefferzahl von 16 stößt (zum Vergleich: alle Mannschaften bis zum neunten Rang haben mehr als 20), erkennt das Manko im Abschluss.

Selbst wenn Francis Bugri und Sascha Rammel nicht die geborenen Knipser sind, dürfte ihre Genesung den Schwung nach vorne vergrößern. Bugri hielt gegen Erkenschwick 90 Minuten lang durch. Rios lobte seinen Kapitän: „Von Minute zu Minute fühlte er sich wohler und legte zu.“ Rammel kam im zweiten Durchgang in die Partie.

Zwangspause für Erzen

„Ich wollte ihn eigentlich noch eine Woche schonen, aber er brannte auf seinen Einsatz“, sagte Rios. „Das zeigt mir, dass alle Lust haben, in dieser Mannschaft zu spielen.“ Eine Zwangspause bekommt Bastian Erzen auferlegt. Er sah Rot, weil er einen Gegenspieler provoziert haben soll. „Ich möchte das nicht überbewerten, nur sollte er sich das nicht erlauben“, erklärte Rios.

Letztendlich aber überwiegen die positiven Dinge in Eving. Der TuS ist Fünfter und kann jetzt in Hordel seine gute Platzierung festigen. Da die Fußballer am 20. November (Totensonntag) pausieren, plant der Coach noch ein oder zwei Testspiele. „Wir wollen im Rhythmus bleiben und dabei unseren Rückkehrern Spielpraxis bieten.“

Quelle:RN


Stimberg-Elf verpasst Sprung auf Platz eins

Dabei hätte dem ESV nicht viel zum Sieg gefehlt. Genauer gesagt nur eine Minute, denn Eving gelang erst in der Nachspielzeit der Ausgleich durch Christian Werner. Nach einem Eckball von Dimitrios Kalpakidis war er mit dem Fuß zur Stelle. „Das war keine Ecke und der Freistoß davor war auch nichts“, ärgerte sich ESV-Coach Magnus Niemöller. „Viele Szenen wurden heute mit zweierlei Maß bewertet“, zielte Niemöllers Missmut vor allem auf den Schiedsrichter. Für Gegenüber Daniel Rios war das Unentschieden das Mindeste: „Wir hätten sogar den Sieg verdient gehabt, hatten ganz klar die besseren Chancen.“

Zunächst begann die Partie sehr zäh, beide Mannschaften fielen vor allem durch hartes Einsteigen auf und weniger durch gelungene Spielzüge. Das führte dazu, dass Sebastian Westerhoff noch in der ersten Halbzeit verletzt ausschied. Auch die spätere Auswechslung von Timo Ostdorf war verletzungsbedingt. „Es gibt da jemanden auf dem Platz, der dafür sorgen muss, dass ein Spiel nicht zu hart wird“, war Niemöllers einziger Kommentar zu diesem Thema. Daniel Rios bewertete das anders: „Es ging heute um viel, da ist es klar, dass es zur Sache geht. Böse Fouls waren ja nicht dabei und etwas Aggressivität gehört einfach dazu.“

Nach der Pause wurde das Spiel zunehmend interessanter, weil beide Teams mehr riskierten. Vor allem die Gastgeber kamen in Person von Florian Gondrum zu drei guten Torchancen, die aber alle von Marcel Müller vereitelt wurden. Doch auch Sascha Piontek auf der anderen Seite musste mehrmals eingreifen, so wie nach 75 Minuten, als er einen Schuss des stets bemühten Stefan Oerterer parierte. In der 83. Minute wiederholte sich diese Szene, mit dem Unterschied, dass diesmal Thorben Menne mit dem Kopf zur Stelle war und den Abpraller in die Maschen beförderte. Die Gäste hatten jetzt die Tabellenführung vor Augen, bis eben Christian Werner Sekunden vor dem Schlusspfiff die Party vereitelte. Unschöne Szene zum Schluss: Bastian Erzen bejubelte den Ausgleich so provozierend, dass er vom Schiedsrichter wegen Unsportlichen Verhaltens die Rote Karte sah.

Durch die Punkteteilung haben die Serien der beiden Mannschaften gehalten: Eving ist jetzt seit fünf, und Erkenschwick sogar seit zehn Spielen ungeschlagen.

Quelle:Revier Sport

 


 

TuS Eving Lindenhorst - FC Kaan

0 : 0

Eving kann mit Nullnummer beim FC Kaan gut leben

 

 Der TuS baut seine Serie der Spiele ohne Niederlage auf vier aus. Selbst wenn es nur ein Remis bei einem Kellerkind war, nahm Trainer Daniel Rios seinem Team das 0:0 nicht krumm

                           

 



FC Kaan-Marienborn - TuS Eving-Lindenhorst 0:0 – „Die Jungs waren auch etwas enttäuscht, weil sie eigentlich besser als der Gegner waren.“ Für die Nullnummer aber gab es laut Rios Gründe. „Um da zu gewinnen, hätten wir uns mehr Chancen erspielen müssen.“

Viel Angriffslust

Und die, die sich die Evinger erarbeiteten, schlossen sie nicht clever genug ab. Auf der anderen Seite hätten die Gastgeber nicht schlecht gespielt. Dem Ehrgeiz der Kaaner, die Abstiegsplätze zu verlassen, setzte Eving-Lindenhorst in der Anfangsphase viel Angriffslust entgegen. Und Florian Gondrum hatte auch das 1:0 auf dem Fuß. Auch ein späterer Freistoß von Christian Werner verfehlte sein Ziel.

Die Evinger blieben zwar feldüberlegen, sie kamen aber nur noch selten zwingend vor das Tor der Gastgeber. Zur Pause musste Rios auswechseln. Innenverteidiger Anil Konya verletzte sich, Marcus Scheffer übernahm seinen Part.
Dass Christian Werner 75 Minuten lang durchhielt, stimmte den Trainer da schon positiver.

Bugri mit Kurzeinsatz

Und Francis Bugri kam nach langer Pause zu einem Kurzeinsatz, so dass Rios am Sonntagabend eine ganz passable Laune hatte. Seine Evinger sind nach zwölf Spielen Sechster und bleiben damit vorne im Aufstiegsgeschäft. Am Sonntag kommt der Tabellenzweite aus Erkenschwick. 

Quelle:RN


 

1. FC Kaan-Marienborn - TuS Eving Lindenhorst 0:0

Der Stadionsprecher hatte nicht ganz unrecht, als er nach dem Spiel im Breitenbachtal feststellte, dass „zumindest das Schiedsrichtergespann heute eine gute Leistung gezeigt hat“. Die Käner hatten in 90 Minuten anderthalb Torchancen. In der ersten Hälfte schoss Christopher Thomassen zumindest mal in Richtung Tor.

Anderthalb Chancen

In der 36. Minute war er wegen einer Verletzung außerhalb des Spielfelds behandelt worden und kam dann wieder ins Spiel. Sofort rannte er auf der rechten Seite los, bekam den Ball und traf ihn aus guter Position nicht richtig. Die zweite Torchance hatte der eingewechselte Miguel Lopez-Catala, der aus 20 Metern abzog, das Tor aber nicht traf. Ansonsten mussten die Chronisten keine weiteren Chancen für Kaan notieren. Da waren die Gäste schon torgefährlicher. Bereits in der 4. Minute konnten sich die Gastgeber bei ihrem Torwart Andreas Koch bedanken, der den Schuss von Evings Stürmer Fernandes Gomes mit dem Fuß zur Ecke klärte.

Die Käner Hintermannschaft hatte noch tief geschlafen, die dicke Chance war wie ein Weckruf. Fortan waren die Käner Abwehrspieler meistens im Bilde, ließen auch nur wenige Möglichkeiten zu. Andreas Koch, einer der besten Torhüter der Liga, musste nicht mehr sein ganzes Können aufbieten, um die Bälle zu entschärfen. Abwehrspieler Thomas Brühl, der Jüngste im Team, war wieder der Stärkste. Der junge Mann, der aus der Betzdorfer A-Jugend stammt, spielt konstant auf gutem Niveau. Der Lichtblick im Käner Spiel.

Im Spiel nach vorne geht wenig

Im Spiel nach vorne geht bei Kaan momentan wenig zusammen. Man gewinnt zwar nach alter Trainerweisheit Spiele in der Abwehr. Wenn eine Mannschaft aber keine Tormöglichkeiten herausspielen kann, wird es auch nichts mit einem Sieg. Kaans Trainer Jörg Rokitte mochte der Mannschaft in puncto kämpferischem und läuferischem Einsatz keinen Vorwurf machen. Das alleine reicht aber nicht, weiß der Trainer nur zu gut.

Seine Kicker sehen beim Spielaufbau offenbar nicht, wo die freien Mitspieler stehen. In der Halbzeitpause hatte er ihnen ein paar Szenen geschildert, in der sie auch mal für ein Überzahlspiel hätten sorgen können.

Symptomatisch der Angriffsversuch von Michael Kügler, als er in der 41. Minute über links marschierte und eigensinnig aufs Tor schoss, statt den in der Mitte postierten Christopher Thomassen anzuspielen. Der ruderte danach wild mit den Armen, das sah schon ein wenig nach Verzweiflung aus. In den letzten Minuten versuchte Kaan noch mal Druck auszuüben. Das gelang nur mäßig.

 

Quelle:WAZ

 


 

Westfalenliga

TuS Eving Lindenhorst - TuS Heven

2 : 0

TuS Eving klettert auf Rang fünf - ASC aus dem Keller

 

In der Nachspielzeit machte Evings Florian Gondrum den Sieg perfekt. Nach einem Steilpass wollte er Hevens Torwart Marvin Weusthoff tunneln, schoss ihm aber gegen die Innenseite seines Oberschenkels. Der Ball jedoch entwickelte einen derartigen Drall, dass Weusthoff ihn nicht mehr vor der Linie parieren konnte.

                                           

TuS Eving-Lindenhorst - TuS Heven 2:0 (1:0) – Es war der Schlusspunkt unter eine sehr ausgeglichene Partie. „Mal hatten wir die bessere Phase, mal waren die Hevener im Vorteil“, stellte TuS-Trainer Daniel Rios direkt nach Abpfiff fest. Besonders zu Beginn der Partie präsentierte sich seine Mannschaft ungewohnt spielfreudig nach vorne.

Späte Erlösung



So scheiterte Sundi Gomes nach nur drei Minuten freistehend am Hevener Keeper. Kurz darauf vergab Dimitrios Kalpakidis per Freistoß eine weitere gute Möglichkeit (10.). Eving behielt in der ersten Halbzeit die Oberhand, wusste aber den entscheidenen Akzent nicht zu setzen.

Erst, als alle schon auf die Uhr gen Pause schielten, kam die Erlösung. Nach einer Hereingabe stand Gomes sträflich frei, konnte den Ball mit der Brust abtropfen lassen und gekonnt am Torwart vorbei in die rechte untere Ecke einschieben. Eine Führung, die zur Pause aufgrund der guten Chancen mehr als gerecht war.

Piontek in Libero-Manier

Das den Hevenern vorne nichts gelang, war zu großen Teilen auch TuS-Torwart Sascha Piontek geschuldet, der sich, eine kleine Unsicherheit ausgenommen, mit einigen Rettungsaktionen als Alternative für die Position des Liberos empfahl.

Nach dem Seitenwechsel schaltete Eving einen Gang zurück, Heven gewann an Spielanteilen. Zwingende Chancen erspielten sich die Gäste jedoch keine, während der TuS vereinzelt Nadelstiche setzen konnte. So scheiterte zunächst erneut Gomes (56.) und später Bastian Erzen und Florian Gondrum (70.) am Gästetorwart.

Auf Rang vier

Als Heven dann den letzten Versuch unternahm, nochmals gefährlich in den Evinger Strafraum zu kommen, leitete ein Ballverlust den entscheidenen Konter ein, den Gondrum schließlich verwertete. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel, am Ende haben wir doch verdient gewonnen“, sagt Rios. Eving klettert damit auf Rang fünf. 
 

Quelle:RN


Eving jubelt dank Gomes und Gondrum

Dank einer starken Teamleistung fügte Westfalenligist TuS Eving beim 2:0 (1:0)-Erfolg über TuS Heven, den Gästen die erste Saisonniederlage zu.

Der TuS spielte von Beginn an sehr engagiert und couragiert. Sundy Gomes sorgte nach nur zwei Minuten fast für einen Auftakt nach Maß. Nach einem feinen Zuspiel von Bastian Erzen scheiterte Gomes am stark reagierenden Marvin Weusthoff im Hevener Tor. In der Folge wurden die ballsicheren Gäste stärker und bestachen vor allem durch gepflegtes Kurzpassspiel.

Sascha Piontek mit
starken Aktionen

Ein weiter Ball der Wittener wurde im letzten Moment von Torhüter Sascha Piontek geklärt, der um eine Fußspitze vor Stürmer Alexander Nour am Ball war (21.). Vier Minuten später zielte Kapitän Besim Kasumi nur knapp über das Evinger Tor. (25.). Nach 41 Minuten scheiterte Kasumi erneut an Piontek im Evinger Tor. Doch zwei Minuten vor der Pause erzielte Stürmer Sundy Gomes die 1:0-Führung. Er nahm einen Pass von Sebastian Homann auf und schob den Ball eiskalt an Weusthoff vorbei ins Netz.

Direkt nach Wiederbeginn übernahmen die Gäste die Kontrolle über die Partie und setzten die Evinger stark unter Druck. Die Gastgeber kamen knapp 15 Minuten kaum aus der eigenen Hälfte heraus. Torhüter Sascha Piontek verhinderte den Ausgleich, als er einen Schlenzer von Maik Knapp bravourös hielt (57.).

In der 71. Minute verpasste der TuS die Vorentscheidung. Bei einer Doppelchance scheiterten sowohl Bastian Erzen als auch Florian Gondrum am Torhüter der Gäste. Die stabile Defensive der Evinger verteidigte sehr geschickt und die ideenlosen Gäste konnten sich kaum eine Torchance erarbeiten. In der Nachspielzeit erlöste dann Florian Gondrum seinen Trainer Daniel Rios und den Evinger Anhang. Nach einem tollen Zuspiel von Sebastian Homann traf Gondrum zum 2:0-Endstand.

„In einem interessanten Spiel haben wir eine gute Leistung geboten, der Erfolg war eine tolle Teamleistung gegen einen starken Gegner“, freute sich Daniel Rios über die starke Vorstellung seines Teams.

Quelle:WAZ


 

FSV Werdohl -TuS Eving Lindenhorst

0 : 1

                                       

TuS holt die volle Punktzahl

 Der TuS holt die volle Punktzahl. Neun Zähler in einer Woche lassen die Evinger auf den sechsten Platz klettern, sie liegen als bestes Dortmunder Team vor Wickede und Brünninghausen.

 

FSV Werdohl - TuS Eving-Lindenhorst 0:1 (0:1). Bei Werdohler Spielen jubelt derzeit nur der Gegner. Im Heimspiel gegen Eving-Lindenhorst kassierte der Aufsteiger eine verdiente Niederlage. Laufbereitschaft und Einsatzwillen stimmen zwar, aber im Spiel nach vorne fiel den Platzherren herzlich wenig ein. Und die wieder einmal umgestellte Abwehr vor dem starken FSV-Torhüter Alexander Schmale wirkte auch nicht sattelfest.

Bei den Niederlagen gegen Langscheid/Enkhausen und Wickede konnte das Team von Uli Sauerborn zuletzt noch an einem Punktgewinn schnuppern. Gestern hätte Werdohl wohl noch eine Stunde spielen können, ohne das Tor von Sascha Piontek ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Alexander Schmale verhindert Schlimmeres

Dabei begannen die Gastgeber forsch und drängten den Heimatverein von BVB-Sportdirektor Michael Zorc zunächst in die Defensive. Nach einem Pass von Lukas Kessler war Muammer Topcu schneller als Anil Konya, schoss aber am Tor vorbei (21.). Damit war die Werdohler Offensivherrlichkeit erst einmal vorbei.

TuS-Regisseur Dimitrios Kalpakidis prüfte Alexander Schmale (28.) zum erstenmal. Fünf Minuten später war der FSV-Schlussmann aber machtlos. Den Schuss von Kalpakidis konnte Schmale noch parieren. Dann sprang der Ball unglücklich an das Bein von Dominik Nohl, und von dort rollte das Leder zum 0:1 über die Linie. Nach dem Rückstand lief bei den Sauerborn-Schützlingen nicht mehr viel zusammen.

Das Bild änderte sich auch in den zweiten 45 Minuten nicht. Werdohl wollte, konnte aber nicht. „Wir haben im Gegensatz zu den letzten Spielen keine Torchancen herausgespielt“, bemängelte FSV-Trainer Sauerborn nach dem Schlusspfiff der guten Schiedsrichterin Regina Heim (Olpe).

Stattdessen waren die Gäste dem zweiten Treffer näher. So zielte Bastian Erzen (59.) aus 22 Metern knapp am rechten Pfosten vorbei. Einen Kalpakidis-Freistoß (62.) lenkte der lange Werdohler Keeper an die Querlatte. Auch gegen den eingewechselten Emre Erdur (70.) war Schmale auf dem Posten. Nach einer weiteren guten Schmale-Aktion gegen Gondrum prüfte Nils Naßhan den weitgehend beschäftigungslosen Sascha Piontek.

Quelle:RN


ASC mit Kämpferherz - FCB und Wickede stark

DORTMUND In der Westfalenliga 2 erkämpfte sich der ASC 09 Dortmund ein 2:1 beim SF Oestrich. TuS Eving-Lindenhorst klettert nach dem 1:0 beim FSV Werdohl auf den sechsten Platz.


Quelle:WAZ

 


 

Westfalenliga

                              

2 : 1

Wickede schöpft Mut vor Derby gegen Eving

 

Wickede zeigte wieder Kämpferherz und machte das Pappelstadion zu dem für Gegner unbequemen Ort, der er auch in den Vorjahren war. Aber darauf lässt sich der Heimsieg nicht reduzieren. Denn die Gastgeber warfen vom Anpfiff an alles nach vorne. Die Evinger wussten nicht, wie ihnen geschah, da stand es schon 2:0.

Keine Entschuldigung

Ein Einwurf von Sascha Richter tickte zu Roman Schymanietz. Und wer den Angreifer so frei stehen lässt, erhält die Strafe – 1:0 (3.). Evings Trainer Daniel Rios sah es genau so: „Wir sollten nicht hinter den Leuten stehen, sondern um sie herum arbeiten.“ Den Ausfall von Karim Bouasker hinten und Karim Bouzerda (beide Kreuzbandriss) sowie weiterer Leistungsträger ließ Rios nicht als Entschuldigung gelten.

„Wir haben ja gute Kopfballspieler, die nach Einwürfen zur Stelle sein müssten.“ Sie kamen lange überhaupt nicht hinten raus. „Wir sind wieder gleich emotional hochgefahren, wie sich das für ein Derby gehört. Nur möchte ich, dass wir in jedes Spiel so gehen“, sagte Wickede-Coach Marko Schott.



Genau gezielt

Wickede landete einen weiteren Wirkungsteffer, als sich Evings Torwart Sascha Piontek und Verteidiger Robin Tech im Wege standen. Benedict Zwahr bekam den Ball auf den Fuß, sah die Lücke und zielte genau hinein. Das 2:0 ging nach 18 Minuten völlig in Ordnung.

Sogar das 3:0 schien möglich. Richter verlängerte mit hervorragender Technik auf Zwahr, diesmal vergab der Ex-Schürener (29.). So langsam aber sicher fanden die Evinger jetzt in die Partie. Florian Gondrum versuchte den ersten Warnschuss (33.). Die Wickeder zogen sich weiter zurück, Evings Sascha Rammel (Schott: „Er war kaum zu bremsen“) startete gute Aktionen.

Gomes verkürzt

Nach der Pause verlor der TuS kurz wieder die Ordnung. Sebastian Didion (50.) und Christian Fröse (60.) hatten das 3:0 abermals auf dem Kopf oder Fuß. Die Evinger mühten sich dann, hatten deutliche Vorteile, es fehlte aber das gewisse Etwas. Die Aussichten verbesserten sich, als Sundi Gomes per überlegtem Schuss in den Winkel verkürzte (61.).

Sie hielten sich bis zum Schluss, als auch die ansonsten spielerisch im zweiten Durchgang flexibleren Evinger auf hohe Bälle setzten. Wie der Ausgleich blieb auch eine höhere Führung der Gastgeber immer in Reichweite. Lukas Kreilkamp vergab (81.). Den letzten TuS-Versuch setzt Sinan Özcan über das Tor (90.+1).

"Uns fehlte der Mut"

Wickede sammelt wie im Vorjahr in gewissen Abständen wertvolle Dreier, die im Abstiegskampf reichen können. Für den TuS resümierte Rios: „Uns fehlte erst der Mut. Dann waren wir die bessere Mannschaft. Mit etwas Glück hat Wickede einen nicht unbedingt verdienten Sieg verteidigt.“ Schott sah dies anders: „Wir waren erst überlegen, machten das 3:0 nicht. Selbst wenn Eving hinterher spielerisch besser war, haben wir kaum Chancen zugelassen. Daher geht der Sieg in Ordnung.“

Quelle: RN



Einige Tage nach dem 2:1-Sieg gegen den DSC Wanne-Eickel ereilte die Verantwortlichen des TuS Eving Lindenhorst eine regelrechte Horror-Nachricht.

