
1.Mannschaft
Westfalenliga
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DORTMUND Der TuS Eving Lindenhorst gab sich in der Zwischenrunde keine Blöße und zog souverän, mit dem FV Scharnhorst und der SG Lütgendortmund in die Finalrunde ein. Phönix Eving verpasste den Sprung in die Westfalenhalle.

In der Gruppe 1 schied der SuS Derne mit null
Punkten aus. „Nach dem kollektiv versagen von Freitag war ich heute
zufrieden“, sagte Trainer Dirk Mazioch. Auch der SC Dortmund (3 Punkte)
hatte mit der Niederlage gegen TuS Eving die Überkreuzspiele verpasst.
Scharnhorst mit Arbeitssieg
In der Gruppe 2 mussten der VfL Kemminghausen (0 Punkte) und die
Alemannia Scharnhorst (4 Punkte) vorzeitig zum duschen. Trotzdem fiel
die Bilanz beider Trainer recht positiv aus. Chris Wichert (VfL
Kemminghausen): „Wir haben uns gut verkauft“ und Markus Schmidt (Alem.
Scharnhorst): „Es war nur ein minimaler Unterschied“. Die Plätze für die
Westfalenhalle wurden somit unter den Bezirksligisten und dem TuS Eving
ausgespielt. Der Westfalenligist traf auf den Phönix Eving, der den
Gruppensieg an die SG Lütgendortmund abgeben musste (2:3).
Spannendes Evinger Derby
Das Derby nahm nach dem Anschlusstreffer von Phönix richtig Fahrt auf
(2:1). Jedoch konnten sie trotz Großchancen kein Tor erzielen. Daniel
Rios war zufrieden, „wir waren insgesamt souverän, später nur etwas
nervös.“ Im zweiten Überkreuzspiel sorgte der FV Scharnhorst mit einem
3:0 gegen die SG Lütgendortmund zur Halbzeit für eine Vorentscheidung
(Endstand 3:2). „Es war ein Arbeitssieg, großes Kompliment an die
Mannschaft“, kommentierte Oliver Harder, Trainer des FV.
Chancen vergeben
Die Partie zwischen den beiden Verlierern war anfangs sehr ausgeglichen.
Es reichte ein Tor zum Sieg. „Sensationell was die Mannschaft geleistet
hat“, sagte Thorsten Nilkowski, Trainer der SGL. Christian Eckle,
Trainer von Phönix, gab zu: „Wir haben zu viele Chancen vergeben“.
DORTMUND Drei Dortmunder Hallentitel hat Daniel Rios in seiner Karriere gewonnen. Zwei Mal als „Halbprofi“ mit den BVB-Amateuren (1999 und 2000) und ein weiteres Mal mit dem TuS Eving-Lindenhorst (2010). Er ist gespannt auf die am Donnerstag beginnenden Titelkämpfe.

Daniel Rios, heute Trainer des TuS Eving, erinnert sich:
„Vergleichen kann man die Titelgewinne nicht. Beim BVB war es quasi Pflicht,
den Titel zu holen.“ Als einer von wenigen Spielern beim BVB war es für Rios
aber nicht nur die Pflichtveranstaltung, bei der man nach Möglichkeit als
Sieger nach Hause fährt.
Dortmunder Junge
„Ich bin beim FC Merkur aufgewachsen und habe mich über die Duelle mit den
Dortmunder Mannschaften gefreut. Viele meiner Mitspieler beim BVB kamen aber
nicht aus Dortmund, daher war der Kontakt zu anderen Spielern auch nicht so
eng.“ Es ist das familiäre und freundschaftliche Flair, was den Reiz der
Halle mittlerweile ausmacht. Während der Saison, wenn alle Mannschaften
zeitgleich am Sonntag spielen, ist der Kontakt zu anderen Spielern und
Trainern kaum möglich. „Umso schöner ist es, wenn man sich in der Halle
trifft und ein bisschen quatschen kann.“
Die Unterstützung durch die vielen Zuschauer, besonders während der Endrunde
in der Westfalenhalle, tut ihr Übriges dazu, dass sich Spieler und Trainer
auf die Halle freuen. „Zu meiner Zeit beim BVB hatten wir die Fans nicht
unbedingt auf unserer Seite. Da war die Freude groß, wenn die kleinen
Vereine gegen uns gewonnen haben“, weiß Rios.
Bessere Vorbereitung

Ein weiterer entscheidender Unterschied sei auch die Vorbereitung auf solch
ein Turnier. „Bei Borussia hatten wir täglich Training und waren
dementsprechend fit. Zudem wurden wir ja deutschlandweit zu Hallenturnieren
eingeladen.“
Der schönste, weil mit mehr Emotionen verbundene Turniersieg war für Daniel
Rios übrigens der mit dem TuS Eving. „Da wurde auch ausgelassener gefeiert.
Bei Borussia war der Sieg quasi selbstverständlich.“
Quelle:RN
DORTMUND Der zweite Tag der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ist beendet und hat auch eine Überraschung gebracht: Bezirksligist TuS Eichlinghofen ist bereits ausgeschieden. Der VfR Sölde, die ÖSG Viktoria, Urania Lütgendortmund, SuS Derne und Grün-Weiß Kley setzten sich in den Entscheidungsspielen durch und sind nun in der Zwischenrunde.

Halle Nette Mengede souverän weiter - Auch FC Sandzak in Zwischenrunde
Halle Brackel Wickede mit weißer Weste weiter - PTSV scheitert unglücklich
Quelle:RN
TuS Hordel - TuS Eving Lindenhorst
1 : 2

Klare Ansprachen, richtige Entscheidungen, souveräne Spielleitung: Beim Duell der Westfalenligisten DJK TuS Hordel und dem TuS Eving-Lindenhorst erwischte die Unparteiische Nadine Matthes einen prima Tag.
Bis zur 82. Minute.
Da pfiff sie einen Strafstoß für die Dortmunder Gäste. Andreas Büscher soll Emre
Konya im Strafraum umgerempelt haben - eine krasse Fehlentscheidung. Beim Stande
von 1:1 verwandelte Evings Dimitrios Kalpakidis sicher, das Spiel war
entschieden - und Hordel fühlte sich um den Punkt betrogen. „Über diesen Pfiff
hatte am Ende jeder die selbe Meinung - nur eine nicht“, raufte sich Trainer
Frank Wagener die Haare. Seine Elf, inzwischen seit fünf Spielen in Folge ohne
Sieg, befand sich mit den ruppig aufspielenden und (teilweise zu) motivierten
Gästen lang auf Augenhöhe. Einen Sieger, das vorab, hätte das Spiel nicht
verdient gehabt. „Ein typisches Unentschieden-Spiel“, urteilte Wagener.
Aber im Fußball entscheiden nun einmal nicht die Kräfteverhältnisse über den Sieg, sondern die geschossenen Tore. Und in der Hinsicht markierte Eving nicht nur den Schlusspunkt, sondern auch den Beginn. Ein Distanzschuss von Florian Gondrum (22.) fand den Weg ins von Kevin Kampschäfer gehütete Hordeler Tor. Stammkeeper Manuel Pfetzing musste mit Magen-Darm-Beschwerden kurzfristig passen, sein Vertreter machte seine Sache aber hervorragend.

Zuvor hätte der ansonsten blasse Dawid Ginczek schon treffen können - doch er war nach tollem Pass des sehr präsenten Spielgestalters Kevin Rudolph zu tranig in der Ballannahme, verstolperte den Ball und brachte dann eher eine Rückgabe als einen Schuss zu Stande (13.). Oft versuchten es die Grün-Weißen mit langen, schnellen Bällen auf die beiden Spitzen - doch ein Wundermittel war das gewiss nicht. Deshalb reagierte Frank Wagener zur Pause, brachte in Phillip Dragicevic und Nikolai Nehlson zwei Offensive: „Ich muss jetzt ‘was machen.“
Wageners Umstellung trug früh Früchte: Dragicevic schickte Nehlson, der ließ sich nicht mehr aufhalten - 1:1, nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff. „Nach dem Ausgleich hab’ ich auf einen Schub gehofft“, gibt Wagener zu Protokoll. Doch dessen fromme Wünsche wurden nicht erhört. Vielmehr lenkten beide Teams das Spiel wieder in altbekannte Bahnen. Eving, das im Passspiel eine Nuance flinker war, nutzte zweimal riesige Konfusion im DJK-Strafraum nicht und scheiterte einmal am glänzend aufgelegten Kampschäfer. Nehlson indes verpasste es in der 63. Minute, sein zweites Tor und sich so zum Mann des Spiels zu machen. Nach der besten Kombination des gesamten Spiels trat er aus fünf Metern über den Ball - es hätte eine Vorentscheidung sein können.
Die übernahmen dann aber die Evinger. Das Warten auf einen Sieg geht weiter
Quelle:RN
TuS Hordel - TuS Eving-Lindenhorst
Groß etwas ändern muss der TuS Eving-Lindenhorst nicht, wenn er am Sonntag beim
TuS Hordel antritt.
Die Evinger sind seit fünf Spielen ungeschlagen und kassierten gegen
Erkenschwick seit Wochen den ersten Gegentreffer. Das zeugt für eine enorme
Konstanz und taktische Disziplin. „Darauf lässt sich aufbauen“, sagt
Leistungsträger Dimitrios Kalpakidis.

Dass Hordel derzeit einen leichten Hänger hat, beeindruckt Kalpakidis nicht.
„Mit ihnen ist immer zu rechnen.“ Das sieht auch Trainer Daniel Rios so. „Allein
ein Spieler wie Dawid Ginczek steht schon für die Qualität der Hordeler.“
Rios muss auf Sascha Rammel verzichten, der weiterhin Probleme mit der Wade hat.
Francis Bugri aber spielt wie schon gegen Erkenschwick. Rios denkt darüber nach,
ihn auf die Sechs zurückzuziehen und Kalpakidis auf die Zehn nach vorne. „Die
Sechs passt einfach sehr gut zu Francis. Und Dimi ist torgefährlicher.“
Nur zwei Wochen – bis einschließlich 20. November – muss der gesperrte Bastian
Erzen pausieren. Für ihn spielt Sundi Gomes wieder von Beginn an.
Quelle:WAZ
TuS Eving Lindenhorst - Erckenschwick
DORTMUND Wenn Emotionen einziger Maßstab wären, um ein Topspiel zu bewerten, hätte der Vergleich zwischen TuS Eving-Lindenhorst und SpVg. Erkenschwick sogar noch den Zusatz „absolut“ verdient. Den Höhepunkt der Partie feierte Christian Werner mit seinem 1:1 für die Evinger in der dritten Minute der Nachspielzeit.

1 : 1

Der TuS verbessert sich dank dieses völlig
verdienten Unentschiedens auf den fünften Rang. Trainer Daniel Rios fand
in der Spannung geladenen Atmosphäre schnell einen sachlichen Ton: „Zu
einem Spitzenspiel gehört Aggressivität. Und es blieb ja auch alles im
Rahmen.“ Warum aber Bastian Erzen nach dem 1:1 Rot sah, wusste keiner so
Recht. „Er soll sich dem Gegner gegenüber unsportlich verhalten haben“,
ließ sich Rios erzählen.
TuS hält dagegen
Unterm Strich bleibt eine Leistung besonders im zweiten Durchgang, die
aller Ehren wert war. Vor der Pause beharkten sich beide Seite, ohne
mehr als die einzige echte Erkenschwicker Chance durch Stefan Oerterer,
die Sascha Piontek stark mit den Fuß vereitelte, rauszuholen (43.). „Wir
hätten mehr investieren müssen, hatten ja kaum eine Torchance“, nahm
Rios sein Team in die Pflicht.
Die Worte wirkten, denn jetzt entwickelte Eving gegen einen
kämpferischen Gegner auch den Zug zum Tor. Es zeichnete den TuS aus,
dass er sich durch die Gangart der Gäste nicht beeindrucken ließ und
gegenhielt. Und dazu kamen jetzt noch klare Aktionen. Florian Gondrum
setzte sich gleich gut in Szene, scheiterte aber am Gästetorwart Marcel
Müller (51.).
Werner mit Ausgleich
Dann brachte das Evinger Mittelfeld mit präzisen Pässen in die Tiefe
zunächst Bastian Erzen (56.) und dann Christian Werner (59.) in gute
Schussposition. Das 1:0 lag in der Luft. Das aber wollte Erkenschwick in
einer auch von harten Zweikämpfen geprägten zweiten Hälfte nicht auf
sich sitzen lassen. Oerterers ersten Versuch wehrte Piontek noch ab
(79.), den zweiten ebenfalls, nur kam dann Thorben Menne mit dem Kopf an
den Ball und brachte den Tabellenzweiten in Front (81.).
Der TuS steckte nicht auf, versuchte es mit langen Bällen. Erst eine
Ecke von Dimitrios Kalpakidis aber leitete das Tor ein. Der Ball kam zu
Werner, dieser schloss überlegt ab (90.+3). Die gesamte Mannschaft
jubelte mit ihren Fans, die diesmal gegen die Erkenschwicker in der
Unterzahl waren.
Gerechtes Ergebnis
Der Gästeanhang fokussierte seine Emotionen nur noch auf Schiedsrichter
Philip Dräger aus Bielefeld. Der aber hatte in der hitzigen Atmosphäre
zumeist kühlen Kopf bewahrt. Den Evingern war dies egal. „Wir hatten die
besseren Chancen, daher ist das Ergebnis nur gerecht“, schloss Rios.
Diese Evinger Vorstellung deutete an, dass der TuS in mehrerer Hinsicht
das Zeug dazu hat, sich oben festzusetzen.