 

 

Einige Tage nach dem 2:1-Sieg gegen den DSC Wanne-Eickel ereilte die Verantwortlichen des TuS Eving Lindenhorst eine regelrechte Horror-Nachricht.

 


 

Verdienter 2:1-Sieg gegen DSC Wanne-Eickel

 

Offensive Aufstellung gegen Topteam

 

                      

2 : 1

Von Beginn an zeigten sich die Gastgeber von ihrer besten Seite. Sascha Rammel auf der linken Seite zeigte sich entschlossen. An seinem Auftritt durften sich die Teamkollegen orientieren. Die meisten mussten dies gar nicht, sie brachten die passende Körpersprache mit. Zu diesem gelungenen Evinger Nachmittag passte, dass beide Tore nett anzusehen waren.

Rammel stark



Das erste gelang dem starken Rammel. Er versuchte es erst mit einer Flanke. Als er den Ball erneut erhielt, zirkelte er ihn von der Strafraumgrenze in den Winkel (12.). Evings einzige Spitze, Sundi Gomes, ackerte und sorgte für mehrere gefährliche Szenen.

Zog er unmittelbar nach dem 1:0 noch über das Tor, gelang ihm in der 32. Minute das 2:0. Karim Bouzerda hatte quergelegt, Gomes setzte sich technisch ansprechend durch und hämmerte dann den Ball noch in den Winkel. Die Gäste wehrten sich lange überhaupt nicht gegen die drohende erste Saisonniederlage.

Harte Gangart

Da half auch nicht die donnernde Halbzeitansprache des Trainers Klaus Berge, die wohl auch die sich auf dem Platz warm laufenden Ersatzspieler hörten. Ihm in nichts nach stand im zweiten Durchgang Torwarttrainer Uwe Bandermann. Mehr als eine vielleicht auch daraus resultierende harte Gangart ließ Wanne nicht folgen.

Bis kurz vor Schluss sahen die Gastgeber wie der sichere Sieger aus. Bouzerda (47.) und Gomes (55.) hätten das Ergebnis deutlicher gestalten können. Und dann geriet der so schöne Sieg doch noch ins Wanken. Sven Jubt drückt den Ball nach einem Freistoß über die Linie (85.), Wanne warf noch einmal alles nach vorne. Doch Eving spielte nicht nur nach vorne stark, sondern auch in der Verteidigung.

Und so durfte Rios das passende Fazit ziehen: „Ein besonders vor der Pause sehr gutes Spiel. Auch später haben wir keine Chance zugelassen.“ An diesem Auftritt müssen sich die Evinger in Zukunft messen lassen.



Quelle:RN


 

Starke Defensive sichert dem TuS den Dreier

Doch offensichtlich wusste er mehr; denn er kannte nicht nur die Stärken der Herner, sondern auch deren Schwächen. Denn seine Elf wirkte top eingestellt und zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung, die am Ende mit einem verdienten 2:1 Sieg belohnt wurde.

Aus einer insgesamt guten Elf ragte aber die Evinger-Defensive noch heraus, so dass die normalerweise gefährlichen DSC-Angreifer Güney und Co. völlig blass blieben. Sonderlob gab es für den entsperrten Innenverteidiger Robin Tech und Kapitän Christian Löwenberg, der gefühlt nicht einen Zweikampf verlor. „Wir haben über die gesamte Spielzeit praktisch keine einzige Torchance zu gelassen“, strahlte Rios nach dem Abpfiff über die tolle Abwehrleistung.

Doch bekanntlich gewinnt man mit einer starken Defensive allein noch keine Spiele. Mit Karim Bouzerda und Sascha Rammel verfügt der TuS allerdings über zwei überdurchschnittlich Angreifer, die es an einem guten Tag jeder Abwehr der Liga schwer machen. So auch heute. Rammel war es nämlich, der bereits früh die Führung für die Grün-Weißen erzielte. Nach einem seiner zahlreichen Solo-Läufe über die linke Seite überlupfte er DSC-Keeper Tobias Ritz zum 1:0 (10.).

Ein echtes Schmankerl zwanzig Minuten später sorgte dann für die 2:0-Pausenführung zu Gunsten der Heimelf. Erst tanzte Bouzerda seinen Gegenspieler aus, leitete dann auf Sturmkollege Gomes weiter. Der vernaschte seinen Kontrahenten ebenfalls elegant und drosch den Ball anschließend mit einem satten Linksschuss in die Maschen (30.). „Vor der Pause waren wir einfach zu passiv, pomadig und uninspiriert“, hatte DSC-Coach Klaus Berge reichlich an der Einstellung seiner Elf bis zum Seitenwechsel zu bemängeln.

Das änderte sich allerdings nach der Pause. Deutlich engagierter gingen die Gäste jetzt zu Werke, kamen allerdings nur über Standards zu gefährlichen Aktionen. „Das war aber zumindest ein Fingerzeig, wie es in den nächsten Wochen gehen kann“, sah Berge eine deutliche Steigerung nach seiner Kabinenansprache. Dass es nur zum Anschlusstreffer durch Sven Jubt nach einem – wie könnte es anders sein – Freistoß (85.) reichte, nahm der Gäste-Coach äußerst sportlich. „Über die gesamten 90 Minuten gesehen, haben wir hier verdient verloren.“

Quelle:RN

 


 

Westfalenliga

Spitzenspiel

Tus Eving Lindenhorst - ASC Dortmund

                           

Am kommenden Mittwoch spielt unsere 1.Mannschaft im Spitzenspiel der Westfalenliga gegen den ASC Dortmund

Anstoss ist um 19:30 im Eckey-Stadion


TuS Eving besiegt Arminia Marten nach starker zweiter Hälfte

 

 

Auf Kreisebene geht es im Halbfinale gegen den Lüner SV. Evings Coach Daniel Rios erklärte: „Wir wollten uns immer weiter in das Spiel reinarbeiten. Das ist uns auch gelungen. Im ersten Durchgang hatten wir die Partie im Griff, dann noch mehr dominiert.“ Martens Coach Jürgen Litzmanski fand, dass sich seine Martener für das 0:4 in Hombruch rehabilitiert hätten. „Unsere Ordnung stimmte. Das war auch für uns ein positives Ergebnis gegen einen Westfalenligisten. Hier hat heute die Cleverness gesiegt.“

Erdur mit der Führung

Die Cleverness hielt sich allerdings 45 Minuten lang zurück. Nicht einen Höhepunkt bot der erste Spielabschnitt. Natürlich waren die Evinger mehr am Ball, zwingend aber war es nicht. Dann entwickelte der Favorit deutlich mehr Zug – und schon in der 48. Minute legte er vor. Emre Erdurs platzierter Schuss nach Vorarbeit von Bastian Erzen brachte Eving in Führung.

Die Gäste suchten jetzt die Entscheidung. Sebastian Homann traf das Außennetz (49.), Sundi Gomes aus 16 Metern aus dem Stand die Latte (61.). Die Einwechslungen von Dimitrios Kalpakidis (58.) und Sascha Rammel (68.) förderten das Evinger Spiel weiter.

Gondrum macht alles klar

Schön für die Zuschauer, dass die Martener jetzt nicht vor Ehrfurcht erstarrten, sondern immer wieder Vorstöße wagten. Zwar sprang keine echte Chance heraus, aussichtsreich in Lauerstellung aber zeigten sich die Gastgeber öfters. Allerdings machte der Ex-Martener Florian Gondrum dann den Sack zu, nach Vorarbeit von Sascha Rammel traf er zum 2:0 (75.).

Einen Hauch Restspannung verbreitete Marten zwar noch durch einen Vorstoß über die rechte Seite, eigentlich aber hatten die Evinger jetzt alles im Griff. Überzeugende Vorstellungen in Grün-Weiß lieferten die Brüder Emre und Anil Konya ab, die zuletzt noch nicht von Beginn an gespielt hatten. Es sollte ja auch ihre Chance sein, sich von Beginn an zu präsentieren. Sie nutzten sie

Quelle:RN

 


 

TSG Sprockhövel -TuS Eving Lindenhorst

3 : 1

Daniel Rios

Evings taktische Fehler am Ende entscheidend
[Quelle: WAZ Dortmund / Andreas Kuhlmann]

Sich selbst um den Lohn seiner Arbeit zu bringen wird bei Trainern nicht so gern gesehen. Umso ärgerlicher dürfte für Daniel Rios der Rückblick auf das 1:3 seines TuS Eving bei der TSG Sprockhövel sein.

Denn es hatte sehr gut begonnen, Karim Bouasker erzielte nach neunzig Sekunden die schnelle Führung, der TuS war Chef auf dem Platz. Was Rios im Nachhinein nicht gefiel, war die Chancenverwertung: „Wir hätten in dieser Phase nachlegen müssen, doch da waren wir nicht gut genug.“ Schon ab der 20. Minute schlichen sich kleine Fehler ein, die Ordnung ging verloren. Auf diese Weise fand sich Robin Tech plötzlich in der Situation, in höchster Not eingreifen zu müssen, was der Schiedsrichter mit einer roten Karte quittierte (21.) - „eine sehr harte Entscheidung, weil er nicht letzter Mann war“, fand Daniel Rios. Bis der TuS seine Linie wieder gefunden hatte, stand es schon 2:1, weil Andrius Balaika und Berkant Canbulut die Evinger Lücken nutzten.

Nach Wiederbeginn und einigen Umstellungen zeigte der sich TuS verbessert, hielt auch in Unterzahl gut dagegen. Es wurden auch weitere Torchancen herausgespielt, die aber ebenso wie zuvor vergeben wurden. Kurz vor Schluss kam noch mal Hoffnung auf, denn Sprockhövels Adrian Wasilewski sah wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (87.). Als die Grünweißen jetzt alles auf eine Karte setzten, machten sie wieder taktische Fehler: Nach einer eigenen Ecke wurden sie ausgekontert, Serkan Aydin machte kurz vor Schluss den Sack zu. „Sprockhövel hat das in den entscheidenden Momenten auch gut gemacht“, gab Rios zu.

 


 

TuS Eving Lindenhorst - BV Brambauer

Tiefer Frust nach 2:1-Führung

                    

3 : 2

Eving/Brambauer. Mit 2:3 verlor der BV Brambauer-Lünen am zweiten Spieltag sein erstes Saisonspiel in der Fußball-Westfalenliga. Spieler, Trainer und Betreuer fühlten sich mächtig verschaukelt von Schiedsrichter Christoph Dastig aus Coesfeld.

Grund dafür auch war eine Szene aus der Nachspielzeit: Philipp Hanke war in den Strafraum eingedrungen und kam zu Fall. Statt des Winks auf den Punkt gab es eine gelbe Karte für den flinken BVBer wegen einer Schwalbe. Dass der Linienrichter bei Hankes Sturz sofort die Fahne gehoben hatte, machte die Sache noch ärgerlicher. Dass Evings Trainer Daniel Rios nachher meinte: „Das war ein Elfer“ - war für Brambauer gar kein Trost mehr. Die Punkte waren futsch.

Es waren drei Punkte, die die Gäste bis weit in die zweite Halbzeit hinein ihr Eigen nennen durften, denn das Spiel wogte bei einer 2:1-Führung für Brambauer im schwül-heißen Lindenhorst ohne weitere Vorkommnisse seinem Ende entgegen.

Dieses 2:1 hatte sich die Mannschaft von Marcus Reis durch einen Super-Freistoß von Verteidiger Christopher Kruse (18.) und einen Treffer von Kapitän Thorsten Nitsche (36.) nach schöner Vorarbeit über Daniel Schaffer und Philipp Hanke erarbeitet. Für Eving hatte Erzen zum 1:1 nach einem Doppelpass durch die Mitte getroffen (33.).

So ging es für Brambauer eigentlich entspannt in Hälfte zwei. Die Individualisten aus Eving fanden als Mannschaft nicht statt, Pässe in die Spitze waren ihr einziges Mittel. Diese Gefahr hatte der BVB recht gut gebannt, bis auf diverse unnötige Ballverluste im Mittelfeld gab es nicht viel zu Meckern. Dennis Hübner ersetzte in der Abwehr Markus Poczkaj auch verlässlich. Der musste am Ende der ersten Halbzeit passen, nachdem ihn sein eigener Torwart Florian Fischer bei einer Abwehr mit der Faust getroffen hatte.

Die Mannschaft von Marcus Reis ging nach der Pause nicht energisch auf den dritten Treffer, was im Nachhinein ihr Fehler war. Sie beschränkte sich auf diverse Konter, bei denen Eving von Aktion zu Aktion brutaler einstieg. Auf der rechten Seite wurde Tolga Buyruk, am Sonntag stärkster Lüner, mächtig bearbeitet. Als er nach diversen Attacken am Mittelkreis ausgepumpt verschnaufte, schlug Evings Bouasker frei stehend und abseitsverdächtig mit dem 2:2 zu (73.). Buyruk stand vorn, für den Schützen war keiner zuständig.

Unhaltbarer Schuss
in den Winkel zum 3:2

Es kam noch schlimmer: Drei Minuten danach wuchtete Werner einen Ball unhaltbar in den rechten Winkel.

Fazit: Hatte Schiri Dastig in Halbzeit eins noch beide Teams pingelig aber korrekt behandelt, so war der BVB im zweiten Durchgang im Nachteil. Erst recht, als Hanke der Elfer verwehrt wurde.

Stimmen: Marcus Reis (BVB): In Halbzeit eins konnte man mit den Pfiffen noch leben, danach ging es nur noch gegen uns. Wir haben höchstens vier Chancen zugelassen und dabei drei Tore kassiert.

Daniel Rios (Eving): Wir haben über 90 Minuten mehr investiert. Am Ende war es aber ein glücklicher Sieg.

Quelle:WAZ


Brünninghausen und Eving feiern 3:2-Siege - ASC patzt

TuS Eving-Lindenhorst - BV Brambauer/Lünen 3:2 (1:2) – Eving begann dabei überlegen und riss die Partie zunächst an sich. Die Chancenverwertung sollte jedoch nichts Gutes verheißen. So schob Christian Werner den Ball nach einem langen Pass freistehend am Tor vorbei (14.). Fast identisch scheiterte Karim Bouzerda nur eine Minute später an Florian Fischer.

Quittung erfolgt prompt

Die Quittung erhielt Eving postwendend. Mit einem direkt verwandelten Freistoß brachte Christopher Kruse die Gäste in Führung (18.). Die Dortmunder reagierten auf diesen Rückschlag nervös und unbeholfen. Sie brauchten einige Zeit, bis sie wieder zu ihrem Spiel fanden.

Nach einer halben Stunde spielte Werner den goldenen Pass auf Bastian Erzen, der zum Ausgleich einnetzte (33.). Was als Balsam für die Evinger Seele fungierte, sollte nicht lange halten. Nur drei Minuten später ließ sich die Abwehr der Gastgeber zu leicht aushebeln, Thorsten Nitsche hielt nach einer Hereingabe den Fuß hin und markierte das 2:1 für Brambauer.

Eving mit mehr Druck

Nach dem Seitenwechsel agierte Eving druckvoller, die Gäste besannen sich auf das Verteidigen. Die Arbeit der Rios-Elf wurde schließlich in der 72. Minute belohnt, als Karim Bouasker den Ausgleich erzielte. Zuvor war bereits ein Abseitstor von ihm nicht anerkannt worden.

Die Gäste kamen meist über Konter, die jedoch zu nichts führten, im Gegenteil. Nur drei Minuten nach dem Ausgleich erzielte Werner mit einem schönen Schuss das 3:2, welches bis zum Schluss Bestand hatte. Am Ende hatten die Gastgeber jedoch Glück, dass Schiedsrichter Christoph Dastig den Brambauern einen fälligen Strafstoß verweigerte. 

Quelle:Ruhr Nachrichten

Sonntagsschuss sorgt für Glücksgefühle

Nach 90 kurzweiligen Minuten hatten die Hausherren mit 3:2 das bessere Ende für sich. Und das besonders wegen der Vorstellung vor der Pause völlig zurecht. „Da haben wir ganz klar das Spiel bestimmt“, bilanzierte anschließend auch Coach Daniel Rios, „kassieren dann allerdings mit dem ersten Torschuss das 0:1.“

Der hatte es allerdings in sich: Aus gut 25 Metern hämmerte Brambauers Christopher Kruse einen Freistoß in die Evinger Maschen (16.). Doch der TuS rappelte sich schnell wieder hoch, legte noch ein Schippchen drauf und kam durch Bastian Erzen nach sensationellem No-Look-Pass von Christian Werner zum verdienten Ausgleich (33.).

Doch die Freude währte nur kurz: Nur drei Minuten später die erneute Führung für den kleinen BVB. Gleich zwei individuelle Fehler in der Evinger Hintermannschaft ermöglichten Thorsten Nitschke den schmeichelhaften 2:1-Pausenstand für seine Farben (36.). „Bis dahin hat man aber schon gesehen, dass Eving über das technisch bessere Team verfügt“, räumte Gäste-Coach Marcus Reis hinterher ein.

Das sollte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht ändern. Mit wütenden Attacken berannten die Evinger das Gehäuse von Brambauers Keeper Florian Fischer. Die Lüner ließen sich von dieser Aggressivität beeindrucken und zogen sich mehr und mehr zurück. Die logische Konsequenz: Eine Vielzahl von Torchancen für Eving. Doch zum einen brachte Christian Werner den Ball aus 11 Metern nicht im Netz unter (59.) und zum anderen verwehrte Schiedsrichter Christoph Dastig dem TuS den verdienten Ausgleich wegen angeblicher Abseitsstellung von Karim Bouasker (60.).

Doch Bouasker hatte jetzt Blut geleckt, gab seine Manndecker-Position immer häufiger auf, schaltete sich dafür zusehends häufiger in das Angriffspiel seiner Elf ein. Vor allem bei Standards. So überraschte auch nicht, dass er nach einem Rammel-Freistoß den verdienten Ausgleich markierte. „Wir hatten uns in der Halbzeit vorgenommen noch mehr zu tun“, beschrieb Rios seine Motivationsarbeit zum Pausentee. „Das haben wir gut umgesetzt und so das Glück erzwungen.“

Sicherlich etwas Glück war dann auch beim 3:2 Siegtreffer von Christian Werner im Spiel, aber mindestens genauso viel Können: Mit einem perfekt in den Winkel gezirkelten Sonntagsschuss besiegelte er das Schicksal für die Gäste. „Wir haben es in der zweiten Hälfte einfach nicht mehr geschafft, für Entlastung unserer Defensive zu sorgen“, wusste Reis, warum seine Jungs die Heimfahrt mit leeren Händen antreten mussten.

 


 

TuS Eving Lindenhorst - BV Brambauer

                

Am Sonntag soielt unsere 1.Mannschaft im Lokalderby gegen den BV Brambauer.

Anstoss dieser Begegnung ist um 15:oo Uhr im eckeystadion

Der BV Brambauer hat einen Saisonstart nach Maß hingelegt und dank einer souveränen Vorstellung mit 3:0 (3:0) gegen Westfalia Wickede gewonnen.


 

TuS Evings Stärken liegen in der Offensive

DORTMUND Die neue Saison in der Fußball-Westfalenliga 2 steht vor der Tür und die Teams stecken mitten in der Vorbereitung. In unserem Team-Check nehmen wir die Mannschaften vor Ligastart unter die Lupe. Wer ist neu? Welche Spieler haben den Verein verlassen? Und wo landet die Mannschaft am Ende der Saison? Heute: TuS Eving-Lindenhorst.

 

Fußball-Westfalenligist TuS Eving-Lindenhorst schaffte nach dem Sprung in die Westfalenliga am grünen Tisch vor einem Jahr eindeutig den Klassenerhalt. Mit 47 Punkten und 54:51 Toren belegte das Team Platz elf. Nun hat sich die Mannschaft um Coach Dimitrios Kalpakidis vorgenommen, sich für die neue Oberliga-Staffel zu qualifizieren. Dafür benötigt Eving-Lindenhorst ein Platz unter den ersten Sechs.

Das Team: Die Stärken des TuS Eving-Lindenhorst liegen eindeutig in der Offensive. Allerdings will Trainer Kalpakidis unbedingt noch an der Defensive arbeiten. „Wir dürfen und wollen nicht mehr so viele Gegentore kassieren“, fordert der Coach.

Der Trainer: Dimitrios Kalpakidis coacht Eving-Lindenhorst in seinem vierten Jahr als Spielertrainer. Dabei wird er von Daniel Rios an der Seitenlinie unterstützt.

Zu- und Abgänge: Mit Deniz Sahin, Christian Kinder, Myron Dretaxis, Timo Linke, Adis Hasic und Eray Ekiz muss Eving-Lindenhorst sechs Abgänge verkraften. Doch dafür angelte sich der Verein gleich neun Zugänge: Serkan Erol, die Ex Lüner David Ringel, Emre Konya sowie Anil Konya, Robin Tech, Sven Göbel, Sebastian Homann, Sinan Özkan und Marcel Burazin tragen künftig das Trikot der Evinger. 

DER KADER
Tor:
Serkan Erol (eigene A-Jgd. mit Doppelspielrecht), David Ringel (VfB Lünen), Sascha Piontek
Abwehr: Haris Balihodzic, Karim Bouasker, Philipp Kasperidus, Christian Löwenberg, Anil Konya, Emre Konya (beide Hombrucher SV), Marcus Scheffer, Christian Werner, Robin Tech (A-Jgd. Eintracht Dortmund)
Mittelfeld: Francis Bugri, Emre Erdur, Bastian Erzen, Sven Göbel (A-Jugend Westfalia Wickede), Maik Hendrian, Sebastian Homann (A-Jgd. Eintracht Dortmund), Dimitrios Kalpakidis, Sinan Özkan (SF Hafenwiese), Sascha Rammel, Monir ElYahayoui, Marcel Burazin (eigene A-Jgd. mit Doppelspielrecht)
Abgänge: Deniz Sahin (Sportinvalide), Christian Kinder (berufliche Pause), Myron Dretaxis, Timo Linke (beide Pause wegen Studiums), Adis Hasic (Trainer II. Mannschaft) und Eray Ekiz (Trennung).

Quelle:Ruhr Nachrichte


 

Pokalspiel

 SV Körne -Tus Eving Lindenhorst

0 : 5

 

TuS Eving Lindenhorst gewinnt Pokalspiel gegen den SV Körne

mit 5:0 und zieht somit in die nächste Runde ein.


 

Hecker Cup

Tus Eving Lindenhorst - BSV Schüren

Eving und Brünninghausen im Viertelfinale

                       

3 : 1

S.Rammel

Einer der wenigen Akteure die am gestrigen abend gegen den BSV Schüren akzente setzten konnte.

Rammels Tor bringt
die Entscheidung

Ein Spiel auf hohem Vorbereitungsniveau lieferten sich in der zweiten Partie der TuS Eving und der BSV Schüren. Eving erwischte einen Start nach Maß und ging schon nach zwei Minuten durch Fernandes Gomes in Führung. Wer geglaubt hatte, der Bezirksligist würde jetzt von den Evingern „abgeschossen“, der wurde schnell eines besseren belehrt. Schüren bot dem favorisierten TuS Paroli und hätte bei konsequenter Chancenverwertung durchaus zu Treffern kommen können. Als Dimitrios Kalpakidis in der 46. Minute nach einem Frustfoul „Rot“ sah und Taner Dogan für Schüren der Ausgleich gelang (52.), schien eine Überraschung zu gelingen.

Eving hatte erhebliche Probleme, befreite sich in der Schlussphase aber. Zunächst gelang Karim Bouzerda das 2:1 (76.) und dann machte Sascha Rammel mit dem 3:1 den Sack zu.

 Für D.Kalpakidis  ist das Turnier in Aplerbeck durch eine unnötige Rote Karte beendet


FINALE

Tus Eving Lindenhorst - Mengede 08/20

1:2

Damit konnte man nicht unbedingt rechnen. Landesligist Mengede 08/20 gewann den Premio-Sommercup des Kirchhörder SC durch einen 2:1-Erfolg gegen den Westfalenligisten TuS Eving und wurde damit Nachfolger des Hombrucher SV, der dieses Turnier im vergangenen Jahr gewonnen hatte.

Erstaunlich frisch präsentierte sich Mengede 08/20, war läuferisch stark und bot den Evingern gut Paroli. „Wir waren in der ersten Halbzeit nicht gut und haben zu viele einfache Bälle verloren“, gestand TuS-Trainer Daniel Rios. Eving wirkte dennoch insgesamt reifer und hatte sicherlich technische Vorteile. Die Chancenverteilung im ersten Abschnitt war gerecht verteilt. Oliver Marin (7.) und Dennis Schultze (22.) vergaben für Mengede, Emre Erdur scheiterte auf der Gegenseite an Torhüter Sören Gerlach und Dimitrios Kalpakidis traf mit einem Freistoß nur die Latte.

Evings Trainer Daniel Rios nahm zur Pause gleich vier Wechsel vor. Eine Maßnahme, die sich zunächst auszuzahlen schien. Die Evinger wurden stärker und hätten durch den eingewechselten Sascha Rammel fast den Führungstreffer erzielt, doch leider klatschte der Ball nur an den Pfosten (66.). Eine Minute später die überraschende Mengeder Führung. Nach einem Eckball von Oliver Marin stieg Dennis Schultze am höchsten und wuchtete den Ball völlig unbedrängt ins Netz.

Die Freude über die Führung dauerte jedoch nicht lange. Florian Gondrum kam seinem Ruf als Torjäger nach und traf mit einem strammen Freistoß zum Ausgleich. Drei Minuten vor dem Ende die Entscheidung: Oliver Marin nahm bei einem Freistoß richtig Maß. Sein leicht abgefälschter Schuss landete unhaltbar für Torhüter David Ringel im langen Eck.

„Damit hatte ich nach unserem Wochenendtrainingslager nicht gerechnet“, freute sich Mengedes Trainer Mario Plechaty über den wirklich gelungenen Auftritt seiner Mannschaft, der er eine große Portion Leidenschaft attestierte. Sein Evinger Kollege Daniel Rios lobte vor allem die Mengeder Defensivarbeit.

Quelle:RN


Neuzugänge sollen Druck machen

Für die neue Westfalenliga-Saison gerüstet: Die Trainer-Riege mit den Neuen des TuS Eving-Lindenhorst.

Fußball-Westfalenligist TuS Eving hat sich für die neue Saison vor allem in der Breite verstärkt. Die überwiegend jungen Neuzugänge sollen Druck auf die etablierten Akteure der Evinger ausüben. Vom Hombrucher SV wechselten die Brüder Anil und Emre Konya ins Eckeystadion. Während für Anil ein Platz in der Evinger Innenverteidigung vorgesehen ist, soll sein älterer Bruder Emre die Außenbahnen beackern.

Nach zwei Jahren bei Arminia Marten ist Florian Gondrum zum TuS zurück gekehrt. „Florian hat sich in Marten zum Führungsspieler entwickelt, er ist vielseitig in der Offensive einsetzbar und kann ein wichtiger Spieler für uns werden“, hält Dimitrios Kalpakidis große Stücke auf die Neuerwerbung.

 

Mit Sebastian Homann (6er/Mittelfeld), Bastian Stana (Stürmer) und Robin Tech (Stürmer) wechselten gleich drei Talente aus der A-Jugend des TSC Eintracht nach Eving. Auch Sinan Özcan, der vom Kreisligisten SF Hafenwiese zum TuS kam, aber in der A-Jugend für RW Essen aktiv war, fällt genauso in die Rubrik Talente wie Marcel Burazin (eigene A-Jugend) und Sven Göbel, der von Westfalia Wickede kam.

Auf der Torwartposition setzt das Trainergespann Rios/Kalpakidis auf Sascha Piontek, der pünktlich zum Saisonstart wieder fit sein wird. „Sascha ist als Torwart und vor allem als Typ für die Mannschaft sehr wichtig“, so Daniel Rios. Um die Position des zweiten Torwarts des Westfalenligisten streiten sich Routinier David Ringel (vom VfB Lünen) und Serkan Erol, der noch in der eigenen A-Jugend spielt, aber für die Senioren „hochgeschrieben“ wurde.

In der kommenden Saison wollen die Evinger variabler spielen, sowohl das 4-4-2-System aus der Vorsaison, als auch die Formation als Raute soll in der Vorbereitung eingeübt werden.

Der TuS absolviert am 30./ 31. 7. ein Trainingslager in der Sportschule Kaiserau, daran schließt sich als Höhepunkt der Vorbereitung das Spiel gegen den ehemaligen deutschen Pokalsieger KFC Uerdingen an. Außerdem nehmen die Grün-Weißen im Rahmen der Vorbereitung am Hecker-Cup des ASC 09 sowie am Turnier des SV Holzwickede teil.

„Der Stamm unserer Mannschaft ist seit drei Jahren zusammen und deshalb gut eingespielt, diesen Vorteil wollen wir nutzen, um am Ende einen der ersten sechs Plätze zu belegen, die zum Aufstieg berechtigen“, erklärte das Trainerduo Rios/Kalpakidis das Saisonziel. Dem konnte sich der neue Co-Trainer Rafael Wrosok nur anschließen.

Quelle:WAZ


 

Emre Konya folgt seinem Bruder Anil nach Eving

Der TuS Eving ist noch einmal auf dem Spielermarkt aktiv geworden. Siebter und letzter externer Neuzugang des Westfalenligisten ist der in der Defensive vielseitig verwendbare Emre Konya vom bisherigen Liga-Konkurrenten Hombrucher SV.

„Eigentlich hatten wir unsere Personalplanungen bereits abgeschlossen, aber wir sind froh und glücklich, jetzt noch einen Mann von seiner Qualität hinzubekommen zu haben“, erklärte Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis. Emre Konya folgt damit seinem Bruder Anil, der schon vorher von den Grün-Weißen verpflichtet worden war.


Drei Klubs legen sich fest: Start am 21. August

Drei der vier Dortmunder Westfalenligisten haben sich bereits frühzeitig festgelegt. Der ASC 09, der TuS Eving und Aufsteiger FC Brünninghausen machen von der Möglichkeit des flexiblen Saisonstarts Gebrauch und wollen erst am 21. August, zwei Wochen später als ursprünglich vorgesehen, in die Spielzeit 2011/12 starten.

„Wir haben unsere Planungen voll darauf ausgerichtet, dass wir an den ersten beiden Spieltagen am 7. und 14. August noch pausiere“, erklärte Aplerbecks Trainer Mark Elbracht. Genauso verfahren die Verantwortlichen in Eving und Brünninghausen. Dagegen wartet Westfalia Wickede noch ab. „Es ist zwar davon auszugehen, dass auch wir am 7. August, dem Tag nach dem Finale beim Aplerbecker Hecker-Cup, noch nicht um Punkte spielen werden“, sagt Co-Trainer Alexander Gocke. „Aber grundsätzlich wollen wir den Staffeltag Ende Juli in Erndtebrück abwarten und dann mit den Gegnern die Termine besprechen“, ergänzt der Sportliche Leiter Klaus-Dieter Friers. Es sei durchaus auch denkbar, dass man den 14. August als Einstiegsdatum in die Saison wählt. Bis Ende September haben die Klubs Zeit, ihre verlegten Spiele nachzuholen (wir berichteten).

Quelle:WAZ


  • Saisonstart: Westfalenliga-Klubs dürfen Spiele verlegen

    DORTMUND Viele Westfalenligisten atmen auf. Der Verbandsfußball-Ausschuss erklärte jetzt, dass die neue Saison nicht am 7. August mit dem ersten Spieltag beginnen muss. Die beiden ersten Spieltage seien von den Vereinen flexibel verlegbar.

    Einzige Bedingung: Bis zum 7. September müssten sie absolviert sein. Das sagte Ausschuss-Mitglied Reinhold Spohn nach einer Sitzung. Vor kurzem hatte eine kurzfristige Änderung des Rahmenterminplanes mit der Vorverlegung des ersten Spieltages vom 21. auf den 7. August für mächtig Ärger gesorgt, weil alle Vereine ihre Vorbereitungen bereits geplant hatten. Das größte Problem sah der ASC 09 Dortmund, der am 6. August seinen großen Hecker-Cup beenden will.

    "Bestmögliche Lösung"

    Jetzt also sollen die Vereine sich einigen. Denn der Gegner muss einer Verlegung auf einen dann nur in Frage kommenden Tag während der Woche zustimmen. „Wir appellieren an die Solidarität. Per Dekret die Spieltage festzulegen, wollten wir nicht, die Vereine sollen da die bestmögliche Lösung für sich finden“, kommentierte Spohn.

    Aplerbecks Fußballchef Heiner Brune ist erleichtert, dass die Chancen nun gut stehen, sein Turnier wie geplant ausrichten zu können. Andererseits hält er die Lösung für schwammig: „Da sind wir ja noch vom Gegner abhängig. Sie hätten einfach die ersten beiden Spieltage auf einen späteren Termin fest ansetzen können.“

    Eine Linie finden

    Thomas Brümmer, Geschäftsführer des FC Brünninghausen, sieht gute Chancen, eine Linie zu finden. „Wir begrüßen den Entschluss des Ausschusses. Wir übernehmen gerne auch die Initiative, bevor der Spielplan feststeht, und versuchen, alle Klubs zu kontaktieren, um uns auf mögliche spätere Termine zu einigen, damit keiner ausschert, wenn er seinen Gegner kennt. Wir wollen bestimmt nicht am 7. August anfangen.“


    Anil Konya kommt aus Hombruch

    DORTMUND Der TuS Eving-Lindenhorst schloss am Mittwochabend seine Planungen für die neue Saison ab. Zum ersten Kennenlernen kamen auch die gerade verpflichteten Neuzugänge.

    Am Donnerstag gab Trainer Daniel Rios dann auch offiziell bekannt, dass Hombruchs Anil Konya kommende Spielzeit das Evinger Trikot trägt. „Er hat in Hombruch oft die Sechs gespielt, ich sehe ihn bei uns eher als Innenverteidiger“, sagt Rios. Allerdings spielen auf dieser Position auch Marcus Scheffer und Philipp Kasperidus, die jetzt verlängert haben. Auch Karim Bouasker hat zugesagt. Er erhält aber die Freigabe, sollte RW Ahlen ihm einen Vertrag für die erste Mannschaft anbieten.

    Bouzerda verlängert

    Neu zum TuS stoßen Torwart David Ringel (VfB Lünen) und Mittelfeldspieler Sinan Özcan (SF Hafenwiese). Rios erklärt: „David ist ein routinierter Schlussmann. Sinan spielte früher in der Jugend von RW Essen. Nach einer schweren Verletzung wollte er erst im Verein seines Vaters Fuß fassen. Er hat aber das Zeug für höhere Ligen.“

    Ein ganz wichtiger Schritt in den Planungen ist die Vertragsverlängerung von Karim Bouzerda. „Jeder kennt seine Qualitäten“, freut sich Rios über die Einigung, und: „Damit sind wir sehr gut aufgestellt.“ Timo Link bleibt dem Klub nun doch erhalten. Da er aber kürzer tritt, spielt er kommende Saison wie Michael Zal nur noch in der zweiten Mannschaft. 

    Quelle:Ruhr Nachrichten

     

     

     


     

    Westfalenliga

     

    Hombrucher SV - TuS Eving Lindenhorst

    1 : 3

    Und einmal mehr scheiterte der HSV beim 1:3 (1:1) an seiner schwachen Chancenverwertung. Vor dem 1:0 für die Gäste aus Eving, das Dimitrios Kalpakidis nach schöner Vorarbeit des kaum zu haltenden Sascha Rammel erzielte (14.), war die Heimelf die mit den größeren Spielanteilen.

    Traumpass von Doric

    Dennis Szugfils Volleyabnahme strich knapp am Tor vorbei (6.). Dann aber kurvte Rammel ungehindert durch die Nahtstelle der Viererabwehrkette – seinen überlegten Querpass musste Kalpakidis nur noch einschieben. Immerhin: Hombruch zeigte direkt eine Reaktion und bejubelte das 1:1 nach einem Traumpass von Kenan Doric auf Eduardo Riberio – der vollstreckte trocken ins lange Eck (17.).

    Bis zur Pause blieben die Kräfteverhältnisse verteilt. Die Gäste, die mit den zentralen Anspielstationen Rammel und Francis Bugri die reifere Anlage zeigten, hatten durch Bastian Erzen die Großchance zum 2:1 – HSV-Keeper Braun hatte Rammels Freistoß zuvor nach vorn abprallen lassen (34.). Auch Hombruch hatte die Chance zum zweiten Treffer: Dorics Schuss landete vor den Füßen von Paul Fudala, der konnte die Kugel im Fünfmeterraum der Evinger aber nicht kontrollieren (32.).

    Ekiz macht alles klar

    Das Derby verflachte nach der Pause deutlich – kam aber ohne einige Härten auf beiden Seiten nicht über die Runden. Als Redouan El Hossaini Fudala klug freispielte und der allein aufs Evings Schlussmann Stefan Reis zusteuerte, hätte das 2:1 fallen müssen (65.) – das Tor fiel aber im Gegenzug auf der anderen Seite: Kalpakidis schickte den eingewechselten Adis Hasic steil, der profitierte von einem Ausrutscher des zur Pause eingewechselten HSV-Schlussmanns David Graudejus (66.).

    „Eine für uns in dieser Saison typische Szene“, meinte der scheidende HSV-Trainer Habibovic. Eray Ekiz machte mit einem strammen Linksschuss zum 1:3 alles klar für den TuS (88.). „Vorne vergeben wir immer wieder unsere Chancen, hinten kassieren wir vermeidbare Gegentore“, meinte Habibovic. Damit war alles gesagt. dkr
     
     

    HSV: Braun (46. Graudejus) – Cusano, Baron, Engel (67. Secgel), E. Konya – Ribeiro, A. Konya, Fudala (75. Aruna), Szugfil – El Hossaini, Doric
    TuS Eving: Reis – Bouasaker, Scheffer (83. Erdur), Kasperidus, Dretakis (60. Hasic) – Bugri, Rammel – Erzen, Ekiz, Balihodzic (70. Löwenberg) – Kalpakidis
    Tore: 0:1 Kalpakidis (14.), 1:1 Ribeiro (17.), 1:2 Hasic (66.), 1:3 Ekiz (88.)

     

    Quelle:Ruhr Nachrichten


     

    TuS Eving Lindenhorst - SC Hassel

     

                                       

    5 : 2

    5:2 mit Wut im Bauch: Hassel bekommt die Quittung

    DORTMUND Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch empfing der TuS den Tabellenvorletzten SC Hassel, weil die Gelsenkirchener auf den Spieltermin bestanden und so die Teilnahme der Dortmunder an den Meisterfeierlichkeiten des BVB verhindert hatten.

     

              „Und dafür haben sie die Quittung bekommen“, freute sich Evings Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis. Denn die Gastgeber wollten wenigstens den Sieg, wenn sie schon nicht feiern durften. Francis Bugri münzte die daraus resultierende Überlegenheit in die 1:0-Führung (35.) um. Doch Hassel kam zurück, glich noch vor der Pause aus (38.).

    Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Eving drückte, traf durch Sundi Gomes (55.) und kassierte wieder postwendend den Ausgleich (60.). Erst als Bastian Erzen und Eray Erkiz per Doppelschlag auf 4:2 erhöhten (73., 75.), war der Widerstand der Gäste gebrochen. Adis Hasic erhöhte sogar noch auf 5:2 (85.).

     


     

    TuS Eving Lindenhorst - SC Hassel

     

                                       

    Am Sonntag steht sich der TuS Eving Lindenhorst und der SC Hassel gegenüber.

    Anstoss ist um 15:00 Uhr im Eckey.Stadion

            

     


     

    TuS Erndtebrück - TuS Eving Lindenhorst

                                                                        

    0 : 0  

     

    Nach der Partie gratulierten die Evinger dem Gastgeber zur Meisterschaft. Weil die Konkurrenz patzte, ist den Erndte-brückern mit zehn Punkten Vorsprung Platz eins nicht mehr zu nehmen. „Wir haben das gerne gemacht, weil die beste Mannschaft aufsteigt“, sagte Evings Trainer Daniel Rios. Gut 600 Zuschauer sahen eine attraktive Partie, zu der auch die Evinger beitrugen.

    "Das war schon hohes Niveau"

    „Wir haben bewiesen, Qualität in der Mannschaft zu haben“, erklärte Rios. „Das war schon hohes Niveau.“ Mit vielen Chancen trösteten beide Teams die Zuschauer über die mangelnden Tore hinweg. Dimitrios Kalpakidis, Bastian Erzen, Sundi Gomes und Sascha Rammel vergaben für die Evinger. Den Coach ärgerte es nicht groß. Denn sein Team hatte trotz kleinem Kader gezeigt, gegen die Großen der Liga bestehen zu können.

    Neben Rios, der sich einwechselte, saß nur noch Eray Ekiz auf der Bank. Und das Remis sei noch höher zu bewerten, weil die Erndtebrücker unbedingt vor eigenem Publikum den Titel sichern wollten. „Sie haben Vollgas gegeben. Auch sie erspielten sich gute Gelegenheiten“, kommentierte Rios. „Wir aber haben immer dagegengehalten.“
     
    TuS Eving-Lindenhorst: Reis - Balihodzic, Kasperidus, Bouasker, Dretakis - Bugri, Kalpakidis - Erzen, Rammel - Bouzerda (75. Rios), Gomes

     

    Quelle:Ruhr Nachrichten


     

    Keine Tore, aber eine große Fete

          

    Manchmal braucht keine Tore, um ein Fußballfest zu feiern. Nach einem leistungsgerechten 0:0 steht der TuS Erndtebrück als Meister und Aufsteiger fest.