Denn gegen die robuste Spielvereinigung
beschränkte sich das als spielstark geltende Evinger Team nicht nur auf
Ballstafetten, sondern setzte auch in Zweikämpfen Zeichen. Trainer Daniel Rios
sah allerdings in den ersten 45 Minuten noch deutliches Steigerungs-Potenzial.
„Da haben wir zu viel taktiert. Und nach vorne spielten wir zu schnell den
langen Ball.“
Manko im Abschluss
Dann aber die gute Phase nach dem Wechsel – sie offenbarte die einzige Schwäche,
die sich die Evinger aktuell leisten. Eigentlich hätten sie nach mehreren stark
herausgespielten Szenen in Führung liegen müssen. Wer sich dann die Tabelle
ansieht und auf die Trefferzahl von 16 stößt (zum Vergleich: alle Mannschaften
bis zum neunten Rang haben mehr als 20), erkennt das Manko im Abschluss.
Selbst wenn Francis Bugri und Sascha Rammel nicht die geborenen Knipser sind,
dürfte ihre Genesung den Schwung nach vorne vergrößern. Bugri hielt gegen
Erkenschwick 90 Minuten lang durch. Rios lobte seinen Kapitän: „Von Minute zu
Minute fühlte er sich wohler und legte zu.“ Rammel kam im zweiten Durchgang in
die Partie.
Zwangspause für Erzen
„Ich wollte ihn eigentlich noch eine Woche schonen, aber er brannte auf seinen
Einsatz“, sagte Rios. „Das zeigt mir, dass alle Lust haben, in dieser Mannschaft
zu spielen.“ Eine Zwangspause bekommt Bastian Erzen auferlegt. Er sah Rot, weil
er einen Gegenspieler provoziert haben soll. „Ich möchte das nicht überbewerten,
nur sollte er sich das nicht erlauben“, erklärte Rios.
Letztendlich aber überwiegen die positiven Dinge in Eving. Der TuS ist Fünfter
und kann jetzt in Hordel seine gute Platzierung festigen. Da die Fußballer am
20. November (Totensonntag) pausieren, plant der Coach noch ein oder zwei
Testspiele. „Wir wollen im Rhythmus bleiben und dabei unseren Rückkehrern
Spielpraxis bieten.“
Quelle:RN

Dabei hätte dem ESV nicht viel zum Sieg gefehlt. Genauer gesagt nur eine Minute, denn Eving gelang erst in der Nachspielzeit der Ausgleich durch Christian Werner. Nach einem Eckball von Dimitrios Kalpakidis war er mit dem Fuß zur Stelle. „Das war keine Ecke und der Freistoß davor war auch nichts“, ärgerte sich ESV-Coach Magnus Niemöller. „Viele Szenen wurden heute mit zweierlei Maß bewertet“, zielte Niemöllers Missmut vor allem auf den Schiedsrichter. Für Gegenüber Daniel Rios war das Unentschieden das Mindeste: „Wir hätten sogar den Sieg verdient gehabt, hatten ganz klar die besseren Chancen.“
Zunächst begann die Partie sehr zäh,
beide Mannschaften fielen vor allem durch hartes Einsteigen auf und weniger
durch gelungene Spielzüge. Das führte dazu, dass Sebastian Westerhoff noch in
der ersten Halbzeit verletzt ausschied. Auch die spätere Auswechslung von Timo
Ostdorf war verletzungsbedingt. „Es gibt da jemanden auf dem Platz, der dafür
sorgen muss, dass ein Spiel nicht zu hart wird“, war Niemöllers einziger
Kommentar zu diesem Thema. Daniel Rios bewertete das anders: „Es ging heute um
viel, da ist es klar, dass es zur Sache geht. Böse Fouls waren ja nicht dabei
und etwas Aggressivität gehört einfach dazu.“
Nach der Pause wurde das Spiel zunehmend interessanter, weil beide Teams mehr
riskierten. Vor allem die Gastgeber kamen in Person von Florian Gondrum zu drei
guten Torchancen, die aber alle von Marcel Müller vereitelt wurden. Doch auch
Sascha Piontek auf der anderen Seite musste mehrmals eingreifen, so wie nach 75
Minuten, als er einen Schuss des stets bemühten Stefan Oerterer parierte. In der
83. Minute wiederholte sich diese Szene, mit dem Unterschied, dass diesmal
Thorben Menne mit dem Kopf zur Stelle war und den Abpraller in die Maschen
beförderte. Die Gäste hatten jetzt die Tabellenführung vor Augen, bis eben
Christian Werner Sekunden vor dem Schlusspfiff die Party vereitelte. Unschöne
Szene zum Schluss: Bastian Erzen bejubelte den Ausgleich so provozierend, dass
er vom Schiedsrichter wegen Unsportlichen Verhaltens die Rote Karte sah.
Durch die Punkteteilung haben die Serien der beiden Mannschaften gehalten: Eving
ist jetzt seit fünf, und Erkenschwick sogar seit zehn Spielen ungeschlagen.
Quelle:Revier Sport
TuS Eving Lindenhorst - FC Kaan
0 : 0
Der TuS baut seine Serie der Spiele ohne Niederlage auf vier aus. Selbst wenn es nur ein Remis bei einem Kellerkind war, nahm Trainer Daniel Rios seinem Team das 0:0 nicht krumm

FC Kaan-Marienborn - TuS Eving-Lindenhorst 0:0
– „Die Jungs waren auch etwas enttäuscht, weil sie eigentlich besser als
der Gegner waren.“ Für die Nullnummer aber gab es laut Rios Gründe. „Um
da zu gewinnen, hätten wir uns mehr Chancen erspielen müssen.“
Viel Angriffslust
Und die, die sich die Evinger erarbeiteten, schlossen sie nicht clever
genug ab. Auf der anderen Seite hätten die Gastgeber nicht schlecht
gespielt. Dem Ehrgeiz der Kaaner, die Abstiegsplätze zu verlassen,
setzte Eving-Lindenhorst in der Anfangsphase viel Angriffslust entgegen.
Und Florian Gondrum hatte auch das 1:0 auf dem Fuß. Auch ein späterer
Freistoß von Christian Werner verfehlte sein Ziel.
Die Evinger blieben zwar feldüberlegen, sie kamen aber nur noch selten
zwingend vor das Tor der Gastgeber. Zur Pause musste Rios auswechseln.
Innenverteidiger Anil Konya verletzte sich, Marcus Scheffer übernahm
seinen Part.
Dass Christian Werner 75 Minuten lang durchhielt, stimmte den Trainer da
schon positiver.
Bugri mit Kurzeinsatz
Und Francis Bugri kam nach langer Pause zu einem Kurzeinsatz, so dass
Rios am Sonntagabend eine ganz passable Laune hatte. Seine Evinger sind
nach zwölf Spielen Sechster und bleiben damit vorne im
Aufstiegsgeschäft. Am Sonntag kommt der Tabellenzweite aus Erkenschwick.
Quelle:RN
1. FC Kaan-Marienborn - TuS Eving Lindenhorst 0:0

Der Stadionsprecher hatte nicht ganz unrecht, als er nach dem Spiel im Breitenbachtal feststellte, dass „zumindest das Schiedsrichtergespann heute eine gute Leistung gezeigt hat“. Die Käner hatten in 90 Minuten anderthalb Torchancen. In der ersten Hälfte schoss Christopher Thomassen zumindest mal in Richtung Tor.
In der 36. Minute war er wegen einer Verletzung außerhalb des Spielfelds behandelt worden und kam dann wieder ins Spiel. Sofort rannte er auf der rechten Seite los, bekam den Ball und traf ihn aus guter Position nicht richtig. Die zweite Torchance hatte der eingewechselte Miguel Lopez-Catala, der aus 20 Metern abzog, das Tor aber nicht traf. Ansonsten mussten die Chronisten keine weiteren Chancen für Kaan notieren. Da waren die Gäste schon torgefährlicher. Bereits in der 4. Minute konnten sich die Gastgeber bei ihrem Torwart Andreas Koch bedanken, der den Schuss von Evings Stürmer Fernandes Gomes mit dem Fuß zur Ecke klärte.
Die Käner Hintermannschaft hatte noch tief geschlafen, die dicke Chance war wie ein Weckruf. Fortan waren die Käner Abwehrspieler meistens im Bilde, ließen auch nur wenige Möglichkeiten zu. Andreas Koch, einer der besten Torhüter der Liga, musste nicht mehr sein ganzes Können aufbieten, um die Bälle zu entschärfen. Abwehrspieler Thomas Brühl, der Jüngste im Team, war wieder der Stärkste. Der junge Mann, der aus der Betzdorfer A-Jugend stammt, spielt konstant auf gutem Niveau. Der Lichtblick im Käner Spiel.
Im Spiel nach vorne geht bei Kaan momentan wenig zusammen. Man gewinnt zwar nach alter Trainerweisheit Spiele in der Abwehr. Wenn eine Mannschaft aber keine Tormöglichkeiten herausspielen kann, wird es auch nichts mit einem Sieg. Kaans Trainer Jörg Rokitte mochte der Mannschaft in puncto kämpferischem und läuferischem Einsatz keinen Vorwurf machen. Das alleine reicht aber nicht, weiß der Trainer nur zu gut.
Seine Kicker sehen beim Spielaufbau offenbar nicht, wo die freien Mitspieler stehen. In der Halbzeitpause hatte er ihnen ein paar Szenen geschildert, in der sie auch mal für ein Überzahlspiel hätten sorgen können.
Symptomatisch der Angriffsversuch von Michael Kügler, als er in der 41. Minute über links marschierte und eigensinnig aufs Tor schoss, statt den in der Mitte postierten Christopher Thomassen anzuspielen. Der ruderte danach wild mit den Armen, das sah schon ein wenig nach Verzweiflung aus. In den letzten Minuten versuchte Kaan noch mal Druck auszuüben. Das gelang nur mäßig.
Quelle:WAZ
Westfalenliga
TuS Eving Lindenhorst - TuS Heven
2 : 0
In der Nachspielzeit machte Evings Florian Gondrum den Sieg perfekt. Nach einem Steilpass wollte er Hevens Torwart Marvin Weusthoff tunneln, schoss ihm aber gegen die Innenseite seines Oberschenkels. Der Ball jedoch entwickelte einen derartigen Drall, dass Weusthoff ihn nicht mehr vor der Linie parieren konnte.
TuS Eving-Lindenhorst - TuS Heven 2:0
(1:0) – Es war der Schlusspunkt unter eine sehr
ausgeglichene Partie. „Mal hatten wir die bessere Phase, mal waren die
Hevener im Vorteil“, stellte TuS-Trainer Daniel Rios direkt nach Abpfiff
fest. Besonders zu Beginn der Partie präsentierte sich seine Mannschaft
ungewohnt spielfreudig nach vorne.
Späte Erlösung

So scheiterte Sundi Gomes nach nur drei Minuten freistehend am Hevener
Keeper. Kurz darauf vergab Dimitrios Kalpakidis per Freistoß eine
weitere gute Möglichkeit (10.). Eving behielt in der ersten Halbzeit die
Oberhand, wusste aber den entscheidenen Akzent nicht zu setzen.
Erst, als alle schon auf die Uhr gen Pause schielten, kam die Erlösung.
Nach einer Hereingabe stand Gomes sträflich frei, konnte den Ball mit
der Brust abtropfen lassen und gekonnt am Torwart vorbei in die rechte
untere Ecke einschieben. Eine Führung, die zur Pause aufgrund der guten
Chancen mehr als gerecht war.
Piontek in Libero-Manier
Das den Hevenern vorne nichts gelang, war zu großen Teilen auch
TuS-Torwart Sascha Piontek geschuldet, der sich, eine kleine
Unsicherheit ausgenommen, mit einigen Rettungsaktionen als Alternative
für die Position des Liberos empfahl.
Nach dem Seitenwechsel schaltete Eving einen Gang zurück, Heven gewann
an Spielanteilen. Zwingende Chancen erspielten sich die Gäste jedoch
keine, während der TuS vereinzelt Nadelstiche setzen konnte. So
scheiterte zunächst erneut Gomes (56.) und später Bastian Erzen und
Florian Gondrum (70.) am Gästetorwart.
Auf Rang vier
Als Heven dann den letzten Versuch unternahm, nochmals gefährlich in den
Evinger Strafraum zu kommen, leitete ein Ballverlust den entscheidenen Konter ein, den Gondrum schließlich verwertete. „Ich bin sehr zufrieden
mit dem Spiel, am Ende haben wir doch verdient gewonnen“, sagt Rios.
Eving klettert damit auf Rang fünf.
Quelle:RN
Dank einer starken Teamleistung fügte Westfalenligist TuS Eving beim 2:0 (1:0)-Erfolg über TuS Heven, den Gästen die erste Saisonniederlage zu.
Der TuS spielte von Beginn an sehr engagiert und couragiert. Sundy Gomes sorgte nach nur zwei Minuten fast für einen Auftakt nach Maß. Nach einem feinen Zuspiel von Bastian Erzen scheiterte Gomes am stark reagierenden Marvin Weusthoff im Hevener Tor. In der Folge wurden die ballsicheren Gäste stärker und bestachen vor allem durch gepflegtes Kurzpassspiel.