    90 Minuten spielte die Elf von Peter Cestonaro auf Sieg, um den Triumph aus eigener Kraft zu realisieren. Die Chancen, die sich boten, ließen die Hausherren aber genau wie der Gegner vom TuS Eving Lindenhorst jedoch liegen. „Es war ein gutes Spiel, beide Teams hatten Möglichkeiten“, berichtete Gäste-Trainer Daniel Rios.

     

    Als Schiedsrichter Dirk Liermann nach 90 Minuten abpfiff, mussten sich die Wittgensteiner dann aber erst einmal vergewissern, wie die Konkurrenz gespielt hatte. Dann knallten endlich die Korken und der TuS Eving Lindenhorst überbrachte seine Glückwünsche. Rios: „Als nach ein paar Minuten klar war, dass Erndtebrück Meister ist, sind wir mit der kompletten Mannschaft noch einmal raus und haben gemeinsam gratuliert.“

    Dann aber ging es zurück nach Dortmund. „Wir wollten nicht beim Feiern stören“, schmunzelte Evings Coach, der sich für eine knappe Viertelstunde noch einmal auf dem Platz die Ehre gab. Sein Fazit: „Ein 0:0 beim Meister ist für uns ein gutes Ergebnis. Erndtebrück war das beste Team, gegen das wir in der Saison gespielt haben. Sie haben die Meisterschaft also auch absolut verdient.“

     


     

    Westfalenliga

    TuS Erndtebrück - TuS Eving Lindenhorst

                                                                          

    Rios will kein Partygast sein

    DORTMUND ASC-Trainer Mark Elbracht widmet sich in seiner Vorschau auf das Spiel gegen Olpe nur den Personalien und dem Gegner. „Dass ich von meinem Team eine vernünftige Einstellung erwarte, möchte ich eigentlich nicht schon wieder erwähnen.“

     

    Am Sonntag spielt unsere 1.Mannschaft gegen den Tabellenführer Erndtebrück

    Anstoss ist um 15:00 Uhr in Erndtebruck

     

     

    TuS Erndtebrück - TuS Eving-Lindenhorst Evings Trainer Daniel Rios möchte nicht Partygast sein. Erndtebrück darf ja gerne aufsteigen, aber perfekt machen dürfen sie das gerne später.“ Rios, der als Ersatzspieler auf der Bank sitzt, will den Gastgebern also nichts schenken.

    Dennoch möchte er einige Varianten ausprobieren. Viel Personal steht ihm dabei nicht zur Verfügung. Vier Spieler kommen in der 2. Mannschaft zum Einsatz. Sie kämpft in der Kreisliga A3 noch um den Aufstieg. Im Angriff sollen Karim Bouzerda und Sundi Gomes für Furore sorgen. Ich erwarte auf alle Fälle Engagement“, sagt Rios

     

     

    Quelle:Ruhr Nachrichten

     


     

    Tus Eving Lindenhorst - Bor.Dröschede

                          

    0 : 2

    Unglückliches 0:2 gegen Dröschede

     

     Es gibt Spiele, nach denen man einfach nur den Kopf schütteln kann. Ein solches sah auch Evings Trainer Daniel Rios beim Spiel des TuS gegen Dröschede – und schüttelte heftig mit dem Haupt.

    „Ein Sonntagsschuss hat dieses Spiel entschieden. Und mit der zweiten Chance in der zweiten Hälfte macht Dröschede dann das 0:2“, analysierte Rios. Prinzipiell war dem nichts hinzuzufügen. Das Tor von Dröschedes Patrick Jakubczyk gehörte in der Tat in die Kategorie „Weltklasse“.

    Reis rettet spektakulär

    Aus gut 25 Metern bugsierte der linke Flügelspieler den Ball in den Torwinkel. Keine Chance für Stefan Reis, der erneut im Evinger Kasten stand. Ihm war es zu verdanken, dass der TuS nicht schon vor der Pause in Rückstand geriet. Eine Doppelchance der Gäste entschärfte er spektakulär (32.). Und dass die Evinger nicht mit einer Führung in die Pause gingen, hatten sie unter anderem Dimitrios Kalpakidis zu verdanken, der in der 42. Minute an Dröschedes starkem Schlussmann Julian Schmahl vom Elfmeterpunkt scheiterte.

    Schmahl selbst foulte zuvor Karim Bouzerda, so dass dem guten Essener Unparteiischen keine andere Wahl blieb, als auf den Punkt zu zeigen. Doch auch der agile A-Jugendliche Maik Hendrian (18.), Sundi Gomes (44.) nochmals Kalpakidis (51.), Bastian Erzen (58.) sowie Karim Bouzerda (34./75.) mussten erkennen, dass an Schmahl an diesem Nachmittag kein Weg vorbeiführte.

    Löwenberg ins Krankenhaus

    Und wenn doch, zielten die Hausherren knapp daneben oder scheiterten an der Latte wie Francis Bugri nach einem Freistoß von Kalpakidis (39.). „Ich denke, dass wir schwach angefangen haben, aber uns mehr und mehr gesteigert haben“, sagte Rios. Christian Löwenberg musste mit einer Risswunde, die im Krankenhaus genäht wurde, zur Pause ausgewechselt werden. 

    TuS: Reis - Balihadzic, Bouasker, Kasperidus, Löwenberg (46. Rammel) - Bugri, ErzenKalpakidis, Hendrian (46. Dretakis) - Gomes, Bouzerda
    Tore: 0:1 Jakubczyk (80.), 0:2 Burgio (82.)

    Quelle:Ruhr Nachrichten

     


     

    Westfalenliga

    Tus Eving Lindenhorst - Bor.Dröschede

     

                          

    Im Spiel am Sonntag trifft unsere 1.Mannschaftt auf Bor.Dröschede

    Anstoss dieser begegnung ist um 15:00 Uhr im Eckey-Stadion

    Trainer D.Rios möchte nach dem 1:1 gegen Aplerbeck einen Aufwärtstrend seiner Mannschaft sehen und das möglichst mit einen Sieg gegen Dröschede

     


    ASC 09 und Eving trennen sich 1:1

    Leichte Vorteile gingen an die Evinger, die nach einer gelungenen Aplerbecker Anfangsphase gewillt waren, die zuletzt enttäuschenden Eindrücke zu korrigieren. Allerdings hätten die Gäste sich nicht beschweren dürfen, hätten sie zu der Zeit ihres Erwachens schon hinten gelegen. Sebastian Gepperts strammen Schuss klärte der Evinger Sascha Rammel auf der Linie (3.). Und elf Minuten später stand der starke Rafik Halim frei, zog aber über das Tor.

    Gomes an den Pfosten

    Die Evinger meldeten sich zuerst mit einer Chance von Bastian Erzen, der nach Vorarbeit von Emre Erdur frei vor ASC-Schlussmann Dominik Altfeld stand, aber scheiterte. Der ASC spielte engagiert, baute Mitte der ersten Hälfte aber ab. Es schien, als würde die Dreifach-Chance der Evinger den ASC aus dem Konzept bringen. Sascha Rammel, Sundi Gumes und Emre Erdur scheiterten der Reihe nach. Am nächsten kam Gomes dem 1:0, er traf den Pfosten (24.).
    Eving setzte jetzt spielerisch mehr Akzente, doch es folgte dennoch eine Phase ohne Höhepunkte. Erster Weckruf war dann aber eine Aplerbecker Chance: Der eingewechselte Giovanni Schiattarella, der so manchen Akzent setzte, passte Daniel Diaz zu, der aber zu schwach abschloss. Schiattarella fühlte sich zwar nach den ereignisreichen Tagen mit der Geburt seiner Tochter Gioia (deutsch: Freude) platt, die Zuschauer merkten ihm das aber nicht an. Mit seinem Kumpel Rafik Halim war er der beste Mittelfeldspieler des ASC an diesem Nachmittag. Grund zur Freude auf dem Platz hatten er und seine Teamkollegen erst später.

    Sehenswertes Bouzerda-Solo

    Zuvor zahlte sich auf Evinger Seite die Einwechslung von Karim Bouzerda aus. Zunächst schoss er knapp über das Tor (61.), neun Minuten später erzwang er die Gästeführung. Nach sehenswertem Solo zog er scharf ab, Aplerbecks Dennis Hense bugsierte den Ball ungewollt ins eigene Tor (70.).

    Dieses Ergebnis wäre am Ende vielleicht auch in Ordnung gegangen, hätten die Evinger nicht danach nachgelassen. „Wir haben dann etwas verwaltet“, formulierte es Dimitrios Kalpakidis treffend, allerdings nur die Spielweise betreffend. Denn die Evinger Verwaltungs-Sachbearbeiter vernachlässigten einen Spieler, dessen Name mit Buchstabe „H“ beginnt. Rafik Halim nutzte eine Flanke von Philipp Sprenger plus Querablage von Alexander Enke und drosch den Ball zum Ausgleich ins Netz.

    Gelb-Rot für Rammel

    Längst war es nicht mehr das entspannte Derby, jetzt brannte es nicht nur hinter der Tribüne (die Feuerwehr rückte an), jetzt kochten auch die Emotionen hoch. Schön, dass sich die sich gerade noch heftig beharkenden Trainer Mark Elbracht und Daniel Rios Sekunden später die Hand reichten. Ein Derby ganz ohne Gefühlsausbrüche wäre langweilig. Doch alles blieb im Rahmen, auch Sascha Rammels Gelb-Rote Karte (90.) folgte keinem schlimmen Vergehen.

    Bis auf eine Chance von Alex Bahr, die Evings sicherer Torwart Stefan Reis abwehrte, passierte nicht mehr viel. Am Ende standen die Spieler beider besten Dortmunder Amateurfußballteams einträchtig beisammen. Einige Evinger gratulierten „Papa“ Schiattarella. Dieser sprach von einem „gerechten Remis“. Mit positiven Emotionen endete das Derby. Warm war es, nett war es auch! 

    Quelle_Ruhr Nachrichten


    Bilderstrecke

    ASC - TuS Eving

     

     

     

     


     

     

    TOPSPIEL AM MONTAG

                               

    ASC geht zuversichtlich ins Derby gegen Eving

    DORTMUND Das Derby zwischen ASC 09 Dortmund und TuS Eving-Lindenhorst hätte eigentlich das Zeug zum Highlight der Saison. Jetzt geht es am Ostermontag aber nur noch um das Prestige.

    Eine „Goldene Ananas“ will ASC-Trainer Mark Elbracht nicht mitbringen. So ganz ohne Reiz sei das Duell nämlich nicht. „Natürlich reizt es jeden Spieler, beste Dortmunder Amateur-Mannschaft zu sein. Und da könnte am Montag eine Vorentscheidung fallen.“ Zudem habe sein Team in Ennepetal bewiesen, dass es über mehr Potenzial verfüge als für Platz acht. Und das möchte es mit einem Derbysieg untermauern.

    Aplerbeck stark gegen Topteams

    „Im ersten Saisonabschnitt haben wir mit unserer defensiveren Spielvariante bewiesen, auch offensiv manchen Akzent zu setzen. Das wollen wir weiterentwickeln.“ Bislang überzeugte der ASC immer gegen Topteams, dazu zählt der TuS Eving-Lindenhorst aber beileibe nicht. Das Team von Daniel Rios verspielt derzeit eher den guten Ruf, den es sich bis in den Winter erarbeitet hatte.

    „Der Unterschied zu unserem Gast aus Hordel war, dass er als Mannschaft aufgetreten ist.“ Seine Evinger wären nach gutem Beginn zudem in alte Muster verfallen und hätten das Spiel leichtfertig aus der Hand gegeben. „Da ist von Spielkultur herzlich wenig zu sehen. Wir spielen nur noch lange Bälle, obwohl wir es doch besser können.“ Das Derby interessiert Rios nur am Rande: „Wir müssen erstmal zusehen, in unseren Reihen den Willen zu fördern, gemeinsam die Saison noch vernünftig zu Ende zu bringen.“

    Hasic wieder dabei

    Woche für Woche enttäuscht Grün-Weiß, wobei die Tabellensituation sicherlich im Hinterkopf eine Rolle spielt. Nur wollen das die Evinger ihren Fans eigentlich nicht zumuten. Adis Hasic spielt in Aplerbeck aller Voraussicht nach wieder. Personell hat sich die Lage ohnehin leicht entspannt. Und ein Derbysieg verbessert die Stimmung vielleicht immerhin etwas. Aber den reklamieren die Aplerbecker für sich. Die aktuelle Stimmung spricht für sie.


     

    TuS Eving Lindenhorst - DjK TuS Hordel

    2 : 4

     

    Fahrlässige Chancenverwertung wird bestraft

    Auch wenn es in diesem Spiel für beide Mannschaften um nichts Entscheidendes mehr ging, kam es nach dem Abpfiff zu Unruhen zwischen Akteuren beider Mannschaften, die symbolisch für den Spielverlauf waren. Frustrierten Evingern war der Unmut über die 2:4 (1:0)-Niederlage gegen Hordel anzusehen, die dem Spielverlauf unwürdig schienen.

    Sportlicher Leiter

    Schließlich kam der Knock-out für die Elf von Trainer Daniel Rios erst in den letzten fünf Minuten. Zum „Schreckgespenst“ wurde hierbei Nikolai Nehlson, der mit seinem Doppelpack die zwischenzeitliche Evinger Führung egalisierte und seinen TuS sogar in Führung schoss.

    Gomes mit der Führung

    Dabei sah es anfangs nach einer klaren Angelegenheit für die Rios-Elf aus. Nur fünf Minuten brauchte Sundi Gomes um die Hausherren mit einem schönen Lupfer von der Strafraumkante in Führung zu bringen. Und Eving hätte zur Pause deutlicher vorne liegen müssen. Denn sowohl Sascha Rammel (9.), als auch Bastian Erzen (13./19.) scheiterten freistehend am Gäste-Torwart Manuel Pfetzing.

    Doch auch Hordel konnte angreifen, denn in der 34. Minute musste Karim Bouasker in höchster Not auf der Linie klären. Mehr war von den Gästen bis dahin allerdings nicht zu sehen. Anders in Hälfte zwei. Nur wenige Sekunden brauchte Hordel um den ersten Angriff erfolgreich durch Maximilian Wagner abzuschließen (46.). Eving schien gedanklich noch in der Kabine.

    Turbulenter Schluss

    Erst knappe zehn Minuten später gab es wieder ein Lebenszeichen, welches Abdelkarim Bouzerda mit schöner Einzelleistung zum 2:1 nutzte (54.). Dann jedoch kam die Zeit des TuS Hordel. Erst war Nehlson erfolgreich (74./86.), dann verwandelte Patrick Rudolph mit dem Schlusspfiff einen fälligen Elfmeter. „Wir hatten die Möglichkeit, hier klar zu gewinnen. Doch der Gegner ist im Gegensatz zu uns als Mannschaft aufgetreten“, stellte Rios am Ende ernüchtert fest.


    D.Rios

    Eving: Reis - Löwenberg, Bouasker (76. Scheffer), Kasperidus, Balihodzic (76. Dretakis) - Kalpakidis (84. Ekiz), Bugri - Bouzerda, Erzen, Rammel - Gomes
    Tore: 1:0 Gomes (5.), 1:1 Wagner (46.), 2:1 Bouzerda (54.), 2:2 Nehlson (74.), 2:3 Nehlson (86.), 2:4 Rudolph (89./FE)

    Quelle:Ruhr Nachrichten


    Torjäger der Westfalen Liga


     

    SV Herbede - TuS Eving Lindenhorst

    3 : 3

    Mühsames 3:3 in Herbede

    DORTMUND Nach der bitteren Pleite gegen Brambauer lautete die Vorgabe für das Gastspiel beim abstiegsbedrohten SV Herbede ganz klar: „Wiedergutmachung“. Das gelang dem TuS Eving-Lindenhorst beim 3:3 nur bedingt.

    Verheißungsvoll begann die Truppe von Trainer Daniel Rios. Nach nur sieben Minuten bekam Adis Hasic von Sascha Rammel den „tödlichen Pass“ in den Strafraum gespielt, den er nur noch zur Führung verwerten musste.

    "Kontinuierlich abgebaut"

    „Die ersten 15 Minuten sind wir ordentlich aufgetreten. Danach haben wir allerdings kontinuierlich abgebaut, was wir völlig unverständlich war“, sagte Rios nach dem Abpfiff. In der Tat konnten die Dortmunder mit der Führung zur Halbzeit sehr zufrieden sein. Mehrere Möglichkeiten der Herbeder hätten schon vor der Pause zum Ausgleich führen können, doch der knappe Vorsprung wurde zunächst gerettet.

    In der Kabine wurde der Leistungsabfall von Rios angesprochen und nach Wiederanpfiff schien zunächst Besserung in Sicht. Doch auch Herbede hatte sein Fazit aus den ersten 45 Minuten gezogen und war fortan bestrebt, den in der Luft liegenden Ausgleich zu erzielen und taten dies auch (65.).

    Bouzerda zum Ausgleich

    „Sie haben gemerkt, was möglich ist. Dementsprechend ging der Ausgleich völlig in Ordnung“, so Rios. Was sich in den folgenden sechs Minuten abspielte, wurde dann jedoch zum Alptraum für Eving. Gleich zwei weitere Male (67./72.) und plötzlich stand es 1:3 aus Sicht der Evinger.

    Doch dann gab es nochmals einen Lichtblick für die Gäste. Dimitrios Kalpakidis erzielte per Freistoß den Anschluss (82.). Mit dem Schlusspfiff betrieb Abdelkarim Bouzerda mit seinem Ausgleichstreffer dann doch noch Schadensbegrenzung (88.). Zu wenig für Eving. 


    Eving: Reis - Balihodzic, Kasperidus, Bouasker, Dretakis - Bugri, Kalpakidis - Rammel, Erzen - Hasic (75. Ekiz), Bouzerda
    Tore: 0:1 Hasic (7.), 1:1 (65.), 2:1 (67.), 3:1 (72.), 3:2 Kalpakidis (82.), 3:3 Bouzerda (88.)

    Quelle:Ruhr Nachrichten


    3:1-Führung reicht dem SVH nicht

    Denn bis zur 83. Minute hatte die 3:1-Führung des SV Herbede Bestand. Nach dem frühen Führungstor der Gäste, die Adis Hasic bereits in der 7. Minute besorgt hatte, drehte Herbede innerhalb von elf Minuten (zwischen der 67. und 78. Minute) die Partie.

    Die drei Gegentreffer rüttelten dann aber auch wieder den TuS Eving auf, der das Fußballspielen nach den ersten 15 Minuten eingestellt hatte. Zunächst wurde der Freistoß von Dimitrios Kalpakidis unglücklich zum 2:3 aus Sicht der Silberbach-Elf abgefälscht (83.), im Gegenzug vergab Marvin Pänkert nach einem Konter von Osman Öztürk die große Chance zum 4:2.

    Stattdessen gelang den Dortmundern noch der 3:3-Ausgleich.
    „Die ersten 30 Minuten haben wir komplett verschlafen und sind auch zurecht in Rückstand geraten. Deshalb habe ich meine Mannschaft auch in der Pause zurechtgestutzt“, betonte Silberbach.

    Umstrittenen waren an diesem Tag allerdings auch einige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns. So hätte den Gastgebern in der ersten Halbzeit ein Elfmeter zugesprochen werden müssen. Daniel Rios, Trainer beim TuS Eving-Lindenhorst, gab nach Abpfiff zu: „Das war ein glückliches 3:3 für uns. Ich kann mit dem Auftreten der Mannschaft nicht zufrieden sein. Gegen den DSC Wanne-Eickel hatten die Spieler mal wieder Lust, gegen Brambauer und Herbede aber nicht.“ Rios kündigte zudem an, dass er sich seine Gedanke machen wird und dann eventuell auch Konsequenzen zieht.

    Quelle:Revier Sport


     

     

     

    TuS Eving Lindenhorst - DSC Wanne Eickel

                                

    Eving schlägt Wanne-Eickel

     

    Mit einem lupenreinen Hattrick drehte er das 0:1 (13.) durch das Elfmeter-Tor von Oktay Güney (Foul Balihadzic) quasi im Alleingang. Doch die Art, wie er die Tore erzielte, ließ nicht nur das Evinger Publikum mit der Zunge schnalzen.

    "Ich bin einfach nur glücklich"

    Den 1:1-Ausgleich markierte er nach einer schönen Vorarbeit von Dimitrios Kalpakidis volley (28.), das 2:1 erzielte er nach einer gefühlvollen Hereingabe von Sascha Rammel ebenfalls volley (35.), um schließlich den 3:1-Pausenstand (40.) – erneut nach einem feinen Pass von Rammel – festzuzurren. Wannes Schlussmann Marcel Johns umkurvte er dabei, um schließlich einzuschieben.

    „Ich bin einfach nur glücklich. Vier Wochen habe ich nicht mehr getroffen und heute hat es gleich dreimal geklappt. Alle haben 120 Prozent gegeben“, freute sich Bouzerda. Ergänzt wurde die starke erste Hälfte von den Lattentreffern durch Sundi Gomes und eben Bouzerda. Dass mit dem DSC Wanne-Eickel der Tabellenvierte im Eckeystadion gastierte, merkte man nur selten.