Ein weiter Ball der Wittener wurde im letzten Moment von Torhüter Sascha Piontek geklärt, der um eine Fußspitze vor Stürmer Alexander Nour am Ball war (21.). Vier Minuten später zielte Kapitän Besim Kasumi nur knapp über das Evinger Tor. (25.). Nach 41 Minuten scheiterte Kasumi erneut an Piontek im Evinger Tor. Doch zwei Minuten vor der Pause erzielte Stürmer Sundy Gomes die 1:0-Führung. Er nahm einen Pass von Sebastian Homann auf und schob den Ball eiskalt an Weusthoff vorbei ins Netz.
Direkt nach Wiederbeginn übernahmen die Gäste die Kontrolle über die Partie und setzten die Evinger stark unter Druck. Die Gastgeber kamen knapp 15 Minuten kaum aus der eigenen Hälfte heraus. Torhüter Sascha Piontek verhinderte den Ausgleich, als er einen Schlenzer von Maik Knapp bravourös hielt (57.).
In der 71. Minute verpasste der TuS die Vorentscheidung. Bei einer Doppelchance scheiterten sowohl Bastian Erzen als auch Florian Gondrum am Torhüter der Gäste. Die stabile Defensive der Evinger verteidigte sehr geschickt und die ideenlosen Gäste konnten sich kaum eine Torchance erarbeiten. In der Nachspielzeit erlöste dann Florian Gondrum seinen Trainer Daniel Rios und den Evinger Anhang. Nach einem tollen Zuspiel von Sebastian Homann traf Gondrum zum 2:0-Endstand.
„In einem interessanten Spiel haben wir eine gute Leistung geboten, der Erfolg war eine tolle Teamleistung gegen einen starken Gegner“, freute sich Daniel Rios über die starke Vorstellung seines Teams.
Quelle:WAZ
FSV Werdohl -TuS Eving Lindenhorst
0 : 1
Der TuS holt die volle Punktzahl. Neun Zähler in einer Woche lassen die Evinger auf den sechsten Platz klettern, sie liegen als bestes Dortmunder Team vor Wickede und Brünninghausen.

FSV Werdohl - TuS Eving-Lindenhorst 0:1 (0:1). Bei Werdohler Spielen jubelt derzeit nur der Gegner. Im Heimspiel gegen Eving-Lindenhorst kassierte der Aufsteiger eine verdiente Niederlage. Laufbereitschaft und Einsatzwillen stimmen zwar, aber im Spiel nach vorne fiel den Platzherren herzlich wenig ein. Und die wieder einmal umgestellte Abwehr vor dem starken FSV-Torhüter Alexander Schmale wirkte auch nicht sattelfest.
Bei den Niederlagen gegen Langscheid/Enkhausen und Wickede konnte das Team von Uli Sauerborn zuletzt noch an einem Punktgewinn schnuppern. Gestern hätte Werdohl wohl noch eine Stunde spielen können, ohne das Tor von Sascha Piontek ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Dabei begannen die Gastgeber forsch und drängten den Heimatverein von BVB-Sportdirektor Michael Zorc zunächst in die Defensive. Nach einem Pass von Lukas Kessler war Muammer Topcu schneller als Anil Konya, schoss aber am Tor vorbei (21.). Damit war die Werdohler Offensivherrlichkeit erst einmal vorbei.
TuS-Regisseur Dimitrios Kalpakidis prüfte Alexander Schmale (28.) zum erstenmal. Fünf Minuten später war der FSV-Schlussmann aber machtlos. Den Schuss von Kalpakidis konnte Schmale noch parieren. Dann sprang der Ball unglücklich an das Bein von Dominik Nohl, und von dort rollte das Leder zum 0:1 über die Linie. Nach dem Rückstand lief bei den Sauerborn-Schützlingen nicht mehr viel zusammen.
Das Bild änderte sich auch in den zweiten 45 Minuten nicht. Werdohl wollte, konnte aber nicht. „Wir haben im Gegensatz zu den letzten Spielen keine Torchancen herausgespielt“, bemängelte FSV-Trainer Sauerborn nach dem Schlusspfiff der guten Schiedsrichterin Regina Heim (Olpe).
Stattdessen waren die Gäste dem zweiten Treffer näher. So zielte Bastian Erzen (59.) aus 22 Metern knapp am rechten Pfosten vorbei. Einen Kalpakidis-Freistoß (62.) lenkte der lange Werdohler Keeper an die Querlatte. Auch gegen den eingewechselten Emre Erdur (70.) war Schmale auf dem Posten. Nach einer weiteren guten Schmale-Aktion gegen Gondrum prüfte Nils Naßhan den weitgehend beschäftigungslosen Sascha Piontek.
Quelle:RN
DORTMUND In der Westfalenliga 2 erkämpfte sich der ASC 09 Dortmund ein 2:1 beim SF Oestrich. TuS Eving-Lindenhorst klettert nach dem 1:0 beim FSV Werdohl auf den sechsten Platz.

Quelle:WAZ
Westfalenliga

2 : 1

Wickede zeigte wieder Kämpferherz und machte das
Pappelstadion zu dem für Gegner unbequemen Ort, der er auch in den
Vorjahren war. Aber darauf lässt sich der Heimsieg nicht reduzieren.
Denn die Gastgeber warfen vom Anpfiff an alles nach vorne. Die Evinger
wussten nicht, wie ihnen geschah, da stand es schon 2:0.
Keine Entschuldigung
Ein Einwurf von Sascha Richter tickte zu Roman Schymanietz. Und wer den
Angreifer so frei stehen lässt, erhält die Strafe – 1:0 (3.). Evings
Trainer Daniel Rios sah es genau so: „Wir sollten nicht hinter den
Leuten stehen, sondern um sie herum arbeiten.“ Den Ausfall von Karim
Bouasker hinten und Karim Bouzerda (beide Kreuzbandriss) sowie weiterer
Leistungsträger ließ Rios nicht als Entschuldigung gelten.
„Wir haben ja gute Kopfballspieler, die nach Einwürfen zur Stelle sein
müssten.“ Sie kamen lange überhaupt nicht hinten raus. „Wir sind wieder
gleich emotional hochgefahren, wie sich das für ein Derby gehört. Nur
möchte ich, dass wir in jedes Spiel so gehen“, sagte Wickede-Coach Marko
Schott.

Genau gezielt
Wickede landete einen weiteren Wirkungsteffer, als sich Evings Torwart
Sascha Piontek und Verteidiger Robin Tech im Wege standen. Benedict
Zwahr bekam den Ball auf den Fuß, sah die Lücke und zielte genau hinein.
Das 2:0 ging nach 18 Minuten völlig in Ordnung.
Sogar das 3:0 schien möglich. Richter verlängerte mit hervorragender
Technik auf Zwahr, diesmal vergab der Ex-Schürener (29.). So langsam
aber sicher fanden die Evinger jetzt in die Partie. Florian Gondrum
versuchte den ersten Warnschuss (33.). Die Wickeder zogen sich weiter
zurück, Evings Sascha Rammel (Schott: „Er war kaum zu bremsen“) startete
gute Aktionen.
Gomes verkürzt
Nach der Pause verlor der TuS kurz wieder die Ordnung. Sebastian Didion
(50.) und Christian Fröse (60.) hatten das 3:0 abermals auf dem Kopf
oder Fuß. Die Evinger mühten sich dann, hatten deutliche Vorteile, es
fehlte aber das gewisse Etwas. Die Aussichten verbesserten sich, als
Sundi Gomes per überlegtem Schuss in den Winkel verkürzte (61.).
Sie hielten sich bis zum Schluss, als auch die ansonsten spielerisch im
zweiten Durchgang flexibleren Evinger auf hohe Bälle setzten. Wie der
Ausgleich blieb auch eine höhere Führung der Gastgeber immer in
Reichweite. Lukas Kreilkamp vergab (81.). Den letzten TuS-Versuch setzt
Sinan Özcan über das Tor (90.+1).
"Uns fehlte der Mut"
Wickede sammelt wie im Vorjahr in gewissen Abständen wertvolle Dreier,
die im Abstiegskampf reichen können. Für den TuS resümierte Rios: „Uns
fehlte erst der Mut. Dann waren wir die bessere Mannschaft. Mit etwas
Glück hat Wickede einen nicht unbedingt verdienten Sieg verteidigt.“
Schott sah dies anders: „Wir waren erst überlegen, machten das 3:0
nicht. Selbst wenn Eving hinterher spielerisch besser war, haben wir
kaum Chancen zugelassen. Daher geht der Sieg in Ordnung.“
Quelle: RN

Einige Tage nach dem 2:1-Sieg gegen den DSC
Wanne-Eickel ereilte die Verantwortlichen des TuS Eving Lindenhorst eine
regelrechte Horror-Nachricht.


Einige Tage nach dem 2:1-Sieg gegen den DSC Wanne-Eickel ereilte die Verantwortlichen des TuS Eving Lindenhorst eine regelrechte Horror-Nachricht.


2 : 1

Von Beginn an zeigten sich die Gastgeber von ihrer
besten Seite. Sascha Rammel auf der linken Seite zeigte sich
entschlossen. An seinem Auftritt durften sich die Teamkollegen
orientieren. Die meisten mussten dies gar nicht, sie brachten die
passende Körpersprache mit. Zu diesem gelungenen Evinger Nachmittag
passte, dass beide Tore nett anzusehen waren.
Rammel stark

Das erste gelang dem starken Rammel. Er versuchte es erst mit einer
Flanke. Als er den Ball erneut erhielt, zirkelte er ihn von der
Strafraumgrenze in den Winkel (12.). Evings einzige Spitze, Sundi Gomes,
ackerte und sorgte für mehrere gefährliche Szenen.
Zog er unmittelbar nach dem 1:0 noch über das Tor, gelang ihm in der 32.
Minute das 2:0. Karim Bouzerda hatte quergelegt, Gomes setzte sich
technisch ansprechend durch und hämmerte dann den Ball noch in den
Winkel. Die Gäste wehrten sich lange überhaupt nicht gegen die drohende
erste Saisonniederlage.
Harte Gangart
Da half auch nicht die donnernde Halbzeitansprache des Trainers Klaus
Berge, die wohl auch die sich auf dem Platz warm laufenden Ersatzspieler
hörten. Ihm in nichts nach stand im zweiten Durchgang Torwarttrainer Uwe
Bandermann. Mehr als eine vielleicht auch daraus resultierende harte
Gangart ließ Wanne nicht folgen.
Bis kurz vor Schluss sahen die Gastgeber wie der sichere Sieger aus.
Bouzerda (47.) und Gomes (55.) hätten das Ergebnis deutlicher gestalten
können. Und dann geriet der so schöne Sieg doch noch ins Wanken. Sven
Jubt drückt den Ball nach einem Freistoß über die Linie (85.), Wanne
warf noch einmal alles nach vorne. Doch Eving spielte nicht nur nach
vorne stark, sondern auch in der Verteidigung.
Und so durfte Rios das passende Fazit ziehen: „Ein besonders vor der
Pause sehr gutes Spiel. Auch später haben wir keine Chance zugelassen.“
An diesem Auftritt müssen sich die Evinger in Zukunft messen lassen.
Quelle:RN

Doch offensichtlich wusste er mehr; denn er kannte nicht nur die Stärken der Herner, sondern auch deren Schwächen. Denn seine Elf wirkte top eingestellt und zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung, die am Ende mit einem verdienten 2:1 Sieg belohnt wurde.
Aus einer insgesamt guten Elf ragte aber die
Evinger-Defensive noch heraus, so dass die normalerweise gefährlichen
DSC-Angreifer Güney und Co. völlig blass blieben. Sonderlob gab es für den
entsperrten Innenverteidiger Robin Tech und Kapitän Christian Löwenberg, der
gefühlt nicht einen Zweikampf verlor. „Wir haben über die gesamte Spielzeit
praktisch keine einzige Torchance zu gelassen“, strahlte Rios nach dem Abpfiff
über die tolle Abwehrleistung.
Doch bekanntlich gewinnt man mit einer starken Defensive allein noch keine
Spiele. Mit Karim Bouzerda und Sascha Rammel verfügt der TuS allerdings über
zwei überdurchschnittlich Angreifer, die es an einem guten Tag jeder Abwehr der
Liga schwer machen. So auch heute. Rammel war es nämlich, der bereits früh die
Führung für die Grün-Weißen erzielte. Nach einem seiner zahlreichen Solo-Läufe
über die linke Seite überlupfte er DSC-Keeper Tobias Ritz zum 1:0 (10.).

Ein echtes Schmankerl zwanzig Minuten
später sorgte dann für die 2:0-Pausenführung zu Gunsten der Heimelf. Erst tanzte
Bouzerda seinen Gegenspieler aus, leitete dann auf Sturmkollege Gomes weiter.
Der vernaschte seinen Kontrahenten ebenfalls elegant und drosch den Ball
anschließend mit einem satten Linksschuss in die Maschen (30.). „Vor der Pause
waren wir einfach zu passiv, pomadig und uninspiriert“, hatte DSC-Coach Klaus
Berge reichlich an der Einstellung seiner Elf bis zum Seitenwechsel zu
bemängeln.
Das änderte sich allerdings nach der Pause. Deutlich engagierter gingen die
Gäste jetzt zu Werke, kamen allerdings nur über Standards zu gefährlichen
Aktionen. „Das war aber zumindest ein Fingerzeig, wie es in den nächsten Wochen
gehen kann“, sah Berge eine deutliche Steigerung nach seiner Kabinenansprache.
Dass es nur zum Anschlusstreffer durch Sven Jubt nach einem – wie könnte es
anders sein – Freistoß (85.) reichte, nahm der Gäste-Coach äußerst sportlich.
„Über die gesamten 90 Minuten gesehen, haben wir hier verdient verloren.“
Quelle:RN
Westfalenliga
Spitzenspiel
Tus Eving Lindenhorst - ASC Dortmund

Am kommenden Mittwoch spielt unsere 1.Mannschaft im Spitzenspiel der Westfalenliga gegen den ASC Dortmund
Anstoss ist um 19:30 im Eckey-Stadion

Auf Kreisebene geht es im Halbfinale gegen den
Lüner SV. Evings Coach Daniel Rios erklärte: „Wir wollten uns immer
weiter in das Spiel reinarbeiten. Das ist uns auch gelungen. Im ersten
Durchgang hatten wir die Partie im Griff, dann noch mehr dominiert.“
Martens Coach Jürgen Litzmanski fand, dass sich seine Martener für das
0:4 in Hombruch rehabilitiert hätten. „Unsere Ordnung stimmte. Das war
auch für uns ein positives Ergebnis gegen einen Westfalenligisten. Hier
hat heute die Cleverness gesiegt.“
Erdur mit der Führung
Die Cleverness hielt sich allerdings 45 Minuten lang zurück. Nicht einen
Höhepunkt bot der erste Spielabschnitt. Natürlich waren die Evinger mehr
am Ball, zwingend aber war es nicht. Dann entwickelte der Favorit
deutlich mehr Zug – und schon in der 48. Minute legte er vor. Emre
Erdurs platzierter Schuss nach Vorarbeit von Bastian Erzen brachte Eving
in Führung.
Die Gäste suchten jetzt die Entscheidung. Sebastian Homann traf das
Außennetz (49.), Sundi Gomes aus 16 Metern aus dem Stand die Latte
(61.). Die Einwechslungen von Dimitrios Kalpakidis (58.) und Sascha
Rammel (68.) förderten das Evinger Spiel weiter.
Gondrum macht alles klar
Schön für die Zuschauer, dass die Martener jetzt nicht vor Ehrfurcht
erstarrten, sondern immer wieder Vorstöße wagten. Zwar sprang keine
echte Chance heraus, aussichtsreich in Lauerstellung aber zeigten sich
die Gastgeber öfters. Allerdings machte der Ex-Martener Florian Gondrum
dann den Sack zu, nach Vorarbeit von Sascha Rammel traf er zum 2:0
(75.).
Einen Hauch Restspannung verbreitete Marten zwar noch durch einen
Vorstoß über die rechte Seite, eigentlich aber hatten die Evinger jetzt
alles im Griff. Überzeugende Vorstellungen in Grün-Weiß lieferten die
Brüder Emre und Anil Konya ab, die zuletzt noch nicht von Beginn an
gespielt hatten. Es sollte ja auch ihre Chance sein, sich von Beginn an
zu präsentieren. Sie nutzten sie
Quelle:RN
TSG Sprockhövel -TuS Eving Lindenhorst
3 : 1

Daniel Rios
Evings taktische Fehler am Ende entscheidend
[Quelle: WAZ Dortmund / Andreas Kuhlmann]
Sich selbst um den Lohn seiner Arbeit zu bringen wird bei Trainern
nicht so gern gesehen. Umso ärgerlicher dürfte für Daniel Rios der
Rückblick auf das 1:3 seines TuS Eving bei der TSG Sprockhövel sein.
Denn es hatte sehr gut begonnen, Karim Bouasker erzielte nach neunzig
Sekunden die schnelle Führung, der TuS war Chef auf dem Platz. Was Rios
im Nachhinein nicht gefiel, war die Chancenverwertung: „Wir hätten in
dieser Phase nachlegen müssen, doch da waren wir nicht gut genug.“ Schon
ab der 20. Minute schlichen sich kleine Fehler ein, die Ordnung ging
verloren. Auf diese Weise fand sich Robin Tech plötzlich in der
Situation, in höchster Not eingreifen zu müssen, was der Schiedsrichter
mit einer roten Karte quittierte (21.) - „eine sehr harte Entscheidung,
weil er nicht letzter Mann war“, fand Daniel Rios. Bis der TuS seine
Linie wieder gefunden hatte, stand es schon 2:1, weil Andrius Balaika
und Berkant Canbulut die Evinger Lücken nutzten.
Nach Wiederbeginn und einigen Umstellungen zeigte der sich TuS
verbessert, hielt auch in Unterzahl gut dagegen. Es wurden auch weitere
Torchancen herausgespielt, die aber ebenso wie zuvor vergeben wurden.
Kurz vor Schluss kam noch mal Hoffnung auf, denn Sprockhövels Adrian
Wasilewski sah wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (87.). Als die
Grünweißen jetzt alles auf eine Karte setzten, machten sie wieder
taktische Fehler: Nach einer eigenen Ecke wurden sie ausgekontert,
Serkan Aydin machte kurz vor Schluss den Sack zu. „Sprockhövel hat das
in den entscheidenden Momenten auch gut gemacht“, gab Rios zu.
TuS Eving Lindenhorst - BV Brambauer

3 : 2

Eving/Brambauer. Mit 2:3 verlor der BV Brambauer-Lünen am zweiten Spieltag sein erstes Saisonspiel in der Fußball-Westfalenliga. Spieler, Trainer und Betreuer fühlten sich mächtig verschaukelt von Schiedsrichter Christoph Dastig aus Coesfeld.
Grund dafür auch war eine Szene aus der Nachspielzeit: Philipp Hanke war in den Strafraum eingedrungen und kam zu Fall. Statt des Winks auf den Punkt gab es eine gelbe Karte für den flinken BVBer wegen einer Schwalbe. Dass der Linienrichter bei Hankes Sturz sofort die Fahne gehoben hatte, machte die Sache noch ärgerlicher. Dass Evings Trainer Daniel Rios nachher meinte: „Das war ein Elfer“ - war für Brambauer gar kein Trost mehr. Die Punkte waren futsch.
Es waren drei Punkte, die die Gäste bis weit in die zweite Halbzeit hinein ihr Eigen nennen durften, denn das Spiel wogte bei einer 2:1-Führung für Brambauer im schwül-heißen Lindenhorst ohne weitere Vorkommnisse seinem Ende entgegen.
Dieses 2:1 hatte sich die Mannschaft von Marcus Reis durch einen Super-Freistoß von Verteidiger Christopher Kruse (18.) und einen Treffer von Kapitän Thorsten Nitsche (36.) nach schöner Vorarbeit über Daniel Schaffer und Philipp Hanke erarbeitet. Für Eving hatte Erzen zum 1:1 nach einem Doppelpass durch die Mitte getroffen (33.).
So ging es für Brambauer eigentlich entspannt in Hälfte zwei. Die Individualisten aus Eving fanden als Mannschaft nicht statt, Pässe in die Spitze waren ihr einziges Mittel. Diese Gefahr hatte der BVB recht gut gebannt, bis auf diverse unnötige Ballverluste im Mittelfeld gab es nicht viel zu Meckern. Dennis Hübner ersetzte in der Abwehr Markus Poczkaj auch verlässlich. Der musste am Ende der ersten Halbzeit passen, nachdem ihn sein eigener Torwart Florian Fischer bei einer Abwehr mit der Faust getroffen hatte.
Die Mannschaft von Marcus Reis ging nach der Pause nicht energisch auf den dritten Treffer, was im Nachhinein ihr Fehler war. Sie beschränkte sich auf diverse Konter, bei denen Eving von Aktion zu Aktion brutaler einstieg. Auf der rechten Seite wurde Tolga Buyruk, am Sonntag stärkster Lüner, mächtig bearbeitet. Als er nach diversen Attacken am Mittelkreis ausgepumpt verschnaufte, schlug Evings Bouasker frei stehend und abseitsverdächtig mit dem 2:2 zu (73.). Buyruk stand vorn, für den Schützen war keiner zuständig.
Es kam noch schlimmer: Drei Minuten danach wuchtete Werner einen Ball unhaltbar in den rechten Winkel.
Fazit: Hatte Schiri Dastig in Halbzeit eins noch beide Teams pingelig aber korrekt behandelt, so war der BVB im zweiten Durchgang im Nachteil. Erst recht, als Hanke der Elfer verwehrt wurde.
Stimmen: Marcus Reis (BVB): In Halbzeit eins konnte man mit den Pfiffen noch leben, danach ging es nur noch gegen uns. Wir haben höchstens vier Chancen zugelassen und dabei drei Tore kassiert.
Daniel Rios (Eving): Wir haben über 90 Minuten mehr investiert. Am Ende war es aber ein glücklicher Sieg.
Quelle:WAZ

TuS Eving-Lindenhorst - BV
Brambauer/Lünen 3:2 (1:2) – Eving begann dabei überlegen und riss
die Partie zunächst an sich. Die Chancenverwertung sollte jedoch nichts Gutes
verheißen. So schob Christian Werner den Ball nach einem langen Pass freistehend
am Tor vorbei (14.). Fast identisch scheiterte Karim Bouzerda nur eine Minute
später an Florian Fischer.
Quittung erfolgt prompt
Die Quittung erhielt Eving postwendend. Mit einem direkt verwandelten Freistoß
brachte Christopher Kruse die Gäste in Führung (18.). Die Dortmunder reagierten
auf diesen Rückschlag nervös und unbeholfen. Sie brauchten einige Zeit, bis sie
wieder zu ihrem Spiel fanden.
Nach einer halben Stunde spielte Werner den goldenen Pass auf Bastian Erzen, der
zum Ausgleich einnetzte (33.). Was als Balsam für die Evinger Seele fungierte,
sollte nicht lange halten. Nur drei Minuten später ließ sich die Abwehr der
Gastgeber zu leicht aushebeln, Thorsten Nitsche hielt nach einer Hereingabe den
Fuß hin und markierte das 2:1 für Brambauer.
Eving mit mehr Druck
Nach dem Seitenwechsel agierte Eving druckvoller, die Gäste besannen sich auf
das Verteidigen. Die Arbeit der Rios-Elf wurde schließlich in der 72. Minute
belohnt, als Karim Bouasker den Ausgleich erzielte. Zuvor war bereits ein
Abseitstor von ihm nicht anerkannt worden.
Die Gäste kamen meist über Konter, die jedoch zu nichts führten, im Gegenteil.
Nur drei Minuten nach dem Ausgleich erzielte Werner mit einem schönen Schuss das
3:2, welches bis zum Schluss Bestand hatte. Am Ende hatten die Gastgeber jedoch
Glück, dass Schiedsrichter Christoph Dastig den Brambauern einen fälligen
Strafstoß verweigerte.
Quelle:Ruhr Nachrichten