    Gomes beseitigt alle Zweifel

    Die einzig starke Aktion der Gäste klärte TuS-Schlussmann Andreas Lichtner stark (12.). Eving dominierte das Spiel nach Belieben – mit Ausnahme der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte, in der Wanne in Person von Zouhair Allali zum 2:3-Anschlusstreffer kam (58.). Doch nie hatte man an diesem Nachmittag das Gefühl, dass der TuS das Spiel noch aus der Hand geben könnte. Und so markierte Sundi Gomes per Abstauber das 4:2 (74.).

    Den vorherigen Schuss von Rammel ließ Johns nach vorne abprallen. „Für uns ging es zwar um nichts mehr, aber wir wollten Wanne nach dem schmutzigen Hinspiel zeigen, dass sie mit leeren Händen nach Hause fahren werden“, sagte Rammel voller Genugtuung. Auch Daniel Rios, Trainer des TuS, war sichtlich zufrieden mit seiner Mannschaft: „Die erste Halbzeit war wohl das Beste, was wir in dieser Saison gespielt haben. Wir haben hochverdient gewonnen.“


     

    Bouzerda krönt Klasseleistung mit Hattrick

     

    Dabei mussten die Evinger bereits nach 16 Minuten einen Rückstand verdauen. Francis Bugri zupfte Wannes Stürmer Tim Dosedal im Strafraum am Trikot und der Unparteiische entschied zu Recht auf Strafstoß. Oktay Güney verwandelte den Elfmeter zur Führung. Aber der TuS zeigte sich keineswegs geschockt, insbesondere Sascha Rammel und Dimitrios Kalpakidis drehten die Schwungräder im Mittelfeld. In der 33. Minute begann en die tollen zehn Minuten des Karim Bouzerda, der von der Abwehr der Gäste überhaupt nicht in den Griff zu kriegen war. Nach einem Traumpass von Kalpakidis glich Bouzerda mit einer technisch feinen Direktabnahme zunächst zum 1:1 aus (33.).

    Nur sieben Minuten später folgte nahezu eine Kopie des ersten Tores, erneut verwandelte Bouzerda ein tolles Zuspiel von Kalpakidis wieder per Volleyschuss zur Führung.

    Nach diesem Treffer wurde sein Gegenspieler Fehmi Colak durch Trainer Klaus Berge erlöst und durfte das Feld verlassen. Aber die Bouzerda-Festspiele gingen weiter. Nach Pass von Rammel machte der überragende Bouzerda den Hattrick perfekt (44.).

    Nach der Pause wurden die Gäste stärker und drängten Eving in die eigene Hälfte zurück. Nach einem Zuordnungsfehler in der TuS-Deckung verkürzte Kapitän Zouhair Allali (60.) auf 2:3. Nach diesem Gegentor fing sich der TuS aber wieder und kam auch zu Torchancen. Zunächst scheiterte Sascha Rammel mit einem abgefälschten Freistoß der knapp das Tor verfehlte. Danach wagte Rammel einen Fernschuss, den Marcel Johns abklatschen konnte und Sundy Gomes traf per Abstauber zum Endstand (73.).

    „Wir haben gegen einen starken Gegner verdient gewonnen, Sascha Rammel und Karim Bouzerda haben mit ihrer Schnelligkeit das Spiel entschieden“ freute sich Evings Trainer Daniel Rios.

    Quelle:WAZ

     


     

     

    TuS Eving Lindenhorst - SuS Langenscheid/Enkhausen

     

                       

     

    3:3 gegen Langscheid - Rios-Team spielt nur 30 Minuten Fußball

     

    Eine Vorstellung mit viel Schatten, aber immerhin etwas Licht bot der TuS Eving gegen die abstiegsgefährdeten Gäste. Dank guter 30 Minuten nach der Pause verhinderten die Evinger eine Pleite

    Was der TuS den Zuschauen 45 Minuten lang angetan hatte, fiel aber eher unter die Kategorie „einfach schlecht“. Hinten völlig durcheinander, plan- und ideenlos nach vorne, verdienten sich die Evinger den 1:2-Rückstand.

    Jeder schien sein eigenes Süppchen zu kochen, ab und an mal ein langer Ball, das war es dann auch. Dabei hatte der TuS beste Voraussetzungen für einen netten Nachmittag. Marcus Scheffer brachte Grün-Weiß per Kopfball nach Ecke von Karim Bouzerda in Führung (8.).

    Schmidt umkurvt Lichtner

     

    Da hinten aber Tag der offenen Tür war, benötigten die Gäste nur eine Minute zum Ausgleich. Der beste Langscheider, Jonas Schmidt, umkurvte Evings Keeper Andreas Lichtner und traf. Als dann erneut Schmidt unbedrängt auf Lichtner zulief, klingelte es zum zweiten Mal (14.). Erst zur Pause änderte sich das Bild. Yakup Sahins Hereinnahme in die Abwehr und der Wechsel von Sundi Gomes (kein gelernter Verteidiger) in den Angriff erwies sich als goldrichtig.

    Eving, jetzt stabil und spielfreudig, drehte die Partie. Wieder Scheffer per Kopfball (62.) nach Top-Vorarbeit des nun wie verwandelt auftrumpfenden Sascha Rammel glich aus. Rammel selbst brachte Eving in Führung (72.), er traf aus halblinker Position. Warum auch immer, aber der Faden riss. Wieder versuchte es Eving mit Einzelaktionen.

    Ausgleich kurz vor Schluss

    Die als offensivstarken angekündigten Langscheider wehrten sich. Yakup Sahin kam gegen Kerem Gölülal zu spät, traf den Gegenspieler, und André Juchum verwandelte den fälligen Elfmeter (89.). „Am Ende verdient, weil wir nur eine halbe Stunde gut aussahen“, kommentierte Trainer Daniel Rios. „Es war aber zu spüren, dass einige noch nicht richtig fit sind."

    TuS Eving: Lichtner - Balihodzic (46. Sahin), Scheffer (70. Link), Gomes, Dretakis - Bugri - Kalpakidis, Rammel - Bouzerda, Erdur - Hasic (46. Erzen)
    Tore: 1:0 Scheffer (8.), 1:1, 1:2 Schmist (9., 14.), 2:2 Scheffer (62.), 3:2 Rammel (72.), 3:3 Juchum (89., Foulelfmeter

    Quelle : Ruhr Nachrichten


    Ricke versetzt Eving den Knockout

    Dortmund, 20.02.2011, Udo Stark und Andreas Kuhlmann

    Als Sven Ricke die Westfalia nach einem langen Einwurf von Sascha Richter in der 86. Minute zum zweiten Mal in Führung brachte, gab es im Wickeder Lager kein Halten mehr: fast postwendend hatte er den Ausgleich des TuS Eving gekontert und den Gastgebern in diesem hochbrisanten Westfalenliga-Derby einen vollauf verdienten 2:1 (0:0)- Erfolg beschert.

    Mit diesem Willen, dieser Leidenschaft und dieser mannschaftlichen Geschlossenheit werden die Jungs um Marko Schott das Thema Ab-stiegskampf vielleicht schon einige Wochen vor Saisonende zu den Akten legen können. Es waren wieder einmal die in dieser Situation zwingend er-forderlichen Tugenden, die die Westfalia beherzigte und dafür auch den Lohn einstrich.

    Link lässt die Gäste nur
    für kurze Zeit hoffen

    Dieser Sieg hatte, wenn überhaupt, nur einen kleinen Makel: sie hätten sich die Zitterpartie in der Schlussphase sparen können - Möglichkeiten, schon frühzeitig für eine beruhigendere Führung zu sorgen, hatten sie speziell in der ersten Halbzeit genug.

    Obwohl sich Gäste-Trainer Daniel Rios der allgemeinen Meinung nicht anschließen wollte und von einem gerechten Pausenstand sprach („Auch wir hatten unsere Chancen“), lagen die Vorteile in diesem ersten Durchgang klar auf Seiten der Platzherren. Sie standen in der Abwehr sicher (stark: Mathieu Bengsch gegen Karim Bouzerda), trugen ihre Angriffe mit der größeren Ordnung vor und hatten die eindeutig größere Zahl klarer Tormöglichkeiten - ein Verdienst auch von Roman Schymanietz, der diesmal wieder im Zentrum agierte und ein riesiges Pensum absolvierte. Das 1:0 durch Se-bastian Didion nach Freistoß von Christian Fröse (48.) war überfällig. Erst danach legten die lange Zeit verhalten auftretenden Evinger den Hebel um, verlagerte sich das Geschehen verstärkt in die Wickeder Hälfte. In Unterzahl (Francis Bugri sah Gelb/Rot) der Ausgleich, hier zahlte sich endlich auch die individuelle Klasse von Sa-scha Rammel aus, der den Torschützen Timo Link glänzend bediente (84.). Am Ende sollte es dennoch nicht reichen.

    „Die Schiedsrichter haben uns sicherlich nicht bevorteilt“, ärgerte sich Rios nach dem dritten sieglosen Spiel in Folge nicht nur über den Platzverweis des Ex-Borussen, „ei-nige Wickeder konnten sich acht, neun Fouls leisten, ohne dass vom Unparteiischen entsprechend reagiert worden ist.“ Kollege Schott mochte das nicht so stehen lassen: „Zum Fußball gehört auch Einsatz. Gekuschelt haben wir im Hinspiel genug...“

    ASC 09 kassiert dritte Niederlage in Folge

    Ein ärgerliches, weil selbst verschuldetes 2:3 musste der ASC 09 Dortmund beim SV Herbede einstecken, die mittlerweile dritte Niederlage in Folge.

    Dabei hatte es in der ersten Hälfte trotz des Pausenrückstandes noch gut ausgesehen. Denn der ASC machte gegen einen tief stehenden Gegner ein variables und schnelles Spiel, erarbeitete sich auch gute Chancen, nutzte sie aber nicht. Den einzigen Stellungsfehler nutzte Herbedes Ümit Günkaya zum 1:0 (22.).

    Alex Enke rückte die Verhältnisse mit seinem schnellen Ausgleich nach Wiederbeginn zurecht. Doch der ASC beging den Fehler, sich von den unkonventionell spielenden Gastgebern einen Schlagabtausch aufzwingen zu lassen. In dem unübersichtlichen Getümmel ging Herbede durch Marvin Rathmann wieder in Führung, Miguel Moreira konnte postwenden ausgleichen. Der ASC wollte jetzt mit aller Macht den Siegtreffer, stürmte dabei aber undiszipliniert mit Mann und Maus, so dass Sebastian Kleine mit der letzten Aktion des Spiels das 3:2 für den SVH schaffte.

    Hombruch trotz 1:1 in Oestrich Letzter

    Erneut haben sie ein achtbares Resultat gegen ein Spitzenteam vorzuweisen, doch auch nach dem 1:1 in Oestrich tritt der Hombrucher SV auf der Stelle, denn die Konkurrenten aus dem Keller gewannen durch die Bank, der HSV ziert nunmehr das Tabellenende.

    Den Spielbeginn haben sie gar verschlafen, denn ein wenig präsenter HSV war zunächst gar nicht bei Sache und gestattete dem Favoriten besonders über außen ein ums anderen Mal gefährliche Vorstöße. So war das 1:0 durch Nik Kunkel (10.) logische Folge. Mohamed El Moudni war der erste Hombrucher, der sich gegen die drohende Niederlage stemmte, ihm gelang in der 19. Minute der Ausgleich, der auf seine Mannschaft wie ein Adrenalinstoß wirkte.

    Zumindest die Defensive war fortan Herr der Lage, alle waren jetzt viel besser sortiert, der HSV ließ keine Chance mehr zu. Das Problem: nach vorne gelang dagegen nicht viel, Hombruch reagierte zumeist, statt selbst das Heft mutig in die Hand zu nehmen. Und so musste sich Hombruch, wie schon gegen Kaan-Marienborn, mit einem Unentschieden zufrieden geben, das ihnen aber im Kampf gegen den Abstieg nicht weiter hilft. Einzig der Blick auf die eigene stabilisierte Leistung macht derzeit Mut.

    Quelle: WAZ


     

     TuS Eving Lindenhorst - SuS Langenscheid/Enkhausen

                       

     

               

    Nach den schlechten Leistungen der vergangenen Wochen, steht der TuS Eving in der Pflicht im eigenen Stadion mal wieder mit Spielwitz und Kämpferischer Einstellung drei wichtige Punkte einzufahren.

    Anstoss ist um 15:00 Uhr im Eckey-Stadion

     


     

    SF Oestrich Iserlohn - TuS Eving Lindenhorst

     

                                   

    4 : 1

         

    Kasperidus muss kurzfristig passen

    Dass Philipp Kasperidus kurzfristig passen musste und der noch nicht komplett genesene Karim Bouasker einsprang, ließ der Coach nicht als Ausrede gelten. „Das 0:2 zur Pause war schon gerecht.“

    Immerhin im Anschluss daran brachte der TuS etwas Spannung in die Partie. Neuzugang Christian Kinder, der sich über seinen Treffer nur bedingt freuen dürfte, leitete die kurze Phase der Hoffnung ein. Danach verfiel der TuS aber wieder in den alten Trott. In der Schlussphase machte Oestrich-Iserlohn alles klar. „Auch das geht insgesamt völlig in Ordnung.“

    Im grauen Mittelfeld


    Der Trainer hatte mit einem knappen Ergebnis gerechnet, wieder aber enttäuschte sein Team: „Nach guten Vorstellungen schaffen wir es nicht nachzulegen. Warum dies so ist, besprechen wir diese Woche“, kommentierte Rios. Der TuS Eving versinkt im grauen Mittelmaß der Tabelle. Und das wollten die Evinger nach einem guten Auftakt unbedingt vermeiden. 
     
    TuS Eving: Lichtner - Balihodzic (75. Hendrian), Gomes, Bouasker (36. Kalpakidis), Dretakis - Rammel, Bugri - Kinder, Erzen - Bouzerda, Hasic (65. Ekiz)
    Tore: 1:0 (19.), 2:0 (39.), 2:1 Kinder (65.), 3:1 (80.), 4:1 (90.)

     


     

    Westfalenliga

    Tus Ennepetal - TuS Eving Lindenhorst

                             

    1 : 1

    Ausgleich in letzter Sekunde: Achtbares Remis in Ennepetal

    Trainer Daniel Rios hatte die erhoffte Reaktion gesehen. „Das war unser bestes Spiel seit langem.“ Die Evinger, die einige Ausfälle zu kompensieren hatten, zeigten von Beginn an Initiative.

    Positives Gesamtfazit

    Vorne wirbelte neben Bouzerda Emre Erdur. In der Verteidigung hatte sich die Situation etwas entspannt, weil Philipp Kasperidus auf die Zähne biss. Was diese Elf dann auch im zweiten Durchgang geleistet hatte, nötigte Rios größten Respekt ab. Zwar sei die Partie nun ausgeglichener gewesen, der Sieg rückte aber in greifbare Nähe.

    Denn Sascha Rammel verwandelte einen Handelfmeter (68.), nachdem Sundi Gomes einen Gegenspieler angeschossen hatte. Das einzig Negative aus TuS-Sicht war der Ausgleich durch Sinan Hajra kurz vor Schluss. Er änderte nichts an Rios‘ positivem Gesamtfazit.

     


    Sinan Hajra wie einst Klaus Fischer

    Der TuS Ennepetal ist die Tabellenführung in der Westfalenliga 2 wieder los. Ein 1:1 daheim gegen Eving Lindenhorst reichte nicht, um die Spitze zu behaupten.

    Alleine die Paarung zwischen dem TuS Ennepetal und dem TuS Eving Lindenhorst zeigt, wie spannend es in diesem Jahr in der Westfalenliga 2 zugeht. Den Spitzenreiter und den Tabellenachten, die sich im Nachholspiel am Sonntag 1:1 duellierten, trennten nur fünf Zähler

    Der Gast startete besser in die Partie. Wie aus dem Nichts stand Abdelkarim Bouzerda frei vor dem Ennepetaler Kasten, zielte aber nur auf Keeper Marco Schulz (5.) Eving hatte mehr vom Spiel. Vor allem in der 20.Minute wurde es brenzlig für die Hausherren. Myron Dretakis setzte sich auf links durch, seine Hereingabe setzte Timo Link an die Querlatte.

    Im zweiten Durchgang präsentierte sich Ennepetal stärker und erspielte sich einige Chancen. Genau in dieser Drangphase fiel eine strittige Schiedsrichterentscheidung. Nach einer abgewehrten Ecke traf Fernandes Gomes im Nachschuss Semih Yigit aus zwei Metern Entfernung an der Hand. Markus Häbel entschied auf Elfmeter, den Sascha Rammel verwandelte. Ennepetal warf alles nach vorne, doch Florian Hesterberg setzte ein Zuspiel von Abdulah El Youbari unter die Latte (70.).

    In der Nachspielzeit hatte der eingewechselte Sinan Hajra seinen großen Auftritt. Igor Stojkoski drosch das Leder aus der eigenen Hälfte in den 16er. Eine Kopfballverlängerung verwertete Hajra per Fallrückzieher zum 1:1 Endstand.


     

                                      VS                                    

    1 : 2

    VS

    Die Evinger kamen zwar besser ins Spiel, die erste Chance der Partie hatten aber die Gäste. Emre Pürselim testete TuS-Keeper Andreas Lichtner per Fernschuss (23.).

    Evings Führung fiel genau zum rechten Zeitpunkt, da sich das Spielgeschehen immer mehr in die eigene Hälfte verlagerte. Nach einem langen Ball von Sascha Rammel legte Bastian Erzen die Kugel quer auf Emre Erdur, der nur noch ins leere Tor einschieben musste (27.).

    Kalpakidis-Ausfall wiegt schwer


    Danach war es aber vorbei mit der Evinger Herrlichkeit. Es war den Grün-Weißen anzumerken, dass Dimitrios Kalpakidis fehlte und auch Christian Werner nicht leicht zu ersetzen ist. In der 30. Minute fühlte sich niemand für Michael Kügler verantwortlich, der aus 20 Metern zum 1:1 ins Eck traf. Das Remis zur Pause ging in Ordnung.

    Nach dem Wechsel nahmen die Gäste das Spiel jedoch zunehmend in die Hand. Eine missglückte Faustabwehr von Lichtner führte zu einem unnötigen Eckstoß, die anschließende Kopfballverlängerung vollendete Bernard Krasniqi zum 1:2 (52.). Offensiv fand Eving im zweiten Abschnitt kaum nochstatt. Karim Bouzerda hing als einzige Spitze in der Luft, der bemühte Sascha Rammel schaffte es mangels Unterstützung nicht, das Loch zwischen Mittelfeld und Angriff zu schließen.

    "Unverdient verloren"

    Die Bemühungen in der Schlussphase verliefen im Sand, daran änderte auch der Gäste-Platzverweis kurz vor Schluss nichts.
    Trainer Daniel Rios fand nach der Partie dennoch positive Worte: „Wir haben gut begonnen und auch in der zweiten Hälfte gegengehalten. Marienborn hat Qualität, war aber fußballerisch nicht überragend. Eine unverdiente Niederlage.“


     

    Westfalenliga

    Westfalia Wickede  - TuS Eving Lindenhorst

     

                                                                                       

    2 : 1

    Westfalia Wickede demonstrierte wie schon gegen Hombruch auch gegen den TuS Eving-Lindenhorst eindrucksvoll, welche Tugenden in einem Derby zum Erfolg führen. Mit dem verdienten 2:1 (0:0) schafften die Wickeder einen wichtigen Schritt in Richtung Westfalenliga-Klassenerhalt.

     

    Westfalias starker Verteidiger Mathieu Bengsch hatte vorher ein 1:1 prognostiziert. Dass es für seine Westfalia besser lief, verdankt sie nicht nur seiner Vorstellung gegen Karim Bouzerda, sondern „unserer insgesamt kompakten Ordnung. Wir haben kaum etwas zugelassen.“

    Aktivposten Schymanietz

    Stimmt, Wickede gehörten die ersten 45 Minuten, besonders kämpferisch. Aus der erwähnten Ordnung heraus entwickelten die Gastgeber vielversprechende Vorstöße. Das Chancenübergewicht lag deutlich bei den Platzherren. Bereits nach sieben Minuten hatte Sascha Richter das 1:0 auf dem Fuß. Es folgten ein Lattentreffer von Sven Ricke und einer an den Pfosten von Roman Schymanietz. Selbst wenn der Angreifer, der auf der für ihn idealen Position in der Mitte spielte, nicht traf, avancierte er zum Aktivposten.

    Ihn bekam die Evinger Verteidigung kaum in den Griff. Zur Pause hätten er und seine engagierten Teamkollegen die Führung verdient gehabt. Und nur drei Minuten nach der Pause köpfte der starke Sebastian Didion auch zum 1:0 ein. Nach einer Ecke von Christian Fröse hatte er sich hochgetankt und den Ball im Eck untergebracht.