Nach
90 kurzweiligen Minuten hatten die Hausherren mit 3:2 das
bessere Ende für sich. Und das besonders wegen der
Vorstellung vor der Pause völlig zurecht. „Da haben wir ganz
klar das Spiel bestimmt“, bilanzierte anschließend auch
Coach Daniel Rios, „kassieren dann allerdings mit dem ersten
Torschuss das 0:1.“
Der hatte es allerdings in sich: Aus gut 25 Metern hämmerte
Brambauers Christopher Kruse einen Freistoß in die Evinger
Maschen (16.). Doch der TuS rappelte sich schnell wieder
hoch, legte noch ein Schippchen drauf und kam durch Bastian
Erzen nach sensationellem No-Look-Pass von Christian Werner
zum verdienten Ausgleich (33.).
Doch
die Freude währte nur kurz: Nur drei Minuten später die
erneute Führung für den kleinen BVB. Gleich zwei
individuelle Fehler in der Evinger Hintermannschaft
ermöglichten Thorsten Nitschke den schmeichelhaften
2:1-Pausenstand für seine Farben (36.). „Bis dahin hat man
aber schon gesehen, dass Eving über das technisch bessere
Team verfügt“, räumte Gäste-Coach Marcus Reis hinterher ein.
Das sollte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht ändern.
Mit wütenden Attacken berannten die Evinger das Gehäuse von
Brambauers Keeper Florian Fischer. Die Lüner ließen sich von
dieser Aggressivität beeindrucken und zogen sich mehr und
mehr zurück. Die logische Konsequenz: Eine Vielzahl von
Torchancen für Eving. Doch zum einen brachte Christian
Werner den Ball aus 11 Metern nicht im Netz unter (59.) und
zum anderen verwehrte Schiedsrichter Christoph Dastig dem
TuS den verdienten Ausgleich wegen angeblicher
Abseitsstellung von Karim Bouasker (60.).
Doch Bouasker hatte jetzt Blut geleckt,
gab seine Manndecker-Position immer häufiger auf, schaltete sich dafür
zusehends häufiger in das Angriffspiel seiner Elf ein. Vor allem bei
Standards. So überraschte auch nicht, dass er nach einem Rammel-Freistoß den
verdienten Ausgleich markierte. „Wir hatten uns in der Halbzeit vorgenommen
noch mehr zu tun“, beschrieb Rios seine Motivationsarbeit zum Pausentee.
„Das haben wir gut umgesetzt und so das Glück erzwungen.“
Sicherlich etwas Glück war dann auch beim 3:2 Siegtreffer von Christian
Werner im Spiel, aber mindestens genauso viel Können: Mit einem perfekt in
den Winkel gezirkelten Sonntagsschuss besiegelte er das Schicksal für die
Gäste. „Wir haben es in der zweiten Hälfte einfach nicht mehr geschafft, für
Entlastung unserer Defensive zu sorgen“, wusste Reis, warum seine Jungs die
Heimfahrt mit leeren Händen antreten mussten.
TuS Eving Lindenhorst - BV Brambauer


Am Sonntag soielt unsere 1.Mannschaft im Lokalderby gegen den BV Brambauer.
Anstoss dieser Begegnung ist um 15:oo Uhr im eckeystadion

Der BV Brambauer hat einen Saisonstart nach Maß hingelegt und dank einer souveränen Vorstellung mit 3:0 (3:0) gegen Westfalia Wickede gewonnen.
DORTMUND Die neue Saison in der Fußball-Westfalenliga 2 steht vor der Tür und die Teams stecken mitten in der Vorbereitung. In unserem Team-Check nehmen wir die Mannschaften vor Ligastart unter die Lupe. Wer ist neu? Welche Spieler haben den Verein verlassen? Und wo landet die Mannschaft am Ende der Saison? Heute: TuS Eving-Lindenhorst.

Fußball-Westfalenligist TuS Eving-Lindenhorst schaffte nach dem Sprung in die Westfalenliga am grünen Tisch vor einem Jahr eindeutig den Klassenerhalt. Mit 47 Punkten und 54:51 Toren belegte das Team Platz elf. Nun hat sich die Mannschaft um Coach Dimitrios Kalpakidis vorgenommen, sich für die neue Oberliga-Staffel zu qualifizieren. Dafür benötigt Eving-Lindenhorst ein Platz unter den ersten Sechs.
Das Team: Die Stärken des TuS Eving-Lindenhorst liegen eindeutig in der Offensive. Allerdings will Trainer Kalpakidis unbedingt noch an der Defensive arbeiten. „Wir dürfen und wollen nicht mehr so viele Gegentore kassieren“, fordert der Coach.
Der Trainer: Dimitrios Kalpakidis coacht Eving-Lindenhorst in seinem vierten Jahr als Spielertrainer. Dabei wird er von Daniel Rios an der Seitenlinie unterstützt.
Zu- und Abgänge: Mit Deniz Sahin,
Christian Kinder, Myron Dretaxis, Timo Linke, Adis Hasic und Eray Ekiz muss
Eving-Lindenhorst sechs Abgänge verkraften. Doch dafür angelte sich der
Verein gleich neun Zugänge: Serkan Erol, die Ex Lüner David Ringel, Emre
Konya sowie Anil Konya, Robin Tech, Sven Göbel, Sebastian Homann, Sinan
Özkan und Marcel Burazin tragen künftig das Trikot der Evinger.
DER KADER
Tor: Serkan Erol (eigene A-Jgd. mit Doppelspielrecht), David Ringel
(VfB Lünen), Sascha Piontek
Abwehr: Haris Balihodzic, Karim Bouasker, Philipp
Kasperidus, Christian Löwenberg, Anil Konya, Emre Konya (beide Hombrucher
SV), Marcus Scheffer, Christian Werner, Robin Tech (A-Jgd. Eintracht
Dortmund)
Mittelfeld: Francis Bugri, Emre Erdur, Bastian Erzen, Sven
Göbel (A-Jugend Westfalia Wickede), Maik Hendrian, Sebastian Homann (A-Jgd.
Eintracht Dortmund), Dimitrios Kalpakidis, Sinan Özkan (SF Hafenwiese),
Sascha Rammel, Monir ElYahayoui, Marcel Burazin (eigene A-Jgd. mit
Doppelspielrecht)
Abgänge: Deniz Sahin (Sportinvalide), Christian Kinder
(berufliche Pause), Myron Dretaxis, Timo Linke (beide Pause wegen Studiums),
Adis Hasic (Trainer II. Mannschaft) und Eray Ekiz (Trennung).
Quelle:Ruhr Nachrichte
SV Körne -Tus Eving Lindenhorst
0 : 5


TuS Eving Lindenhorst gewinnt Pokalspiel gegen den SV Körne
mit 5:0 und zieht somit in die nächste Runde ein.
Tus Eving Lindenhorst - BSV Schüren

3 : 1

S.Rammel
Einer der wenigen Akteure die am gestrigen abend gegen den BSV Schüren akzente setzten konnte.
Ein Spiel auf hohem Vorbereitungsniveau lieferten sich in der zweiten Partie der TuS Eving und der BSV Schüren. Eving erwischte einen Start nach Maß und ging schon nach zwei Minuten durch Fernandes Gomes in Führung. Wer geglaubt hatte, der Bezirksligist würde jetzt von den Evingern „abgeschossen“, der wurde schnell eines besseren belehrt. Schüren bot dem favorisierten TuS Paroli und hätte bei konsequenter Chancenverwertung durchaus zu Treffern kommen können. Als Dimitrios Kalpakidis in der 46. Minute nach einem Frustfoul „Rot“ sah und Taner Dogan für Schüren der Ausgleich gelang (52.), schien eine Überraschung zu gelingen.
Eving hatte erhebliche Probleme, befreite sich in der Schlussphase aber. Zunächst gelang Karim Bouzerda das 2:1 (76.) und dann machte Sascha Rammel mit dem 3:1 den Sack zu.

Für D.Kalpakidis ist das Turnier in Aplerbeck durch eine unnötige Rote Karte beendet
FINALE

Tus Eving Lindenhorst - Mengede 08/20
1:2
Damit konnte man nicht unbedingt rechnen. Landesligist Mengede 08/20 gewann den Premio-Sommercup des Kirchhörder SC durch einen 2:1-Erfolg gegen den Westfalenligisten TuS Eving und wurde damit Nachfolger des Hombrucher SV, der dieses Turnier im vergangenen Jahr gewonnen hatte.
Erstaunlich frisch präsentierte sich Mengede 08/20, war läuferisch stark und bot den Evingern gut Paroli. „Wir waren in der ersten Halbzeit nicht gut und haben zu viele einfache Bälle verloren“, gestand TuS-Trainer Daniel Rios. Eving wirkte dennoch insgesamt reifer und hatte sicherlich technische Vorteile. Die Chancenverteilung im ersten Abschnitt war gerecht verteilt. Oliver Marin (7.) und Dennis Schultze (22.) vergaben für Mengede, Emre Erdur scheiterte auf der Gegenseite an Torhüter Sören Gerlach und Dimitrios Kalpakidis traf mit einem Freistoß nur die Latte.
Evings Trainer Daniel Rios nahm zur Pause gleich vier Wechsel vor. Eine Maßnahme, die sich zunächst auszuzahlen schien. Die Evinger wurden stärker und hätten durch den eingewechselten Sascha Rammel fast den Führungstreffer erzielt, doch leider klatschte der Ball nur an den Pfosten (66.). Eine Minute später die überraschende Mengeder Führung. Nach einem Eckball von Oliver Marin stieg Dennis Schultze am höchsten und wuchtete den Ball völlig unbedrängt ins Netz.
Die Freude über die Führung dauerte jedoch nicht lange. Florian Gondrum kam seinem Ruf als Torjäger nach und traf mit einem strammen Freistoß zum Ausgleich. Drei Minuten vor dem Ende die Entscheidung: Oliver Marin nahm bei einem Freistoß richtig Maß. Sein leicht abgefälschter Schuss landete unhaltbar für Torhüter David Ringel im langen Eck.
„Damit hatte ich nach unserem Wochenendtrainingslager nicht gerechnet“, freute sich Mengedes Trainer Mario Plechaty über den wirklich gelungenen Auftritt seiner Mannschaft, der er eine große Portion Leidenschaft attestierte. Sein Evinger Kollege Daniel Rios lobte vor allem die Mengeder Defensivarbeit.
Quelle:RN