    Gomes trifft nur den Pfosten


    Das weckte die bis dahin relativ passiven und auch bemerkenswert stillen Evinger auf. Ihnen muss zu Gute gehalten werden, dass Leistungsträger wie Sascha Piontek und Christian Werner ausfielen sowie Sascha Rammel sichtlich angeschlagen war. Besonders fehlte aber eine ordnende Hand wie Dimitrios Kalpakidis, der es zudem auch versteht, seine Mitspieler anzutreiben.

    Immerhin legte der TuS etwas zu und kam zur ersten nennenswerten Chance. Einen Freistoß von Sundi Gomes lenkte Adrian Goly so eben noch an den Pfosten (55.). Erst in der Schlussphase kam richtig Hektik auf, weil beide Teams Härte in die Partie brachten.

    Bugri sieht Gelb-Rot

    In Unterzahl – nach einem Foul von Francis Bugri an Didion verwies der Schiedsrichter den Evinger mit Gelb-Rot des Feldes – glich Eving durch Timo Link aus (84.). Die starke Vorarbeit kam von Sascha Rammel. Drei Minuten später schlug aber Sven Ricke zu. Westfalia hatte den Derbysieg erzwungen. 

     

     

    Das Duell zweier Top-Torjäger

                                   

    Westfalia Wickede gegen den TuS Eving - das ist nicht nur ein hochbrisantes Westfalenliga-Derby, sondern auch das Duell zweier Top-Stürmer. Wickedes Roman Schymanietz und Evings Karim Bouzerda sind jederzeit in der La-ge, ein Spiel ganz allein zu entscheiden. Während Bouzerda allerdings die aktuelle Torjägerliste mit elf Treffern deutlich anführt, nehmen sich die bislang vier Saisontore von Schymanietz bescheiden aus. „Zu wenig auch für meinen eigenen Anspruch“, sagt Dortmunds Amateurfußballer des Jahres, „aber ich weiß ja, wie das zustande gekommen ist.“

     


     

    TuS Eving Lindenhorst - SpVG Olpe

     

                                      

    1 : 1

    Rios-Team zollt dem eigenen Lazarett Tribut

    DORTMUND Das Spiel gegen den Tabellenletzten begann mit einiger Verspätung, da das vorherige Spiel wegen einer Hubschrauberlandung unterbrochen werden musste. Eving hatte zunächst Probleme ins Spiel zu finden und musste schon nach 15 Minuten den ersten Rückschlag hinnehmen.

                                   

     

    TuS Eving-Lindenhorst - SpVgg Olpe 1:1 (0:1) - Steve Meißner brachte die Olper aus abseitsverdächtiger Position mit 1:0 in Führung. Fünf Minuten später folgte sogar fast das zweite Tor, denn wieder gab es Probleme in der Evinger Abwehr.

    Die Gastgeber agierten nervös und verloren den Ball teilweise am eigenen Strafraum. In der 30. Minuten forderten die mitgereisten Gäste dann sogar Elfmeter, stattdessen sah der Akteur gelb wegen einer Schwalbe.

    Ausgleich per Abstauber


    Der nächste Rückschlag folgte in der 40. Minute. Christian Werner musste verletzt runter, für ihn kam Abdelkarim Bouzerda. Der wiederum holte sich schon nach wenigen Sekunden die gelbe Karte ab, weil Schiedsrichter Heiko Schneider nach einem Foul des Olpener Torwarts an Bouzerda auf Schwalbe entschied und den geforderten Elfmeter verweigerte.

    Die zweite Halbzeit begann dann allerdings deutlich besser. In der 49. Minute konnte Olpens Schlussmann Christoph Sauermann einen Kopfball zunächst glänzend parieren, jedoch stand Bastian Erzen völlig frei und konnte per Abstauber den Ausgleich erzielen.

    Rammel vergibt freistehend


    Fortan bestimmten die Hausherren die Partie und kamen immer wieder frei vor das Tor. Die dickste Chance vergab hierbei Sascha Rammel, der freistehend am Tor vorbeischoss (75.).

    Ein einziges Mal gelangten die Gäste im zweiten Durchgang vor das Tor von Ersatztorwart Andreas Lichtner, der jedoch klasse reagierte und den freien Schuss zur Ecke ablenken konnte. Ansonsten dominierte Eving, konnte mit der verletzungsbedingten B-Elf allerdings nichts mehr reißen.

     


     

    Westfalenliga

    TuS Eving Lindenhorst - SpVG Olpe

     

                                      

    Sonntag spielt unsere 1.Mannschaft gegen die SpVg Olpe im Eckeystadion

    Anstoss ist um 15:00 Uhr

                                    

     

    „Tragisch wäre es, wenn wir aufsteigen müssten“, erklärt Evings Coach Daniel Rios. „Auf der anderen Seite bedaure ich, dass die Mannschaft als Erster kein Ausrufezeichen gesetzt hat.“

    Ganz so einfach kompensieren lassen sich die Ausfälle aber nicht. „Marcus Scheffer hat uns hinten gefehlt. Ich hoffe, er bekommt das beruflich jetzt hin. Da jetzt Karim Bouasker eine Sperre erhält, droht uns hinten ein Engpass.“ Auch hinter den Einsätzen der Leistungsträger Francis Bugri und Sascha Rammel stehen noch Fragezeichen.

    "Ich bin nicht böse"

    Ähnlich wie die Evinger trauern die Aplerbecker nur bedingt den verlorenen drei Punkten hinterher. „Natürlich wäre die Tabellenführung mal eine tolle Momentaufnahme. Wir müssen aber so fair sein und anerkennen, dass Wattenscheid einfach besser war“, kommentiert Coach Mark Elbracht.

    „Ich bin den Jungs aber überhaupt nicht böse.“ Personell sind bis auf David Steindor und Adrian Kinscher alle Mann an Bord. Der erkrankte Dennis Hense saß am Sonntag schon wieder auf der Bank.

     


     

    Westfalenliga

    SG Sprockhövel - TuS Eving Lindenhorst

     

    2 : 0

     

                             

                                    

    Rios-Team gibt Tabellenführung wieder ab

    DORTMUND Nach nur einem Spieltag gibt der TuS die Tabellenführung wieder ab. „Es ist keine Schande, in Sprockhövel zu verlieren“, kommentierte Trainer Daniel Rios. „Aber das Wie fand ich dann doch ärgerlich.“

    TSG Sprockhövel - TuS Eving-Lindenhorst 2:0 (2:0 ): „Aber das Wie fand ich dann doch ärgerlich.“ Nach einem ungeordneten Anfang habe sich Eving in die Partie gebissen und dann die Treffer kassiert. Auf deren Seite hatten Karim Bouzerda und Sascha Rammel gute TuS-Chancen vergeben.

    „Und dann ist gegen solch einen Gegner schwierig, gegenzusteuern.“ Rammel schied zur Pause verletzt aus. Zwar setzte Rios alles auf eine Karte und brachte Offensivkräfte. Aber es brachte nichts. Bitter, dass sich Karim Bouasker noch die Rote Karte fing. „Ich habe es nicht gesehen. Er soll nachgetreten haben.“

    TuS Eving: Piontek - Löwenberg (72. Erdur), Gomes, Bouasker, Wermer - Bugri - Erzen, Rammel (46. Ekiz), Link (60. El Yahyaoui) - Bouzerda, Hasic
    Tore: 1:0 (35.), 2:0 (38.)
    Rote Karte: Bouasker (80., wegen Nachtretens)

     

     

    Beim 0:2 (0:2) in Sprockhövel war der TuS Eving über weite Strecken chancenlos und musste die Tabellenführung gleich wieder abgeben. Doch mit 31 Punkten bleibt man punktgleich mit dem neuen Spitzenreiter Oestrich.

    Die TSG Sprockhövel war als einer der Aufstiegsfavoriten in die Saison gestartet, wurde diesem Ruf auch alsbald gerecht, zeigte danach aber ein schwaches Spiel nach dem anderen, was den Club unterdessen ins Mittelfeld abrutschen ließ. Davon war gestern nichts zu spüren: Ehe der TuS wusste wie ihm geschah, hatte Sprockhövel schon losgelegt wie die Feuerwehr und war drauf und dran, Eving zu überrollen.

    So recht wollte nichts klappen, keine Ordnung, kein brauchbares Offensivspiel. Erst nach einer Umstellung fand Eving besser ins Spiel, doch ausgerechnet jetzt ging es schief, als der TuS nach einem Ballverlust zu lange brauchte, auf den Gegenstoß zu reagieren und prompt das 0:1 durch Ferhat Uelker kassierte. Auch kurz vor dem Pausenpfiff war man bei einem Einwurf der TSG alles andere als wach, erneut Uelker nutzte die Evinger Schwäche zur Vorentscheidung.

    Nach der Pause war zwar etwas mehr Ordnung im Spiel, doch nach vorne ging über die gesamte Spielzeit fast nichts. Stattdessen sahen kurz nacheinander Karim Bouasker Rot (88.) und Christian Werner Gelb-Rot (89.) - perspektivisch viel schlimmer als eine durchaus mögliche Niederlage in Sprockhövel. „Ich verstehe einfach nicht, dass man in so einem Spiel nicht von Beginn an heiß ist“, haderte Daniel Rios. „So ist es in dieser Liga gegen jeden schwer.“

     

     

     


     

    Westfalenliga

    SG Sprockhövel - TuS Eving Lindenhorst

     

                             

                                    

    Am Sonntag spielt der TuS eving Lindenhorst gegen den Tabellen 9. SG Sprockhövel

    Anstoss ist um 15:00 Uhr in Sprockhövel

     

     

     

     


     

    Tabellenführer

    Westfalenliga

    Eving gewinnt Derby gegen HSV in der Nachspielzeit

     

    1 : 0

     

                                    

     

     

     

    Spitze war es nicht, was der TuS Eving-Lindenhorst im Westfalenliga-Derby gegen den gut organisierten Hombrucher SV bot. Spitze ist der TuS aber dank Karim Bouzerdas 1:0 in der Nachspielzeit.

    Rios sieht Willen



    Selbst wenn sich der Hombrucher SV nach der verletzungsbedingten Auswechslung des starken Mohamed Lmcademali (42.) mehr auf das Verteidigen besann, blieb es bei der Prognose „torloses Remis“. Die ersten durchgefrorenen Zuschauer machten sich gerade auf den Weg zu ihren Autos, da schlug Karim Bouzerda ein Rad (90.+3). Der eindrucksvolle Torjubel spiegelte die Freude wider, die starke Heimbilanz ausgebaut zu haben. Den Treffer hatten Christian Werner und Adis Hasic vorbereitet.
     

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    TuS Eving empfängt abstiegsbedrohten

    Hombrucher SV

    DORTMUND Nein, um einen Kaltstart handelt es sich nicht, wenn der TuS Eving-Lindenhorst den Hombrucher SV zum ersten Derby des Jahres empfängt. mehr...

    Der Frust der Dortmunder Westfalenligisten über das frühe Aus bei der Hallenrunde ist Schnee von gestern. Ab sofort gilt es, die Konzentration wieder auf die Freiluftsaison zu richten, und da steht das Derby des TuS Eving gegen den Hombrucher SV auf dem Plan. Wickede will gegen Dröschede Punkte gegen den Abstieg sammeln, der ASC 09 tritt beim starken Aufsteiger Kaan-Marienborn zum Verfolgerduell an.
     

    Für den Hombrucher SV geht es längst nicht mehr um höhere Ziele. Eine Serie von sieglosen Spielen brachte den HSV auf einen Abstiegsplatz, und jetzt geht es zum Derby nach Eving. Weiterhin wird das Team Samir Habibovic von Verletzungssorgen geplagt. Im Testspiel beim Kirchhörder SC kamen nun noch einige angeschlagene Spieler hinzu, der Einsatz von Anil Konya, Serfat Secgel, Mohamed Lmcademali, Kenan Doric, Paul Fudala und Redouan El Hossaini ist zumindest fraglich.
     

    Sein Evinger Kollege Dimitrios Kalpakidis macht seinen und Francis Bugris Einsatz vom Abschlusstraining abhängig. Der Spielertrainer erwartet eine spannende Auseinandersetzung: „Beide wissen nicht genau, wo sie stehen. Das bringt eine Menge Brisanz mit sich.“

    Für Westfalia Wickede geht es gegen Borussia Dröschede nur um eins: möglichst schnell Punkte sammeln, um sich ein Polster gegen den Abstieg zu verschaffen. Bei einem Sieg könnte der Vorsprung auf die Abstiegsränge auf fünf Punkte ausgebaut werden. Um möglichst vielen Wickedern den Besuch im neuen Pappelstadion schmackhaft zu machen, hat man einen Shuttle-Service eingerichtet: Regelmäßig wird der Bus die Zuschauer vom alten zum neuen Stadion hin und zurück befördern. Am Sonntag fährt der Bus um 13.45 und um 14.00 Uhr an der Eichwaldstraße ab.
     

    Das Spiel bei Aufsteiger 1. FC Kaan-Marienborn wird auf jeden Fall stattfinden, da die Siegerländer auf Kunstrasen spielen. „Kaan ist für mich der Topfavorit der Liga“, findet Mark Elbracht, „die haben sehr hohes Potenzial.“ Beim ASC sind bis auf den schwer verletzten David Steindor alle Mann an Bord. Kleine Fragezeichen stehen hinter den gesundheitlich angeschlagenen Dennis Hense und Philipp Sprenger sowie den leicht verletzten Rafik Halim und Mischa Mihajlovic.

    Im Testspiel in Heeren machte der vierfache Torschütze Patrick Wedemann seinem Trainer Mark Elbracht die Wahl zur Qual, er wird wohl von Beginn an in Kaan-Marienborn spielen.


     

    Vorfreude auf Rammel, Halim und Boutagrat

    Sicherlich kommt es vor allem auf ein gut funktionierendes Kollektiv an, aber die Finalrunde der Stadtmeisterschaft ist immer auch eine Art Laufsteg für herausragende Individualisten.

    Auch davon kann eine Mannschaft ja nur profitieren. Wir haben an dieser Stelle die Eindrücke der Zwischenrunde zusammengefasst und stellen, alphabetisch geordnet, im Kurzporträt Spieler vor, die im bisherigen Turnierverlauf durch gute Leistungen auf sich aufmerksam machten und auf die sich die Fans beim großen Finale freuen dürfen. Wobei die Liste natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

    Björn Abraham (SV Brackel 06): Unheimliche Power prägt sein Spiel, ausgestattet mit einem strammen und platzierten Torschuss.

    Oliver Adler (Phönix Eving): Neunmal hat er schon getroffen, leistet ein großes Pensum und hilft sogar hinten aus.

    Fatih Bas (Mengede 08/20): Vorzüglicher Organisator der Defensive. Leitet viele erfolgversprechende Angriffe ein uns ist technisch perfekt.

    Dominik Behrend (FC Brünninghausen): Technisch eine Augenweide, stets wichtige Anspielstation und exzellenter Vorbereiter.

    Denis Boutagrat (FC Brünninghausen): Kann ein Spiel aufgrund seiner Klasse schon mal alleine entscheiden. Dynamisch, technisch stark und extrem torgefährlich.

    Ahmet Cosgun (Phönix Eving): Zieht die Fäden in der Offensive, schaltet sich immer wieder ganz vorne ein, ist vor dem Tor brandgefährlich.

    Florian Gondrum (Arminia Marten): Begeisterte die

     


     

    Christian Kinder verstärkt den TuS Eving

     

    DORTMUND Der TuS Eving-Lindenhorst wird offensiver - zumindest das Personal. Denn jetzt verkündete Vanja Fourniotis, der Sportliche Leiter des Westfalenligisten, Christian Kinder (zuletzt Westfalia Wickede) für die Rückrunde verpflichtet zu haben.

     

              „Er macht menschlich einen Top-Eindruck. Und dass er sehr gut Fußball spielen kann, wissen wir ja alle.“ Das Engagement des flexiblen Offensiven befristen beide Seiten zunächst bis zum Sommer. „Wenn dann alles passt, spricht nichts dagegen, zu verlängern“, erklärt Fourniotis

     

    Bastian Stana vom TSC Eintracht Dortmund zum TuS Eving Lindenhorst

    Nur wenige Änderungen

    Kommende Saison stößt dann Bastian Stana (A-Junioren TSC Eintracht) zum TuS: „Ein Evinger Junge mit Perspektive“, sagt der Sportliche Leiter. Auch Stana spielt eher offensiv. Derweil steht auch der Hallenkader. „Wir setzen auf die Jungs vom vergangenen Jahr“, gibt Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis bekannt. Neu dabei sind nur Sundi Gomes sowie Torwart Sascha Piontek.

     


     

    Auch Kalpakidis gibt sein "Ja-Wort"

    Dortmund Das Trainerteam des TuS Eving-Lindenhorst bleibt komplett beisammen. Am späten Montagnachmittag verlängerte der Fußball-Westfalenligist auch mit Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis.

    Der Sportliche Leiter, Vanja Fourniotis, erklärte, Kalpakidis habe viel für den TuS geleistet und das Trainerteam wolle gemeinsam noch einiges bewegen.

    Kontakt zu Holzwickede

    Kalpakidis stand zwischenzeitlich mit der Spielvereinigung Holzwickede in Kontakt. „Eving ist für mich aber eine Herzensangelegenheit, ich möchte auch mein zehntes Jahr hier verbringen.“

    Als der Verein vor einem Umbruch stand, hatte Kalpakidis mit seinem Verbleib ein Zeichen gesetzt. Und auf seine Initiative waren seine Freunde, darunter Ex-Profis, ins Eckeystadion gewechselt. Im vergangenen Sommer stieg der TuS Eving in die Westfalenliga auf.
     

    Daniel Rios hat in Eving noch viel vor

                 

    Trainer Daniel Rios und Sportliche Leiter Vanja Fourniotis

    Als erster Dortmunder Westfalenligist hat der TuS Eving die Trainerfrage für die kommende Saison geklärt: Daniel Rios bleibt den Grün-Weißen eine weitere Saison erhalten. Mit ihm hat auch der Sportliche Leiter Vanja Fourniotis seinen Vertrag verlängert. Die Tendenz, dass auch der als Spielertrainer fungierende Dimitrios Kalpakidis in Kürze sein Ja-Wort folgen lässt, sei zudem ausgesprochen positiv.

    „Daniel Rios leistet sehr gute Arbeit und genießt das volle Vertrauen des kompletten Vorstands“, erklärte Fußball-Abteilungsleiter Thorsten Dreier, der ausdrücklich Fourniotis mit in seine positive Beurteilung einschließt. Daher sei es keine Frage gewesen, die Zusammenarbeit fortsetzen zu wollen.

    „Es waren unproblematische Gespräche“, berichtet denn auch Rios von einer raschen Einigung: „Es läuft sportlich gut und ich fühle mich hier wohl. Und ich denke, dass mit uns auch Dimi bleiben wird.“ Es wäre die zehnte Saison des Griechen im Trikot des TuS Eving.

    Parallel dazu haben bereits die Gespräche mit den Spielern begonnen. „Zu 99,9 Prozent wird der Stamm der Mannschaft zusammenbleiben“, zeigt sich Dreier optimistisch. Damit wäre die Basis für einen weiteren sportlichen Aufschwung geschaffen. Denn Daniel Rios hat noch einiges vor im Eckey-Stadion. „Stagnation wäre Rückschritt“, sagt knapp 31-Jährige, der im Sommer 2009 nach Eving kam und sich seit dieser Spielzeit ausschließlich auf seine Trainertätigkeit konzentriert, „ich will immer, das sich der Verein, bei dem ich arbeite, weiterentwickelt. Gelingt dies der ersten Mannschaft als Aushängeschild, profitiert davon der gesamte Klub.“

    Nach einer bislang überaus erfolgreichen Saison - der Aufsteiger steht mit nur zwei Punkten Rückstand zur Tabellenspitze auf Rang vier - darf Rios selbstbewusst genug sein, um konkrete Ziele zu formulieren: „Wir wissen jetzt, dass wir die Qualität haben, um den einen oder anderen in dieser Liga zu ärgern. Ich strebe immer den größtmöglichen Erfolg an und auch die Mannschaft hat den Ehrgeiz, ernsthaft um den Titel mitspielen zu wollen.“ Dies, wie er betonte, allerdings ohne jeglichen Druck: „Im vergangenen Jahr hatte jeder von uns den Aufstieg verlangt. Jetzt schauen wir von Spiel zu Spiel und werden sehen, wie sich die Sache im Frühjahr entwickelt.“

    Während evtl. schon während der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft erste Abschlüsse mit den derzeitigen Spielern vermeldet werden könnten, soll der Kader im Hinblick auf die neue Saison noch verstärkt werden. Rios: „Wir haben Gespräche mit potenziellen externen Neuzugängen geführt, da waren viele positive darunter.“

     

    Am 29. Dezember startet der Dortmunder Budenzauber

    DORTMUND So langsam steigt die Spannung. Ab dem 29. Dezember rollt der Ball bei der 27. Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. Hier finden Sie einen Überblick über alle Partien der Vorrunde - inklusive einem Rückblick ins Jahr 2009.

     

     

    Fußballkreis Dortmund sagt alle Spiele ab

     

    DORTMUND Der Winter ist da, Schnee und Eis haben Dortmund fest im Griff - und damit auch die heimischen Sportplätze. Der Fußballkreis Dortmund hat bereits auf die bitterkalten Temperaturen reagiert.

    Vorsitzender Jürgen Grondziewski und Peter Richarz, Vorsitzender des Fußball-Ausschusses, sagten die kompletten Spieltage auf Kreisebene der Frauen, Herren und Junioren ab.

    Keine generelle Platzsperre
     
    „Es geht uns in dieser Situation in erster Linie um die Gesundheit der Spielerinnen und Spieler. Und da gilt, dass nach den Trainingseinheiten der letzten Tage die dünne Schneedecke festgetreten wurde und vereist ist. Die Verletzungsgefahr ist einfach viel zu groß“, betont Grondziewski.

    Eine generelle Sperre aller Sportplatzanlagen wird es in Dortmund jedoch nicht geben. Das bedeutet, dass die Sport- und Freizeitbetriebe voraussichtlich die Entscheidungen der Platzwarte und Schiedsrichter abwarten. Dies betrifft am Wochenende alle Begegnungen der Bezirks-, Landes- und Westfalenligisten.

     


     

    SC Hassel - TuS Eving Lindenhorst

     

                                

    0 : 1

     

    Werner entscheidet Kampfspiel in Hassel

     

    Jetzt ist wieder der TuS Dortmunds bestes Westfalenliga-Team. Die Evinger machten das Beste aus den schwierigen Bedingungen und erkämpfte sich beim SC Hassel einen knappen 1:0 (0:0)-Sieg.

    Trainer : Daniel Rios

    „Das Ergebnis steht im Vordergrund“, sagte Daniel Rios. „Als Trainer freut es mich auch, wenn das Team alles vorgenommene umsetzt.“ Und so sei das 1:0 durch Christian Werner nach Kombination über Christian Löwenberg und Francis Bugri verdient.

     

    Rios: "Das war ein etwas glücklicher Sieg"

     

    Nur noch zwei Punkte trennen die Dortmunder von der Tabellenführung. „Das war ein etwas glücklicher Sieg, eine Punkteteilung wäre eher gerecht gewesen“, fand Evings Trainer Daniel Rios.

    Mit einer kaum zu überwindenden Defensive – die beste Abwehr der sechsten Spielklasse ließ bisher erst 13 Gegentreffer zu! – und gnadenloser Effektivität ist dem Neuling sogar der Durchmarsch in die NRW-Liga zuzutrauen. Doch Rios hält nichts davon, seine Mannschaft schon voreilig als beste Amateurmannschaft Dortmunds hochzujazzen. „Wenn man oben steht, will man natürlich so lange wie möglich dort bleiben. Aber wir wissen, wie ausgeglichen diese Liga ist und möchten erst einmal 40 Punkte auf dem Konto haben“, versuchte der frühere Lüner die Euphorie in Eving ein wenig zu bremsen.
     

    SC Hassel: Stauder – Voßschmidt, Urbainski (77. Aydin), Heitbreder, Ligmann – Ali Khan, Bayar (77. Köse), Grad, Talarek – Bendig, Yakhem (86. Hermans).
    TuS Eving Lindenhorst: Piontek – Löwenberg, Scheffer, Bouasker, Balihadzic – Erzen, Bugri, Kalpakidis, Rammel (80. Kasperidus) – Werner (80. Ekiz), Hasic.
    Schiedsrichter: David Hennig (Gelsenkirchen).
    Tor: 0:1 Werner (69.).
    Zuschauer: 80.


    Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit auf dem schwer bespielbaren Boden im „Stadion Lüttinghof“ setzte der Gast im zweiten Durchgang die entscheidenden Akzente. Nachdem TuS-Angreifer Adis Hasic in der 50. Minute aus zehn Metern links am Hasseler Tor vorbei gezielt hatte und auf der anderen Seite Hilal Ali Khans Linksschuss aus guter Distanz den gegnerischen Kasten nicht traf, besorgte der starke Lindenhorster Rechtsaußen Christian Werner den Treffer des Tages. Einen klugen Pass des früheren BVB-Bundesligaprofis Francis Bugri verwandelte Werner frei vor SCH-Keeper Sören Stauder. „Ein Ballverlust auf unserer linken Abwehrseite hat gereicht, um dem Gegner das Tor und den Sieg zu ermöglichen. Das war nicht nötig, denn ich habe eine ausgeglichene und offene Partie gesehen“, ärgerte sich Hassels Coach Christoph Schlebach über den entscheidenden Fehler seiner Truppe.

    So müssen sich die Gelsenkirchener, denen ihr früherer Jugendtorwart Christian Wettklo einen überraschenden Besuch abstattete, weiter mit dem bloßen Kampf um den Klassenerhalt beschäftigen, auch wenn Rios in den Gelsenkirchenern mehr Potenzial sieht. „Ich bin davon überzeugt, dass so eine Mannschaft wie der SC Hassel wieder unten raus kommt“, sagte der 30-Jährige.

    Er hat im Angesicht des Erfolges gut reden. Denn so langsam darf sich das Überraschungsteam aus Dortmund mit den erforderlichen Lizenzunterlagen für die NRW-Liga vertraut machen. „Es gibt da vorne einige sehr gute Mannschaften. Wenn wir zu Beginn der Winterpause immer noch so gut dastehen wie jetzt, können wir vielleicht über neue Ziele nachdenken“, meinte Rios. Der erneute Aufstieg seines Teams sei aber „nicht verboten“.

    Quelle: Revier Sport


     

    Eving muss kämpfen

     

    Und so muss der Sportliche Leiter, Vanja Fourniotis, nicht darauf hinweisen, dass es nach dem Spitzenspiel gegen Erndtebrück heißt, auf eine unbequeme Aufgabe auf schwer zu bespielenden Boden umzuschalten.



    Schwierige Platzverhältnisse

    Denn den besten Ruf hat der Platz in Hassel nicht. „Wir müssen das Spielerische hinten anzustellen und den Kampf in den Vordergrund rücken“, sagt Fourniotis. Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis schließt nicht aus, dass Hassel auf Asche ausweicht. „Wir sind Fußballer, wir nehmen alle Böden an.“

    Fraglich ist, wie der TuS ohne Karim Bouzerda angreift. Wahrscheinlich erhält Adis Hasic vorne Unterstützung von den Außen Bastian Erzen und Christian Werner.


     

    TOP-SPIEL AM SONNTAG

    Eving freut sich auf „Highlight-Spiel“

     

    TUS EVING LINDENHORST - TUS ERNDEBRÜCK

             

     

    2 : 1

    Piontek rettet Evinger Heimnimbus

     

    Sascha Piontek bewahrte den TuS Eving vor der ersten Heimniederlage der Saison. 13 Minuten vor Schluss parierte der Torhüter gegen den zuvor von ihm selbst gefoulten Bakary Sinaba einen Strafstoß und hielt damit einen Punkt gegen Tabellenführer TuS Erndtebrück fest.

    Der ganz große Wurf ist den Grün-Weißen mit diesem 1:1 zwar nicht gelungen, doch von Enttäuschung war nach dem Schlusspfiff keine Spur. „Das war eine Partie, die dem Begriff Spitzenspiel vollauf gerecht wurde“, bilanzierte Daniel Rios treffend, „in ei-nem auf hohem Niveau ge-führten Duell haben beide Mannschaften gezeigt, dass sie zu Recht weit oben stehen.“

    Jubel nach zehntem
    Saisontor von Bouzerda

    Es war über 90 Minuten ein überaus intensives und enges Spiel mit einer hohen Zweikampfquote, aber auch einer beachtlichen fußballerischen Qualität mit einem am Ende leistungsgerechten Resultat. Und dennoch wäre für die Evinger noch mehr drin gewesen. „Wenn man 1:0 führt, will man natürlich auch gewinnen. Aber nach dem Tor hätten wir noch ruhiger agieren und in der Defensive besser stehen müssen,“ fasste der Trainer zusammen. Weil dies speziell nach Wiederbeginn nicht so war, bekam Erndtebrück Oberwasser, riss das Geschehen an sich, drängte den TuS nach hinten und kam folgerichtig durch Bakary Sinaba zum Ausgleich (60.).

    Eving war obenauf, als Karim Bouzerda nach einem feinen Pass von Dimitrios Kalpakidis in die Tiefe von einem groben Missverständnis zwischen Gästetorhüter Timo Bäcker und Abwehrspieler Christian Berghoff profitierte (31.) und den umjubelten Führungstreffer markierte - sein zehnter Saisontreffer. Weitere klare Tormöglichkeiten blieben indes trotz optischer Vorteile in dieser ansonsten richtig starken ersten Hälfte aus.

    Nach dem 1:1 hatten die Platzherren Mühe, wieder ins Spiel zurückzufinden, doch der gehaltene Elfmeter machte offensichtlich noch einmal Kräfte frei. Ein von Bäcker entschärfter Kalpakidis-Kopfball nach Flanke von Bouzerda (84.) war der Auftakt zu einem Schlussspurt, bei dem die Evinger aber unmittelbar vor dem Tor die klare Linie vermissen ließen. Was die Jungs aber bis zuletzt auch in punkto Einsatz in die Waagschale warfen, war aller Ehren wert.

    REAKTIONEN

    Dimitrios Kalpakidis: „Nach diesem Klassespiel habe ich eigentlich nur positive Stimmen gehört, alle waren ganz begeistert. Hält Pio den Elfer nicht, wird es allerdings ganz schwer für uns.“

    Sascha Piontek: „Den Elfmeter kann man geben, muss es aber nicht. Es war ein Duell auf Augenhöhe. Mit dem Punkt können wir leben.“

    Quelle:WAZ

    Folgenschweres Missverständnis

    So spiegelt auch die Torfolge den Spielverlauf wider. Evings Karim Bouzerda brachte den Ball nach einem präzisen Pass von Dimitrios Kalpakidis und folgendem Missverständnis zwischen Gästetorwart Timo Bäcker und Christian Berghoff unbedrängt im Netz unter (31.) Bis auf einen harmlosen Kopfball von Pierre Bellinghausen gleich in der dritten Minute war von den Siegerländern nichts zu sehen. Evings beste Chance hatte Christian Werner, als er aus 18 Metern Bäcker prüfte (18.).

    Zwingendes boten beide Teams nicht, was auch daran lag, dass die Hintermannschaften nichts zuließen. Besonders Eving gefiel, weil die Kette hinten hielt, davor Francis Bugri viele Zweikämpfe gewann und seine Nebenleute stark defensiv arbeiten. 1:0 zur Pause, da waren die Gastgeber noch punktgleich mit Spitzenreiter Erndtebrück. Die Blauen änderten jetzt aber ihre Marschroute und riskierten mehr. Sie standen ähnlich sicher und setzten jetzt mehrere Nadelstiche.

    Gerechtes Remis

    Einen davon leitete Daniel Wadrich ein, dessen Zweikampfverhalten bei der Balleroberung gegen Sascha Rammel jedoch grenzwertig war. Jedenfalls lief er dann auf der rechten Seite durch und passte auf Bakary Sinaba, der traf (60.).

    Eving hatte etwas nachgelassen, Erndtebrück wollte mehr. Sascha Piontek sollte dann Sinaba von den Beinen geholt haben, den Elfmeter aber parierte Evings Schlussmann (77.) und hielt so die Gastgeber im Spiel. Sie hatten noch durch Kalpakidis per Kopfball die Siegchance (83.). Es blieb bei dem Ergebnis, das völlig in Ordnung ging.

    Quelle:RN


     

    FC.Bor.Dröschede - TuS Eving Lindenhorst

     

                                                                                 

     

    1 : 4

     

    In beeindruckender Manier setzte der TuS Eving-Lindenhorst seinen Angriff auf die Tabellenspitze fort, gewann bei Borussia Dröschede mit 4:1 (1:1) und überflügelte den ASC 09 in der Tabelle.

    Daniel Rios hatte der Mannschaft ein klares Ziel vorgegeben: „Endlich mal wollten wir die Chance, oben anzugreifen, auch nutzen und den Sieg gegen Aplerbeck veredeln.“ Das gelang in der ersten Hälfte mit Abstrichen, denn nach dem schönen Freistoßtor von Sascha Rammel (34.) setzte der TuS nicht genug nach, gönnte sich eine Auszeit und kassierte folgerichtig kurz vor dem Pausenpfiff den Ausgleich.

     

    Traf zum 4:1, Sascha Rammel

     

    „Nach der Pause haben wir viel ruhiger und dominanter gespielt und das auch genutzt“, freute sich Rios. Denn seine Jungs waren jetzt mit Biss im Spiel und ließen die Gastgeber kaum noch zur Entfaltung kommen. Karim Bouasker hielt nach einer Ecke den Kopf zum 2:1 hin (61.), Karim Bouzerda verwandelte einen Foulelfmeter (75.), Sascha Rammel setzte den Schlusspunkt im Nachschuss nach einem Pfostentreffer (88.). Eving ist jetzt in dieser Liga so richtig auf Touren kommen, die kleine Krise ist spätestens nach den beiden Siegen Schnee von gestern.

     

    Folgenschwere Dröscheder Abwehrfehler

    Fußball-Westfalenliga: Borussia Dröschede - TuS Eving-Lindenhorst 1:4 (1:1). Gegen die personell glänzend ausgestatteten Dortmunder wäre für die Gastgeber sicher ein Punkt im Bereich des Möglichen gewesen, doch Abwehrfehler, wie man sie bislang nur in der Anfangsphase der Saison gesehen hatte, machten ein Erfolgserlebnis und damit letztlich einen oder mehrere Bonuszähler unmöglich.

    Ohne Höhepunkte im Strafraum waren die ersten 25 Minuten dennoch nicht langweilig. Beide Teams waren bemüht, nach vorne zu spielen, doch die entscheidenden Pässe misslangen. Anders bei einer Flanke von Ayaz, die Stratmann mit dem Kopf denkbar knapp verpasste (26.). Auf der Gegenseite zeigte Ex-Profi Rammel seine Schusskünste bei einem Freistoß vom Strafraum-Eck mit einem sehenswerten Treffer zum 0:1 (34.).

    Nur kurze Zeit dauerte es, bis die Dröscheder zurück ins Spiel kamen. Zunächst verpasste Petkovic nach einer Freistoß-Flanke (38.), fünf Minuten später ließ sich Burgio aber nicht lange bitten. Nach einem Abspielfehler war Stratmann dazwischen gegangen, hatte den Stürmerkollegen bedient, der den Ball aus 16 Metern ins Tor beförderte.

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    TuS Eving Lindenhorst - ASC Dortmund

     

                                       

     

    1 :0

     

    Eving stürzt ASC 09 vom Ligathron

     

    DORTMUND Derbysieger: Der TuS Eving-Lindenhorst stürzte den ASC 09 am Sonntag mit einem verdienten 1:0 (1:0)-Sieg von der Tabellenspitze der Westfalenliga 2.

    Den entscheidenden Treffer erzielte Dimitrios Kalpakidis in der 12. Spielminute per Foulelfmeter. "Unser Sieg geht völlig in Ordnung. Wir waren fast über die kompletten 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft", so Eving-Trainer Daniel Rios zufrieden.

    Quelle:RN

    Großes Engagement der Heimelf wird belohnt

     

     

    Was für ein packendes und spannendes Spiel zwischen den beiden derzeit besten Dortmunder Westfalenliga-Vertretern TuS Eving-Lindenhorst und ASC 09 Dortmund.

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    „Knapp, aber verdient“, war das allgemeine Fazit nach dem gutklassigen Westfalenliga-Derby, in dem der TuS Eving-Lindenhorst mit 1:0 (1:0) gegen den ASC 09 Dortmund die Nase vorn hatte. Eving konnte jetzt bis auf zwei Punkte an den ASC heranrücken und sich in der Spitzengruppe etablieren.

    „Mich ärgert, dass wir in der ersten Hälfte zu mutlos gespielt haben“, sagte ASC-Coach Mark Elbracht. „Wir haben den Anfang total verschlafen“, haderte Mischa Mihajlovic stellvertretend für einige Mannschaftskameraden, und beide Einschätzungen waren durchaus richtig. Allerdings traf der Spitzenreiter auf eine Evinger Heimelf, die sich von Beginn an zu einer ganz starken Leistung aufrappelte.
    Nicht wenige sprachen gar von der bis dato besten Halbzeit der Saison. Läuferisch überragend, mit wachem Auge für Situationen präsentierte sich das ganze Team, als habe es die kleine schöpferische Krise der letzten Wochen nie gegeben.

    Die Umstellungen in der Mannschaft trugen Früchte. Die Idee, hinter der einzigen Spitze Karim Bouzerda ein offensives Mittelfeld aus Bastian Erzen, Christian Werner und Sascha Rammel spielen zu lassen, ging voll auf. Denn Bouzerda zeigte sich von seiner besten Seite, war ein ständiger Unruheherd und riss immer wieder Lücken in die diesmal nicht so sattelfeste ASC-Innenverteidigung mit Marvin Schweers und Alex Enke. Schweers war es auch, der mit einem Stellungsfehler und seinem anschließenden Foul an Bouzerda das frühe Tor des Tages (11.) durch einen Foulelfmeter von Dimitrios Kalpakidis ermöglichte.

    In der ASC-Offensive fehlte der frisch operierte Daniel Diaz, denn Alex Bahr konnte ihn nie ersetzen. So blieb der ASC über weite Strecken harmlos, auch wenn er nach der Pause mindestens einen Gang zulegte und die optische Überlegenheit des TuS beendete. Doch gerade Leistungsträger wie Rafik Halim spielten oft zu überhastet und bei allem Einsatz etwas unkonzentriert, so dass viele Aktionen im Ansatz verpufften.

    Hinzu kam Schiedsrichter Phillip Roedig aus Münster, der ein trotz allen Einsatzes faires Spiel zunehmend zerpfiff und durch seine Kleinlichkeit die Spieler allmählich in Not brachte. Ohne Not gezogene gelbe Karten führten schließlich zu zweimal Gelb-Rot (Bouzerda in der 77., Sievers in der 90 Minute), was aber am Resultat nichts mehr änderte. „Hier war zwar auch ein Punkt für uns drin, aber letztlich geht das Ergebnis in Ordnung“, fand Mark Elbracht. Sein Gegenüber Daniel Rios kam zu dem gleichen Schluss: „In der zweiten Hälfte hat der ASC zwar mehr investiert, aber keine richtige Torchance mehr herausgespielt, deshalb geht der Sieg in Ordnung.“

     


     

     

    Anstoss dieser Begegnung ist um 13:00 Uhr im Eckey-Stadion

     

    Rios (Eving) und Diaz (ASC) vor dem Westfalenliga-Derby

     

    DORTMUND Die Spanier Daniel Rios und Daniel Diaz stellen klar. Um 13 Uhr am Sonntag ist keine Siesta-, sondern Derbyzeit. Die Fußball-Westfalenliga ruft, der TuS Eving-Lindenhorst empfängt den ASC 09.

    Der Spanier schläft – wenn – gegen 15 Uhr. Dieses Ritual pflegte, wenn möglich, TuS Evings Trainer Rios (30), Sohn mittlerweile nach Spanien zurückgekehrter Eltern. Am Sonntag aber dreht sich ohnehin alles um den Ball. Aplerbecks Daniel Diaz (24), Kind eines spanischen Vaters und einer deutschen Mutter, macht lieber den Nachmittag durch. Jetzt hätte es ein schönes Wiedersehen vor dem Spiel geben können und eines auf dem Platz.

    Nichts hätten beide lieber erlebt als „Los Derby-Wochos“. Diaz ist jedoch verletzt. Was beide verbindet: Rios‘ Vater trainierte einst Diaz’ Papa im Nordstadtklub Iberica. Irgendwann verloren sich die Muchachos aus den Augen, die ständig am Rande des Platzes miteinander gebolzt hatten. Rios durchlief die Junioren-Teams des BVB, Diaz profilierte sich im Bochumer und Herner Raum. „Nach Jahren trafen wir uns jetzt beim Aplerbecker Hecker-Cup wieder“, berichtet Rios. „Für ein Duell gegen Evings Daniel hätte ich mir das Trikot noch mal angezogen.“

    Auch zum verbalen „Warmlaufen“ in der City kam Diaz nicht. Er unterzog sich am selben Tag einer Handoperation und hatte kurzfristig abgesagt. Aber seine netten Worte hatte er am Abend zuvor an den Evinger Daniel gerichtet. „Ein guter Trainer, ein Typ, der zu dieser Rolle passt.“ Rios gibt die Komplimente zurück. „Er ist schnell. Stark, wie er beim ASC eingeschlagen hat.“ Am Sonntag fiebert Aplerbecks in Eving wohnender Daniel, der zum Platz laufen kann, mit dem Spitzenreiter, während sein Sandkastenkumpel Spitzenreiter ASC stürzen möchte.