Für die neue Westfalenliga-Saison gerüstet: Die Trainer-Riege mit den Neuen des TuS Eving-Lindenhorst.
Fußball-Westfalenligist TuS Eving hat sich für die neue Saison vor allem in der Breite verstärkt. Die überwiegend jungen Neuzugänge sollen Druck auf die etablierten Akteure der Evinger ausüben. Vom Hombrucher SV wechselten die Brüder Anil und Emre Konya ins Eckeystadion. Während für Anil ein Platz in der Evinger Innenverteidigung vorgesehen ist, soll sein älterer Bruder Emre die Außenbahnen beackern.
Nach zwei Jahren bei Arminia Marten ist Florian Gondrum zum TuS zurück gekehrt. „Florian hat sich in Marten zum Führungsspieler entwickelt, er ist vielseitig in der Offensive einsetzbar und kann ein wichtiger Spieler für uns werden“, hält Dimitrios Kalpakidis große Stücke auf die Neuerwerbung.
Mit Sebastian Homann (6er/Mittelfeld), Bastian Stana (Stürmer) und Robin Tech (Stürmer) wechselten gleich drei Talente aus der A-Jugend des TSC Eintracht nach Eving. Auch Sinan Özcan, der vom Kreisligisten SF Hafenwiese zum TuS kam, aber in der A-Jugend für RW Essen aktiv war, fällt genauso in die Rubrik Talente wie Marcel Burazin (eigene A-Jugend) und Sven Göbel, der von Westfalia Wickede kam.
Auf der Torwartposition setzt das Trainergespann Rios/Kalpakidis auf Sascha Piontek, der pünktlich zum Saisonstart wieder fit sein wird. „Sascha ist als Torwart und vor allem als Typ für die Mannschaft sehr wichtig“, so Daniel Rios. Um die Position des zweiten Torwarts des Westfalenligisten streiten sich Routinier David Ringel (vom VfB Lünen) und Serkan Erol, der noch in der eigenen A-Jugend spielt, aber für die Senioren „hochgeschrieben“ wurde.
In der kommenden Saison wollen die Evinger variabler spielen, sowohl das 4-4-2-System aus der Vorsaison, als auch die Formation als Raute soll in der Vorbereitung eingeübt werden.
Der TuS absolviert am 30./ 31. 7. ein Trainingslager in der Sportschule Kaiserau, daran schließt sich als Höhepunkt der Vorbereitung das Spiel gegen den ehemaligen deutschen Pokalsieger KFC Uerdingen an. Außerdem nehmen die Grün-Weißen im Rahmen der Vorbereitung am Hecker-Cup des ASC 09 sowie am Turnier des SV Holzwickede teil.
„Der Stamm unserer Mannschaft ist seit drei Jahren zusammen und deshalb gut eingespielt, diesen Vorteil wollen wir nutzen, um am Ende einen der ersten sechs Plätze zu belegen, die zum Aufstieg berechtigen“, erklärte das Trainerduo Rios/Kalpakidis das Saisonziel. Dem konnte sich der neue Co-Trainer Rafael Wrosok nur anschließen.
Quelle:WAZ

Der TuS Eving ist noch einmal auf dem Spielermarkt aktiv geworden. Siebter und letzter externer Neuzugang des Westfalenligisten ist der in der Defensive vielseitig verwendbare Emre Konya vom bisherigen Liga-Konkurrenten Hombrucher SV.
„Eigentlich hatten wir unsere Personalplanungen bereits abgeschlossen, aber wir sind froh und glücklich, jetzt noch einen Mann von seiner Qualität hinzubekommen zu haben“, erklärte Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis. Emre Konya folgt damit seinem Bruder Anil, der schon vorher von den Grün-Weißen verpflichtet worden war.

Drei der vier Dortmunder Westfalenligisten haben sich bereits frühzeitig festgelegt. Der ASC 09, der TuS Eving und Aufsteiger FC Brünninghausen machen von der Möglichkeit des flexiblen Saisonstarts Gebrauch und wollen erst am 21. August, zwei Wochen später als ursprünglich vorgesehen, in die Spielzeit 2011/12 starten.
„Wir haben unsere Planungen voll darauf ausgerichtet, dass wir an den ersten beiden Spieltagen am 7. und 14. August noch pausiere“, erklärte Aplerbecks Trainer Mark Elbracht. Genauso verfahren die Verantwortlichen in Eving und Brünninghausen. Dagegen wartet Westfalia Wickede noch ab. „Es ist zwar davon auszugehen, dass auch wir am 7. August, dem Tag nach dem Finale beim Aplerbecker Hecker-Cup, noch nicht um Punkte spielen werden“, sagt Co-Trainer Alexander Gocke. „Aber grundsätzlich wollen wir den Staffeltag Ende Juli in Erndtebrück abwarten und dann mit den Gegnern die Termine besprechen“, ergänzt der Sportliche Leiter Klaus-Dieter Friers. Es sei durchaus auch denkbar, dass man den 14. August als Einstiegsdatum in die Saison wählt. Bis Ende September haben die Klubs Zeit, ihre verlegten Spiele nachzuholen (wir berichteten).
Quelle:WAZ
DORTMUND Viele Westfalenligisten atmen auf. Der Verbandsfußball-Ausschuss erklärte jetzt, dass die neue Saison nicht am 7. August mit dem ersten Spieltag beginnen muss. Die beiden ersten Spieltage seien von den Vereinen flexibel verlegbar.
Einzige Bedingung: Bis zum 7. September müssten sie absolviert
sein. Das sagte Ausschuss-Mitglied Reinhold Spohn nach einer Sitzung. Vor kurzem
hatte eine kurzfristige Änderung des Rahmenterminplanes mit der Vorverlegung des
ersten Spieltages vom 21. auf den 7. August für mächtig Ärger gesorgt, weil alle
Vereine ihre Vorbereitungen bereits geplant hatten. Das größte Problem sah der
ASC 09 Dortmund, der am 6. August seinen großen Hecker-Cup beenden will.
"Bestmögliche Lösung"
Jetzt also sollen die Vereine sich einigen. Denn der Gegner muss einer Verlegung
auf einen dann nur in Frage kommenden Tag während der Woche zustimmen. „Wir
appellieren an die Solidarität. Per Dekret die Spieltage festzulegen, wollten
wir nicht, die Vereine sollen da die bestmögliche Lösung für sich finden“,
kommentierte Spohn.
Aplerbecks Fußballchef Heiner Brune ist erleichtert, dass die
Chancen nun gut stehen, sein Turnier wie geplant ausrichten zu können.
Andererseits hält er die Lösung für schwammig: „Da sind wir ja noch vom Gegner
abhängig. Sie hätten einfach die ersten beiden Spieltage auf einen späteren
Termin fest ansetzen können.“
Eine Linie finden
Thomas Brümmer, Geschäftsführer des FC Brünninghausen, sieht gute Chancen, eine
Linie zu finden. „Wir begrüßen den Entschluss des Ausschusses. Wir übernehmen
gerne auch die Initiative, bevor der Spielplan feststeht, und versuchen, alle
Klubs zu kontaktieren, um uns auf mögliche spätere Termine zu einigen, damit
keiner ausschert, wenn er seinen Gegner kennt. Wir wollen bestimmt nicht am 7.
August anfangen.“
DORTMUND Der TuS Eving-Lindenhorst schloss am Mittwochabend seine Planungen für die neue Saison ab. Zum ersten Kennenlernen kamen auch die gerade verpflichteten Neuzugänge.
Am Donnerstag gab Trainer Daniel Rios dann auch
offiziell bekannt, dass Hombruchs Anil Konya kommende Spielzeit das
Evinger Trikot trägt. „Er hat in Hombruch oft die Sechs gespielt, ich
sehe ihn bei uns eher als Innenverteidiger“, sagt Rios. Allerdings
spielen auf dieser Position auch Marcus Scheffer und Philipp Kasperidus,
die jetzt verlängert haben. Auch Karim Bouasker hat zugesagt. Er erhält
aber die Freigabe, sollte RW Ahlen ihm einen Vertrag für die erste
Mannschaft anbieten.
Bouzerda verlängert
Neu zum TuS stoßen Torwart David Ringel (VfB Lünen) und
Mittelfeldspieler Sinan Özcan (SF Hafenwiese). Rios erklärt: „David ist
ein routinierter Schlussmann. Sinan spielte früher in der Jugend von RW
Essen. Nach einer schweren Verletzung wollte er erst im Verein seines
Vaters Fuß fassen. Er hat aber das Zeug für höhere Ligen.“
Ein ganz wichtiger Schritt in den Planungen ist die Vertragsverlängerung
von Karim Bouzerda. „Jeder kennt seine Qualitäten“, freut sich Rios über
die Einigung, und: „Damit sind wir sehr gut aufgestellt.“ Timo Link
bleibt dem Klub nun doch erhalten. Da er aber kürzer tritt, spielt er
kommende Saison wie Michael Zal nur noch in der zweiten Mannschaft.
Quelle:Ruhr Nachrichten
Westfalenliga
Hombrucher SV - TuS Eving Lindenhorst

1 : 3
Und einmal mehr scheiterte der HSV beim 1:3 (1:1) an
seiner schwachen Chancenverwertung. Vor dem 1:0 für die Gäste aus Eving, das
Dimitrios Kalpakidis nach schöner Vorarbeit des kaum zu haltenden Sascha
Rammel erzielte (14.), war die Heimelf die mit den größeren Spielanteilen.
Traumpass von Doric
Dennis Szugfils Volleyabnahme strich knapp am Tor vorbei (6.). Dann aber
kurvte Rammel ungehindert durch die Nahtstelle der Viererabwehrkette –
seinen überlegten Querpass musste Kalpakidis nur noch einschieben. Immerhin:
Hombruch zeigte direkt eine Reaktion und bejubelte das 1:1 nach einem
Traumpass von Kenan Doric auf Eduardo Riberio – der vollstreckte trocken ins
lange Eck (17.).
Bis zur Pause blieben die Kräfteverhältnisse verteilt. Die Gäste, die mit
den zentralen Anspielstationen Rammel und Francis Bugri die reifere Anlage
zeigten, hatten durch Bastian Erzen die Großchance zum 2:1 – HSV-Keeper
Braun hatte Rammels Freistoß zuvor nach vorn abprallen lassen (34.). Auch
Hombruch hatte die Chance zum zweiten Treffer: Dorics Schuss landete vor den
Füßen von Paul Fudala, der konnte die Kugel im Fünfmeterraum der Evinger
aber nicht kontrollieren (32.).
Ekiz macht alles klar
Das Derby verflachte nach der Pause deutlich – kam aber ohne einige Härten
auf beiden Seiten nicht über die Runden. Als Redouan El Hossaini Fudala klug
freispielte und der allein aufs Evings Schlussmann Stefan Reis zusteuerte,
hätte das 2:1 fallen müssen (65.) – das Tor fiel aber im Gegenzug auf der
anderen Seite: Kalpakidis schickte den eingewechselten Adis Hasic steil, der
profitierte von einem Ausrutscher des zur Pause eingewechselten
HSV-Schlussmanns David Graudejus (66.).
„Eine für uns in dieser Saison typische Szene“, meinte der scheidende
HSV-Trainer Habibovic. Eray Ekiz machte mit einem strammen Linksschuss zum
1:3 alles klar für den TuS (88.). „Vorne vergeben wir immer wieder unsere
Chancen, hinten kassieren wir vermeidbare Gegentore“, meinte Habibovic.
Damit war alles gesagt. dkr
HSV: Braun (46. Graudejus) –
Cusano, Baron, Engel (67. Secgel), E. Konya – Ribeiro, A. Konya, Fudala
(75. Aruna), Szugfil – El Hossaini, Doric
TuS Eving: Reis – Bouasaker, Scheffer (83. Erdur),
Kasperidus, Dretakis (60. Hasic) – Bugri, Rammel – Erzen, Ekiz,
Balihodzic (70. Löwenberg) – Kalpakidis
Tore: 0:1 Kalpakidis (14.), 1:1 Ribeiro (17.), 1:2
Hasic (66.), 1:3 Ekiz (88.)
Quelle:Ruhr Nachrichten
TuS Eving Lindenhorst - SC Hassel

5 : 2
DORTMUND Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch empfing der TuS den Tabellenvorletzten SC Hassel, weil die Gelsenkirchener auf den Spieltermin bestanden und so die Teilnahme der Dortmunder an den Meisterfeierlichkeiten des BVB verhindert hatten.