    Gesamtpaket überzeugt

    „Wir wissen, dass Aplerbeck der Vorzeigeklub in Dortmund ist. Mit ihrer Struktur sind sie am weitesten. Aber jetzt wollen wir sie von der tabellarischen Führung holen. Am Sonntag steht Kaan-Marienborn vorne“, sagt Rios. Diaz teilt nur die Einschätzung über den Klub: „Ich habe ja schon in höheren Ligen gespielt. In Aplerbeck aber gefällt mir das Gesamtpaket am besten.“ Und er erkennt auch die Entwicklung des TuS an: „Ein starker Aufsteiger. Er entwickelt sich. Wenn er gegen Hordel gewonnen hätte, jetzt der Dritte gegen den Ersten spielen würde, wäre alles noch heißer.“

    Aber auch so, versprechen die Spanier, die abseits des Platzes eher gelassen daherkommen, einiges an Feuer. Diaz glaubt, Eving müsse sich enorm strecken, um Aplerbeck zu schlagen. „Aber wir auch, um sie zu besiegen.“ Rios sagt, seine Abwehr sei stark, sein Mittelfeld könne Spiele entscheiden.

    Spanische Doppelspitze

    Und die gar nicht spanische Doppelspitze mit Adis Hasis und Karim Bouzerda „mit allen Freiheiten“ sei immer für Tore gut. Nein, das Erfolgssystem von „La Roja“, der spanischen Elf, lasse sich nicht einfach auf den hiesigen Fußball übertragen. „Du nimmst immer etwas aus deinen Erfahrungen mit, letztendlich musst du aber sehen, welches System durch das Personal möglich ist.“ Der ASC nutzt das der roten Weltmeister.

    „Mein Gegenüber, Mark Elbracht, macht das gut, in dem er die Defensive stärkt. Und er weiß, dass Diaz, ein Konterspieler, als einzige Spitze funktioniert.“ Respekt zollen sich die Amigos. „Und wenn wir als Alte Herren antreten, irgendwann messen wir uns auf dem Platz doch noch.“ Dann heißt es, wie am Sonntag, Fiesta statt Siesta!
     

    DJK TuS Hordel - TuS Eving Lindenhorst

    1:0

                             

     

    TuS Eving-Lindenhorst leistet sich

    unnötiges 0:1 in Hordel

     

    Sie waren so gut in die Saison gekommen, hatten auch mal einen unverdienten Sieg mitgenommen. Gestern wollte der TuS Eving-Lindenhorst nachsetzen, doch das Vorhaben misslang, beim TuS Hordel setzte eine unnötige 0:1-Niederlage.

    Hinten kompakt stehen und nach Ballgewinn flott kontern - klingt nach einem Standardrezept, ist aber schwer umsetzbar. Das musste auch der TuS Eving realisieren, der sich schon nach drei Minuten einem Elfmeter ausgesetzt sah. Doch Torhüter Sascha Piontek meisterte die Situation und verschaffte seiner Elf einen Weckruf. Denn in der Folge war der TuS dominant, ohne jedoch zu Chancen zu kommen. Doch auch die quirlige Hordeler Offensive kam nicht so recht zum Zuge, so dass es nach einer etwas müden ersten Hälfte zum Pausentee ging.

    „Nach der Pause haben wir besser gestanden und das Spiel gut im Griff gehabt“, berichtet Daniel Rios. Doch mitten hinein in diese Wohlfühlphase platzte ein dummer Fehler im Spielaufbau, der Konter führte zum 1:0 durch Serdar Bastürk (75.) und letztlich zur unnötigen Niederlage. Daniel Rios haderte mit der vertanen Chance auf einen sicheren Platz in der Spitzengruppe der Westfalenliga: „Wir haben insgesamt zu wenig als Mannschaft agiert. Zurzeit fehlt uns einfach, dass wir von Beginn an mit Leidenschaft Gas geben.“

     

    Kein Lohn für Steigerung: 0:1 in Hordel

    DORTMUND Hordel liegt den Dortmunder Klubs nicht. Gerade in der Phase, während der der TuS Eving-Lindenhorst in der Spur war, kassierten sie den entscheidenden Gegentreffer zum 0:1. „Das macht die ganze Sache natürlich noch ärgerlicher“, erklärte Trainer Daniel Rios.

    Was im ebenfalls nicht in den Kram passte, war die Vorstellung seines Teams im ersten Abschnitt. Da hatten seine Evinger den Bochumern zu viele Spielanteile ermöglicht – und auch die deutlich besseren Torchancen. Mirko Krüger, Hordels Angreifer, überzeugte dabei besonders, wie Rios erklärte. „Er hat uns richtig beschäftigt, ein wirklich guter Spieler.“

    Auf seinem Zettel hatte der Coach nur eine Evinger Möglichkeit notiert. Bastian Erzen vergab sie kurz vor der Pause. Dann legte der TuS deutlich zu. Jetzt boten sich auch bessere Gelegenheiten. Eine unaufmerksame Szene aber brachte die Grün-Weißen um den jetzt verdienten Lohn.


    TuS Eving-Lindenhorst: Piontek - Balihodzic (78. Ekiz), Scheffer, Bouasker, Werner - Rammel , Kalpakidis - Erzen (86. Wrosok, Erdur (65. Löwenberg) - Bouzerda, Hasic
    Tor: 1:0 (75.)


     

     

    TuS Eving Lindenhorst - SV Herbede

    3 : 0

     

                

    VS

     

    Wenn jemand noch Zweifel hatte, was ein „dreckiger“ Sieg wohl sein könnte: Nach dem 3:0 (1:0) des TuS Eving gegen SV Herbede waren sie eindeutig beseitigt. Denn Evings Sieg war äußerst glücklich, die drei Punkte sehr willkommen.

    „Vielleicht lag es daran, dass wir erstmals klarer Favorit waren“, sinnierte Daniel Rios nach Schlusspfiff. Von Beginn an kam seine Elf nicht in die Gänge, Evings Spiel erstickte in einer Mixtur aus Aktionismus und einem Schuss Pomade. Kaum klare Aktionen, dafür viele verlorene Zweikämpfe und falsch eingeschätzte Pässe. Ganz zu Be-ginn ging es noch, als Karim Bouzerda einige Male ge-schickt wurde. Doch er konnte damit erst in der 28. Minute Sinnstiftendes anfangen, als er von Dimi Kalpakidis freigespielt wurde und Christian Werner zum 1:0 auflegte.

    Das aber war schon sehr glücklich, denn bis dahin hatten nur die Gäste Chancen gehabt. Man rieb sich verwundert die Augen, wie frech der Tabellenletzte auftrat, bei dem nicht alle Spieler einen austrainierten Eindruck machten

    Zwei ganz späte Tore

    Vor allem Ümit Günkaya, Markus Scherff und Osman Öztürk narrten immer wieder einen oder zwei Gegenspieler. Einziges, aber entscheidendes Manko: Sie trafen das Tor trotz bester Chancen nicht.

    So stand es also 1:0 für den TuS Eving, doch die Führung brachte keine Ruhe, es ging auch nach der Pause genau so weiter. Christian Löwenberg kam für Monir Yahyaoui, an der Grundrichtung des Spiels änderte sich aber nichts. Die Strafräume wurden für eine ganze Weile zur Tabuzone erklärt, das Spiel schleppte sich dahin, bis Markus Scherff erneut nur knapp am Ausgleich scheiterte.

    Jetzt kam endlich Bewegung in die Partie, denn Herbede machte auf, wollte unbedingt das 1:1 oder mehr. Doch dazu reichten ihre fußballerischen Mittel nicht mehr, Eving nutzte den entstandenen Raum nun besser. Nachdem der hüftsteife Sebastian Klein zum wiederholten Male im Abseits gestanden hatte und sein vermeintlicher Ausgleich keine Anerkennung fand, sorgte Karim Bouzerda mitten in den Ärger der Gäste hinein das 2:0 (90.), Sascha Rammel setzte den Schlusspunkt. „Ein glücklicher und unverdienter Sieg“, fand nicht nur Daniel Rios.

     


     

     

    DSC Wanne Eickel - TuS Eving Lindenhorst

     

                             

    0 : 2

     

             

     

    Nach sieben Spielen ohne Niederlage hat des den TuS Eving erwischt: im Verfolgerduell beim DSC Wanne-Eickel kassierten die Grün-Weißen eine 0:2 (0:1)-Niederlage.

    Es begann denkbar schlecht für den Aufsteiger, der im An-schluss an einen Freistoß be-reits nach zwei Minuten in Rückstand geriet. „Ärgerlich“, wie der Sportliche Koordinator Vanja Fourniotis befand, „weil wir vorher ausdrücklich darauf hingewiesen hatten, Standardsituationen vor dem eigenen Tor möglichst zu vermeiden.“ Doch in diesem ersten Abschnitt lief noch einiges andere schief für die Gäste, die Christian Löwenberg nach 25 Minuten mit einer gelb/roten Karte und kurz vor dem Wechsel verletzungsbedingt auch noch Deniz Sahin verloren.

    Dennoch: in Unterzahl kam der TuS besser ins Spiel und hatte durch den erneut starken Francis Bugri die Chance zum Ausgleich, doch sein Schuss wurde gerade noch zur Ecke abgeblockt. Aufregung im La-ger der Gäste, als Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis im Wanner Strafraum zu Fall kam, der Schiedsrichters je-doch nicht pfiff. „Das war ein glasklarer Elfmeter“, ereiferte sich nicht nur Kalpakidis.

    Nach Wiederbeginn bemühten sich die Evinger weiter um den Ausgleich, ohne sich aber die ganz großen Möglichkeiten zu erspielen, und kassierten stattdessen kurz vor Spiel-ende das 0:2 (84.). Dennoch traten sie keineswegs frustriert die Heimreise an. Kalpakidis: „Immerhin haben wir gezeigt, dass wir selbst in Unterzahl mit einem Gegner mithalten können, der am Ende der Saison mit Sicherheit im oberen Drittel landen wird.“

     


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    TuS Eving Lindenhorst - SG Wattenscheid 09

     

             VS           

     

                           

    2 :0

    Blickpunkt Fußball-Westfalenliga

    Freude ja - aber noch keine Euphorie

     

     

    Hochspannung in der Westfalenliga: die ersten sieben Mannschaften sind nur drei Punkte voneinander getrennt. Mittendrin im breiten Pulk der Spitzenteams der TuS Eving und der ASC 09 - und glänzend ihre Perspektiven bei nur zwei bzw. drei Zählern Rückstand auf den neuen Tabellenführer Kaan-Marienborn.

     

    1. 1. FC Kaan-Marienborn
    2. TuS Erndtebrück
    3. TSG Sprockhövel
    4. SF Oestrich-Is.
    5. TuS Eving Lindenhorst
    6. DSC Wanne-Eickel
    7. ASC 09 Dortmund
    8. DJK TuS Hordel
    9. TuS Ennepetal
    10. SC Hassel
    11. SuS Langscheid/Enkhausen
    12. SG Wattenscheid 09
    13. Hombrucher SV 09/72
    14. BV Brambauer-Lünen
    15. FC Bor. Dröschede
    16. BV Westfalia Wickede
    17. SpVg. Olpe
    18. SV Herbede

     

    Den Grundstein zu diesem Sieg legte die souveräne De-fensive, die die Wattenscheider Offensive zur Bedeutungslosigkeit degradierte. Schlussmann Sascha Piontek wurde während des gesamten Spiels nicht einmal ernsthaft gefordert und verlebte einen geruhsamen Nachmittag.

    Nach zehnminütigem Abtasten bekamen die Gastgeber das Spiel in den Griff und kontrollierten das Geschehen. Gegen die spielstarken Wattenscheider war der enorn hohe läuferische Aufwand, besonders von den Mittelfeldakteuren Francis Bugri und Dimitrios Kalpakidis, der entscheidende Faktor.

    Hoher läuferischer
    Aufwand zahlt sich aus

    Viel lief über die linke Seite, wo besonders Christian Werner aus der Viererabwehrkette immer wieder den Vorwärtsgang einlegte. Klare Torchancen konnte sich aber auch der TuS nicht erspielen. Eine vergebene Adis Hasic-Möglichkeit (8.) und ein Kopfball an die Latte von Karim Bouzerda (36.) waren eine magere Ausbeute. Das änderte sich in der ersten Minute der Nachspielzeit: Bouzerda, der am Dienstag 25 Jahre alt wird, machte sich ein vorzeitiges Geburtstagsgeschen: Nach präziser Flanke des jungen Monir Yahyaoui traf er mit einem artistischen Seitfallzieher zum umjubelten Führungstreffer.

    Nach dem Wechsel hatte der TuS mehrere gute Möglichkeiten, frühzeitig den Sieg perfekt zu machen, doch die Abwehrspieler Karim Bouasker und Philipp Kasperidus, die bei Standards stets im gegnerischen Strafraum auftauchen, blieben erfolglos (61./64.). Auffällig die Probleme der Gäste bei hohen Bällen oder nach Standards. Und diese Schwäche nutzte der TuS konsequent aus. Nach einem Eckball von Werner verlängerte Bugri mit dem Kopf ins lange Eck zum 2:0-Endstand (66.). Bis zum Abpfiff ließ der TuS nichts mehr zu und brachte den Sieg sicher über die Zeit.

    Mit diesem Erfolg rückten die Evinger als Dortmunds bestplatzierter Westfalenligist auf Rang fünf vor, lediglich zwei Punkte hinter Spitzenreiter Kaan-Marienborn. „Beste Perspektiven für die nächsten Wochen“, blickte sich Spielertrainer Kalpakidis nach dem Spiel optimistisch nach vorn.

    TuS Eving: Piontek - Balihadzic, Kasperidus, Bouasker, Werner - Bugri (81. Wrosok), Kalpakidis - Yahyaoui (77. Ekiz), Rios (52. Link) - Bouzerda, Hasic. - Tore: 1:0 Bouzerda (45.+1); 2:0 Bugri (66.)

     


     

    SuS Langscheid/Enkhausen - TuS Eving Lindenhorst

     

            vs           

     

                        

    1 : 3

    Mannschaft
    TSG Sprockhövel
    TuS Erndtebrück
    DSC Wanne-Eickel
    1. FC Kaan-Marienborn
    ASC 09 Dortmund
    SF Oestrich-Is.
    TuS Eving Lindenhorst
    DJK TuS Hordel
    SC Hassel
    SG Wattenscheid 09
    TuS Ennepetal
    BV Brambauer-Lünen
    BV Westfalia Wickede
    SuS Langscheid/Enkhausen
    SpVg. Olpe
    Hombrucher SV 09/72
    SV Herbede
    FC Bor. Dröschede

     

    Es kam richtig hart für den TuS Eving Lindenhorst. Zunächst meldeten sich Deniz Sahin und Bastian Erzen vor der Partie in Langscheid/Enkhausen kurzfristig krank, dann musste Myron Dretakis schon nach 20 Minuten mit einer Oberschenkelzerrung ausgewechselt werden und zu allem Überfluss gingen die Gastgeber auch noch kurz vor der Halbzeit durch Jonas Schmidt in Führung (42.).

    „Zu diesem Zeitpunkt konnten wir froh sein, dass wir nicht noch mehr Treffer kassiert haben“, ärgerte sich Evings Spielertrainer Daniel Rios. Aber er merkte auch: „Der Gegentreffer war vielleicht so etwas wie ein Weckruf. Danach haben wir angefangen, Fußball zu spielen.“
     

     

    Langscheid/Enkhausen: Seidel – Apolinarski (70. Rademacher), Juchum, Meyer, Gönülal - Bertelt, Kulisch, Rödel, Hunecke (65. Schubert) - Schmidt, Kauke (82. Borchmann).
    Eving Lindenhorst: Jankowski – Dretakis (20. Wrosek), Werner, Scheffer, Kasperidus - Bugri, Bouasker, Hasic (88. Link), Rios (70. El Yahyaoui), Balihadzic - Bouzerda.
    SR: Claas Steenebrügge (Bochum).
    Tore: 1:0 Schmidt (42.), 1:1 Bouzerda (55.), 1:2 Bouzerda (62.), 1:3 Bouzerda (84.).
    Gelb-Rote Karte : Bouzerda (88.).
    Zuschauer: 250.


    Das galt vor allem für Karim Bouzerda, der die Partie mit einem Hattrick fast im Alleingang drehte. Doch der Goalgetter verabschiedete sich nicht mit einem Torjubel aus dem Spiel, sondern mit einer Gelb-Roten Karte. Weil der Dreifach-Schütze den Platz bei seiner Auswechslung allzu behäbig verließ, zückte Schiedsrichter Claas Steenebrügge den Karton. Rios: „Das fand ich ein wenig übertrieben.“ Es war der einzige Makel an diesem Tag, der doch so schlecht begonnen hatte.

    Genau entgegengesetzt ver­lief es für die Hausherren, deren Sportlicher Leiter Ulli Wünnenberg bilanzierte: „Wir haben stark begonnen, aber das 1:1 wirkte wie ein Schock für uns. Am Schluss hat Eving das sehr clever gemacht. Sie haben uns drei Mal ausgekontert.“

    Und Rios? Der hatte die Partie bis zur 70. Minute als Aktiver miterlebt. Nachher betonte er mit einem breiten Grinsen im Gesicht: „Mein Vertreter hat uns in der Pause noch einmal richtig heiß gemacht.“

     


     

    TuS Eving Lindenhorst - SF Oestrich Iserlohn

     

                                                                                                                                                        

     

                      

     

    0 : 0

     

    Gegen den bisherigen Tabellenzweiten SF Oestrich-Iserlohn schaffte es der TuS Eving nicht, trotz numerischer Überzahl in den letzten 25 Minuten einen Treffer zu erzielen. So musste man sich mit einem 0:0 zufrieden geben.

    Kurzfristig musste der TuS auf Stammtorhüter Sascha Pi-ontek (Magen-Darm-Erkrankung) verzichten. Er wurde von Dirk Jankowski vertreten, der bei den wenigen gegnerischen Chancen einen sicheren Eindruck hinterließ. Ebenfalls nicht dabei war der arbeitsmäßig verhinderte Adis Hasic. Dadurch kam Timo Link im Sturm zu seinem ersten Einsatz von Beginn an. Er zeigte viel Spielverständnis und fügte sich nahtlos in das Evinger Kombinationsspiel ein.

    Interessant waren die Außenpositionen des Vierermittelfeldes besetzt. Auf der linken Seite spielte der Rechtsfuß Bastian Erzen, auf der rechten Linksfuß Christian Werner. Und der Ex-Oestricher hatte die größte Möglichkeit, seine neuen Farben in Führung zu schießen. Nach einem Freistoß knallte er den Abpraller an den Außenpfosten (36.). Mit etwas mehr Übersicht wäre aus der Aktion mehr zu machen gewesen. Bei weiteren guten Chancen war immer wieder der sehr agile und schnelle Karim Bouzerda im Spiel, dem lediglich im Abschluss mehrfach das Quäntchen Glück fehlte oder in der konsequenten Abwehr der Gäste hängen blieb.

    Nur zwei Minuten nach der Pause setzte er einen weiteren Paukenschlag, als sein artistischer Fallrückzieher von einem Abwehrspieler glücklich per Kopf auf der Torlinie geklärt wurde. SF-Akteur Ke-vin Brümmer erhielt in der 65. Minute nach wiederholtem Foulspiel gelb/rot. Diese Überzahl konnten die Gastgeber nicht nutzen, weil die Angriffe zu hektisch vorgetragen wurden und bei den Kombinationen die Sicherheit fehlte.

    Kalpakidis: „Heute
    war mehr möglich“

    Die Gäste spielten in Unterzahl keinesfalls defensiv und trugen ihre Angriffe clever vor. Die letzte Chance zum Sieg hatte wieder Bouzerda, der am starken SF-Schlussmann Andre Lindenblatt scheiterte (86.).

    „Paradoxerweise spielten wir in Unterzahl besser. Mit dem einen Punkt können wir gut leben“, war Gäste-Trainer Tim Langenbach mit dem Remis zufrieden. Das war TuS-Trainer „Dimi“ Kalpakidis nicht: „Nach 15 Minuten sind wird besser ins Spiel gekommen und haben das Geschehen kontrolliert. Das Überzahlspiel war alles andere als gut. Heute war mehr möglich.“

    Quelle: WAZ


                            

    Rammel fehlt TuS bis zu zwölf Wochen

     

     Einen teuer erkauften Punkt nahm der TuS Eving-Lindenhorst aus Kaan-Marienborn mit.

    Drei Spieler verletzten sich. Besonders hart traf es Leistungsträger Sascha Rammel, der wegen eines Handbruchs acht bis zwölf Wochen passen muss.

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    Torwart
     

    Sascha Piontek                  Dirk Jankowski

                  

     
     
     

    Christian Löwenberg         Christian Werner              K.Bouasker

     

    Deniz Sahin                          B.Erzen                   Markus Scheffer

     

    P.Kasperidus                    H.Balihodzic                         Aytac Yavus

     

    M.El.Yahyaoui                       Ekiz Eray                    G.Schiatrella

     

    K.Bouzerda                     Francis Bugri                         S.Rammel

     

    D.Kalpakidis                         Sundi Gomez                     Adic Hasic

      

     

    Timo Link

     

     

    Daniel Rios                    V. Fourniotis                             Hahn

     

     

     

     

    Spielplan

    Tabelle

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     Patrick Owomoyela