„Und dafür haben sie die
Quittung bekommen“, freute sich Evings Spielertrainer Dimitrios
Kalpakidis. Denn die Gastgeber wollten wenigstens den Sieg, wenn sie
schon nicht feiern durften. Francis Bugri münzte die daraus
resultierende Überlegenheit in die 1:0-Führung (35.) um. Doch Hassel kam
zurück, glich noch vor der Pause aus (38.).
Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Eving drückte, traf durch Sundi Gomes
(55.) und kassierte wieder postwendend den Ausgleich (60.). Erst als
Bastian Erzen und Eray Erkiz per Doppelschlag auf 4:2 erhöhten (73.,
75.), war der Widerstand der Gäste gebrochen. Adis Hasic erhöhte sogar
noch auf 5:2 (85.).
TuS Eving Lindenhorst - SC Hassel

Am Sonntag steht sich der TuS Eving Lindenhorst und der SC Hassel gegenüber.
Anstoss ist um 15:00 Uhr im Eckey.Stadion
TuS Erndtebrück - TuS Eving Lindenhorst
0 : 0
Nach der Partie gratulierten die Evinger dem
Gastgeber zur Meisterschaft. Weil die Konkurrenz patzte, ist den
Erndte-brückern mit zehn Punkten Vorsprung Platz eins nicht mehr zu
nehmen. „Wir haben das gerne gemacht, weil die beste Mannschaft
aufsteigt“, sagte Evings Trainer Daniel Rios. Gut 600 Zuschauer sahen
eine attraktive Partie, zu der auch die Evinger beitrugen.
"Das war schon hohes Niveau"
„Wir haben bewiesen, Qualität in der Mannschaft zu haben“, erklärte Rios.
„Das war schon hohes Niveau.“ Mit vielen Chancen trösteten beide Teams
die Zuschauer über die mangelnden Tore hinweg. Dimitrios Kalpakidis,
Bastian Erzen, Sundi Gomes und Sascha Rammel vergaben für die Evinger.
Den Coach ärgerte es nicht groß. Denn sein Team hatte trotz kleinem
Kader gezeigt, gegen die Großen der Liga bestehen zu können.
Neben Rios, der sich einwechselte, saß nur noch Eray Ekiz auf der Bank.
Und das Remis sei noch höher zu bewerten, weil die Erndtebrücker
unbedingt vor eigenem Publikum den Titel sichern wollten. „Sie haben
Vollgas gegeben. Auch sie erspielten sich gute Gelegenheiten“,
kommentierte Rios. „Wir aber haben immer dagegengehalten.“
TuS Eving-Lindenhorst: Reis - Balihodzic,
Kasperidus, Bouasker, Dretakis - Bugri, Kalpakidis - Erzen, Rammel -
Bouzerda (75. Rios), Gomes
Quelle:Ruhr Nachrichten

Manchmal braucht keine Tore, um ein Fußballfest zu feiern. Nach einem leistungsgerechten 0:0 steht der TuS Erndtebrück als Meister und Aufsteiger fest.
Als Schiedsrichter Dirk Liermann nach 90
Minuten abpfiff, mussten sich die Wittgensteiner dann aber erst einmal
vergewissern, wie die Konkurrenz gespielt hatte. Dann knallten endlich die
Korken und der TuS Eving Lindenhorst überbrachte seine Glückwünsche. Rios: „Als
nach ein paar Minuten klar war, dass Erndtebrück Meister ist, sind wir mit der
kompletten Mannschaft noch einmal raus und haben gemeinsam gratuliert.“
Dann aber ging es zurück nach Dortmund. „Wir wollten nicht beim Feiern stören“,
schmunzelte Evings Coach, der sich für eine knappe Viertelstunde noch einmal auf
dem Platz die Ehre gab. Sein Fazit: „Ein 0:0 beim Meister ist für uns ein gutes
Ergebnis. Erndtebrück war das beste Team, gegen das wir in der Saison gespielt
haben. Sie haben die Meisterschaft also auch absolut verdient.“
Westfalenliga
TuS Erndtebrück - TuS Eving Lindenhorst
DORTMUND ASC-Trainer Mark Elbracht widmet sich in seiner Vorschau auf das Spiel gegen Olpe nur den Personalien und dem Gegner. „Dass ich von meinem Team eine vernünftige Einstellung erwarte, möchte ich eigentlich nicht schon wieder erwähnen.“
Am Sonntag spielt unsere 1.Mannschaft gegen den Tabellenführer Erndtebrück
Anstoss ist um 15:00 Uhr in Erndtebruck
TuS Erndtebrück - TuS Eving-Lindenhorst
– Evings Trainer Daniel Rios möchte nicht Partygast
sein. „Erndtebrück darf ja gerne
aufsteigen, aber perfekt machen dürfen sie das gerne später.“ Rios, der
als Ersatzspieler auf der Bank sitzt, will den Gastgebern also nichts
schenken.
Dennoch möchte er einige Varianten ausprobieren. Viel Personal steht ihm
dabei nicht zur Verfügung. Vier Spieler kommen in der 2. Mannschaft zum
Einsatz. Sie kämpft in der Kreisliga A3 noch um den Aufstieg. Im Angriff
sollen Karim Bouzerda und Sundi Gomes für Furore sorgen.
„Ich erwarte auf alle Fälle
Engagement“, sagt Rios
Quelle:Ruhr Nachrichten
Tus Eving Lindenhorst - Bor.Dröschede

0 : 2
Es gibt Spiele, nach denen man einfach nur den Kopf schütteln kann. Ein solches sah auch Evings Trainer Daniel Rios beim Spiel des TuS gegen Dröschede – und schüttelte heftig mit dem Haupt.

„Ein Sonntagsschuss hat dieses Spiel entschieden. Und mit
der zweiten Chance in der zweiten Hälfte macht Dröschede dann das 0:2“,
analysierte Rios. Prinzipiell war dem nichts hinzuzufügen. Das Tor von
Dröschedes Patrick Jakubczyk gehörte in der Tat in die Kategorie
„Weltklasse“.
Reis rettet spektakulär
Aus gut 25 Metern bugsierte der linke Flügelspieler den Ball in den
Torwinkel. Keine Chance für Stefan Reis, der erneut im Evinger Kasten stand.
Ihm war es zu verdanken, dass der TuS nicht schon vor der Pause in Rückstand
geriet. Eine Doppelchance der Gäste entschärfte er spektakulär (32.). Und
dass die Evinger nicht mit einer Führung in die Pause gingen, hatten sie
unter anderem Dimitrios Kalpakidis zu verdanken, der in der 42. Minute an
Dröschedes starkem Schlussmann Julian Schmahl vom Elfmeterpunkt scheiterte.
Schmahl selbst foulte zuvor Karim Bouzerda, so dass dem guten Essener
Unparteiischen keine andere Wahl blieb, als auf den Punkt zu zeigen. Doch
auch der agile A-Jugendliche Maik Hendrian (18.), Sundi Gomes (44.) nochmals
Kalpakidis (51.), Bastian Erzen (58.) sowie Karim Bouzerda (34./75.) mussten
erkennen, dass an Schmahl an diesem Nachmittag kein Weg vorbeiführte.
Löwenberg ins Krankenhaus
Und wenn doch, zielten die Hausherren knapp daneben oder scheiterten an der
Latte wie Francis Bugri nach einem Freistoß von Kalpakidis (39.). „Ich
denke, dass wir schwach angefangen haben, aber uns mehr und mehr gesteigert
haben“, sagte Rios. Christian Löwenberg musste mit einer Risswunde, die im
Krankenhaus genäht wurde, zur Pause ausgewechselt werden.
TuS: Reis - Balihadzic, Bouasker,
Kasperidus, Löwenberg (46. Rammel) - Bugri, ErzenKalpakidis, Hendrian (46.
Dretakis) - Gomes, Bouzerda
Tore: 0:1 Jakubczyk (80.), 0:2 Burgio (82.)
Quelle:Ruhr Nachrichten
Westfalenliga
Tus Eving Lindenhorst - Bor.Dröschede

Im Spiel am Sonntag trifft unsere 1.Mannschaftt auf Bor.Dröschede
Anstoss dieser begegnung ist um 15:00 Uhr im Eckey-Stadion

Trainer D.Rios möchte nach dem 1:1 gegen Aplerbeck einen Aufwärtstrend seiner Mannschaft sehen und das möglichst mit einen Sieg gegen Dröschede

Leichte Vorteile gingen an die Evinger, die nach einer
gelungenen Aplerbecker Anfangsphase gewillt waren, die zuletzt enttäuschenden
Eindrücke zu korrigieren. Allerdings hätten die Gäste sich nicht beschweren
dürfen, hätten sie zu der Zeit ihres Erwachens schon hinten gelegen. Sebastian
Gepperts strammen Schuss klärte der Evinger Sascha Rammel auf der Linie (3.).
Und elf Minuten später stand der starke Rafik Halim frei, zog aber über das Tor.
Gomes an den Pfosten
Die Evinger meldeten sich zuerst mit einer Chance von Bastian Erzen, der nach
Vorarbeit von Emre Erdur frei vor ASC-Schlussmann Dominik Altfeld stand, aber
scheiterte. Der ASC spielte engagiert, baute Mitte der ersten Hälfte aber ab. Es
schien, als würde die Dreifach-Chance der Evinger den ASC aus dem Konzept
bringen. Sascha Rammel, Sundi Gumes und Emre Erdur scheiterten der Reihe nach.
Am nächsten kam Gomes dem 1:0, er traf den Pfosten (24.).
Eving setzte jetzt spielerisch mehr Akzente, doch es folgte dennoch eine Phase
ohne Höhepunkte. Erster Weckruf war dann aber eine Aplerbecker Chance: Der
eingewechselte Giovanni Schiattarella, der so manchen Akzent setzte, passte
Daniel Diaz zu, der aber zu schwach abschloss. Schiattarella fühlte sich zwar
nach den ereignisreichen Tagen mit der Geburt seiner Tochter Gioia (deutsch:
Freude) platt, die Zuschauer merkten ihm das aber nicht an. Mit seinem Kumpel
Rafik Halim war er der beste Mittelfeldspieler des ASC an diesem Nachmittag.
Grund zur Freude auf dem Platz hatten er und seine Teamkollegen erst später.
Sehenswertes Bouzerda-Solo
Zuvor zahlte sich auf Evinger Seite die Einwechslung von Karim Bouzerda aus.
Zunächst schoss er knapp über das Tor (61.), neun Minuten später erzwang er die
Gästeführung. Nach sehenswertem Solo zog er scharf ab, Aplerbecks Dennis Hense
bugsierte den Ball ungewollt ins eigene Tor (70.).
Dieses Ergebnis wäre am Ende vielleicht auch in Ordnung gegangen, hätten die
Evinger nicht danach nachgelassen. „Wir haben dann etwas verwaltet“, formulierte
es Dimitrios Kalpakidis treffend, allerdings nur die Spielweise betreffend. Denn
die Evinger Verwaltungs-Sachbearbeiter vernachlässigten einen Spieler, dessen
Name mit Buchstabe „H“ beginnt. Rafik Halim nutzte eine Flanke von Philipp
Sprenger plus Querablage von Alexander Enke und drosch den Ball zum Ausgleich
ins Netz.
Gelb-Rot für Rammel
Längst war es nicht mehr das entspannte Derby, jetzt brannte es nicht nur hinter
der Tribüne (die Feuerwehr rückte an), jetzt kochten auch die Emotionen hoch.
Schön, dass sich die sich gerade noch heftig beharkenden Trainer Mark Elbracht
und Daniel Rios Sekunden später die Hand reichten. Ein Derby ganz ohne
Gefühlsausbrüche wäre langweilig. Doch alles blieb im Rahmen, auch Sascha
Rammels Gelb-Rote Karte (90.) folgte keinem schlimmen Vergehen.
Bis auf eine Chance von Alex Bahr, die Evings sicherer Torwart Stefan Reis
abwehrte, passierte nicht mehr viel. Am Ende standen die Spieler beider besten
Dortmunder Amateurfußballteams einträchtig beisammen. Einige Evinger
gratulierten „Papa“ Schiattarella. Dieser sprach von einem „gerechten Remis“.
Mit positiven Emotionen endete das Derby. Warm war es, nett war es auch!
Quelle_Ruhr Nachrichten
Bilderstrecke
ASC - TuS Eving


TOPSPIEL AM MONTAG

DORTMUND Das Derby zwischen ASC 09 Dortmund und TuS Eving-Lindenhorst hätte eigentlich das Zeug zum Highlight der Saison. Jetzt geht es am Ostermontag aber nur noch um das Prestige.
Eine „Goldene Ananas“ will ASC-Trainer Mark Elbracht nicht
mitbringen. So ganz ohne Reiz sei das Duell nämlich nicht. „Natürlich reizt
es jeden Spieler, beste Dortmunder Amateur-Mannschaft zu sein. Und da könnte
am Montag eine Vorentscheidung fallen.“ Zudem habe sein Team in Ennepetal
bewiesen, dass es über mehr Potenzial verfüge als für Platz acht. Und das
möchte es mit einem Derbysieg untermauern.
Aplerbeck stark gegen Topteams
„Im ersten Saisonabschnitt haben wir mit unserer defensiveren Spielvariante
bewiesen, auch offensiv manchen Akzent zu setzen. Das wollen wir
weiterentwickeln.“ Bislang überzeugte der ASC immer gegen Topteams, dazu
zählt der TuS Eving-Lindenhorst aber beileibe nicht. Das Team von Daniel
Rios verspielt derzeit eher den guten Ruf, den es sich bis in den Winter
erarbeitet hatte.
„Der Unterschied zu unserem Gast aus Hordel war, dass er als Mannschaft
aufgetreten ist.“ Seine Evinger wären nach gutem Beginn zudem in alte Muster
verfallen und hätten das Spiel leichtfertig aus der Hand gegeben. „Da ist
von Spielkultur herzlich wenig zu sehen. Wir spielen nur noch lange Bälle,
obwohl wir es doch besser können.“ Das Derby interessiert Rios nur am Rande:
„Wir müssen erstmal zusehen, in unseren Reihen den Willen zu fördern,
gemeinsam die Saison noch vernünftig zu Ende zu bringen.“
Hasic wieder dabei
Woche für Woche enttäuscht Grün-Weiß, wobei die Tabellensituation sicherlich
im Hinterkopf eine Rolle spielt. Nur wollen das die Evinger ihren Fans
eigentlich nicht zumuten. Adis Hasic spielt in Aplerbeck aller Voraussicht
nach wieder. Personell hat sich die Lage ohnehin leicht entspannt. Und ein
Derbysieg verbessert die Stimmung vielleicht immerhin etwas. Aber den
reklamieren die Aplerbecker für sich. Die aktuelle Stimmung spricht für sie.
TuS Eving Lindenhorst - DjK TuS Hordel
2 : 4

Auch wenn es in diesem Spiel für beide Mannschaften um nichts Entscheidendes mehr ging, kam es nach dem Abpfiff zu Unruhen zwischen Akteuren beider Mannschaften, die symbolisch für den Spielverlauf waren. Frustrierten Evingern war der Unmut über die 2:4 (1:0)-Niederlage gegen Hordel anzusehen, die dem Spielverlauf unwürdig schienen.
Sportlicher Leiter
Schließlich kam der Knock-out für die Elf von Trainer
Daniel Rios erst in den letzten fünf Minuten. Zum „Schreckgespenst“ wurde
hierbei Nikolai Nehlson, der mit seinem Doppelpack die zwischenzeitliche
Evinger Führung egalisierte und seinen TuS sogar in Führung schoss.
Gomes mit der Führung
Dabei sah es anfangs nach einer klaren Angelegenheit für die Rios-Elf aus.
Nur fünf Minuten brauchte Sundi Gomes um die Hausherren mit einem schönen
Lupfer von der Strafraumkante in Führung zu bringen. Und Eving hätte zur
Pause deutlicher vorne liegen müssen. Denn sowohl Sascha Rammel (9.), als
auch Bastian Erzen (13./19.) scheiterten freistehend am Gäste-Torwart Manuel
Pfetzing.
Doch auch Hordel konnte angreifen, denn in der 34. Minute musste Karim
Bouasker in höchster Not auf der Linie klären. Mehr war von den Gästen bis
dahin allerdings nicht zu sehen. Anders in Hälfte zwei. Nur wenige Sekunden
brauchte Hordel um den ersten Angriff erfolgreich durch Maximilian Wagner
abzuschließen (46.). Eving schien gedanklich noch in der Kabine.
Turbulenter Schluss
Erst knappe zehn Minuten später gab es wieder ein Lebenszeichen, welches
Abdelkarim Bouzerda mit schöner Einzelleistung zum 2:1 nutzte (54.). Dann
jedoch kam die Zeit des TuS Hordel. Erst war Nehlson erfolgreich (74./86.),
dann verwandelte Patrick Rudolph mit dem Schlusspfiff einen fälligen
Elfmeter. „Wir hatten die Möglichkeit, hier klar zu gewinnen. Doch der
Gegner ist im Gegensatz zu uns als Mannschaft aufgetreten“, stellte Rios am
Ende ernüchtert fest.
D.Rios
Eving: Reis - Löwenberg, Bouasker
(76. Scheffer), Kasperidus, Balihodzic (76. Dretakis) - Kalpakidis (84. Ekiz),
Bugri - Bouzerda, Erzen, Rammel - Gomes
Tore: 1:0 Gomes (5.), 1:1 Wagner (46.), 2:1 Bouzerda (54.),
2:2 Nehlson (74.), 2:3 Nehlson (86.), 2:4 Rudolph (89./FE)
Quelle:Ruhr Nachrichten
Torjäger der Westfalen Liga

21 Tore: Vincenzo Burgio (Dröschede)
16 Tore: Bakary Sinaba (Erndtebrück)
15 Tore: Karim Bouzerda (Eving)
14 Tore: Fathalla Boufeljat, Thorsten Nitsche (beide BV Brambauer), Jonas Schmidt (Langscheid)
13 Tore: Tim Dosedal (Wanne), Timo Erdmann (Wattenscheid), Dimitrios Ropkas (Ennepetal)
12 Tore: Serdar Demirel (Sprockhövel)
11 Tore: Pierre Bendig ( Hassel), Alexander Ecker (Kaan)
10 Tore: Abdulah El Youbari (Ennepetal), Miodrag Frtunic (Olpe), Dawid Ginczek (Sprockhövel), Denis Rödel (Langscheid)
9 Tore: Maximilian Claus (Sprockhövel), Patrick Diehl (Kaan), Marco Maser ( Erndtebrück)
8 Tore: Kenan Doric (Hombruch), Alexander Enke (ASC), Oktay Günej (Wanne), Michael Kügler (Kaan), Fisnik Zejnullahu (Oestrich)
7 Tore: Timo Dreisbach (Erndtebrück), Ümit Günkaya (Herbede), Issa Issa, Serafettin Sarisoy (beide Wattenscheid), Nik Kunkel (Oestrich), Steve Meißner (Olpe), Patrick Rudolph, Alexander Wagener (beide Hordel)
6 Tore: Philipp Dragicevic, Nicolaj Nehlson (beide Hordel), Daniel Diaz (ASC Dortmund), Sebastian Kleine (Herbede), Sascha Rommel /Eving-Lindenhorst), Mario Stenmans (Olpe), Safet Tupella (Oestrich) und Patrick Waginzik (Kaan Marienborn).
SV Herbede - TuS Eving Lindenhorst
3 : 3

DORTMUND Nach der bitteren Pleite gegen Brambauer lautete die Vorgabe für das Gastspiel beim abstiegsbedrohten SV Herbede ganz klar: „Wiedergutmachung“. Das gelang dem TuS Eving-Lindenhorst beim 3:3 nur bedingt.
Verheißungsvoll begann die Truppe von Trainer Daniel Rios.
Nach nur sieben Minuten bekam Adis Hasic von Sascha Rammel den „tödlichen
Pass“ in den Strafraum gespielt, den er nur noch zur Führung verwerten
musste.
"Kontinuierlich abgebaut"
„Die ersten 15 Minuten sind wir ordentlich aufgetreten. Danach haben wir
allerdings kontinuierlich abgebaut, was wir völlig unverständlich war“,
sagte Rios nach dem Abpfiff. In der Tat konnten die Dortmunder mit der
Führung zur Halbzeit sehr zufrieden sein. Mehrere Möglichkeiten der Herbeder
hätten schon vor der Pause zum Ausgleich führen können, doch der knappe
Vorsprung wurde zunächst gerettet.
In der Kabine wurde der Leistungsabfall von Rios angesprochen und nach
Wiederanpfiff schien zunächst Besserung in Sicht. Doch auch Herbede hatte
sein Fazit aus den ersten 45 Minuten gezogen und war fortan bestrebt, den in
der Luft liegenden Ausgleich zu erzielen und taten dies auch (65.).
Bouzerda zum Ausgleich
„Sie haben gemerkt, was möglich ist. Dementsprechend ging der Ausgleich
völlig in Ordnung“, so Rios. Was sich in den folgenden sechs Minuten
abspielte, wurde dann jedoch zum Alptraum für Eving. Gleich zwei weitere
Male (67./72.) und plötzlich stand es 1:3 aus Sicht der Evinger.
Doch dann gab es nochmals einen Lichtblick für die Gäste. Dimitrios
Kalpakidis erzielte per Freistoß den Anschluss (82.). Mit dem Schlusspfiff
betrieb Abdelkarim Bouzerda mit seinem Ausgleichstreffer dann doch noch
Schadensbegrenzung (88.). Zu wenig für Eving.
Eving: Reis - Balihodzic, Kasperidus,
Bouasker, Dretakis - Bugri, Kalpakidis - Rammel, Erzen - Hasic (75. Ekiz),
Bouzerda
Tore: 0:1 Hasic (7.), 1:1 (65.), 2:1 (67.), 3:1 (72.), 3:2
Kalpakidis (82.), 3:3 Bouzerda (88.)
Quelle:Ruhr Nachrichten

Denn bis zur 83. Minute hatte die 3:1-Führung des SV Herbede Bestand. Nach dem frühen Führungstor der Gäste, die Adis Hasic bereits in der 7. Minute besorgt hatte, drehte Herbede innerhalb von elf Minuten (zwischen der 67. und 78. Minute) die Partie.
Die drei Gegentreffer rüttelten dann aber auch wieder den TuS Eving auf,
der das Fußballspielen nach den ersten 15 Minuten eingestellt hatte.
Zunächst wurde der Freistoß von Dimitrios Kalpakidis unglücklich zum 2:3
aus Sicht der Silberbach-Elf abgefälscht (83.), im Gegenzug vergab
Marvin Pänkert nach einem Konter von Osman Öztürk die große Chance zum
4:2.
Stattdessen gelang den Dortmundern noch der 3:3-Ausgleich.
„Die ersten 30 Minuten haben wir komplett verschlafen und sind auch
zurecht in Rückstand geraten. Deshalb habe ich meine Mannschaft auch in
der Pause zurechtgestutzt“, betonte Silberbach.
Umstrittenen waren an diesem Tag allerdings auch einige Entscheidungen
des Schiedsrichtergespanns. So hätte den Gastgebern in der ersten
Halbzeit ein Elfmeter zugesprochen werden müssen. Daniel Rios, Trainer
beim TuS Eving-Lindenhorst, gab nach Abpfiff zu: „Das war ein
glückliches 3:3 für uns. Ich kann mit dem Auftreten der Mannschaft nicht
zufrieden sein. Gegen den DSC Wanne-Eickel hatten die Spieler mal wieder
Lust, gegen Brambauer und Herbede aber nicht.“ Rios kündigte zudem an,
dass er sich seine Gedanke machen wird und dann eventuell auch
Konsequenzen zieht.
Quelle:Revier Sport
TuS Eving Lindenhorst - DSC Wanne Eickel


Mit einem lupenreinen Hattrick drehte er das 0:1 (13.) durch das
Elfmeter-Tor von Oktay Güney (Foul Balihadzic) quasi im Alleingang. Doch
die Art, wie er die Tore erzielte, ließ nicht nur das Evinger Publikum
mit der Zunge schnalzen.
"Ich bin einfach nur glücklich"
Den 1:1-Ausgleich markierte er nach einer schönen Vorarbeit von
Dimitrios Kalpakidis volley (28.), das 2:1 erzielte er nach einer
gefühlvollen Hereingabe von Sascha Rammel ebenfalls volley (35.), um
schließlich den 3:1-Pausenstand (40.) – erneut nach einem feinen Pass
von Rammel – festzuzurren. Wannes Schlussmann Marcel Johns umkurvte er
dabei, um schließlich einzuschieben.
„Ich bin einfach nur glücklich. Vier Wochen habe ich nicht mehr
getroffen und heute hat es gleich dreimal geklappt. Alle haben 120
Prozent gegeben“, freute sich Bouzerda. Ergänzt wurde die starke erste
Hälfte von den Lattentreffern durch Sundi Gomes und eben Bouzerda. Dass
mit dem DSC Wanne-Eickel der Tabellenvierte im Eckeystadion gastierte,
merkte man nur selten.
Gomes beseitigt alle Zweifel
Die einzig starke Aktion der Gäste klärte TuS-Schlussmann Andreas
Lichtner stark (12.). Eving dominierte das Spiel nach Belieben – mit
Ausnahme der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte, in der Wanne in
Person von Zouhair Allali zum 2:3-Anschlusstreffer kam (58.). Doch nie
hatte man an diesem Nachmittag das Gefühl, dass der TuS das Spiel noch
aus der Hand geben könnte. Und so markierte Sundi Gomes per Abstauber
das 4:2 (74.).
Den vorherigen Schuss von Rammel ließ Johns nach vorne abprallen. „Für
uns ging es zwar um nichts mehr, aber wir wollten Wanne nach dem
schmutzigen Hinspiel zeigen, dass sie mit leeren Händen nach Hause
fahren werden“, sagte Rammel voller Genugtuung. Auch Daniel Rios,
Trainer des TuS, war sichtlich zufrieden mit seiner Mannschaft: „Die
erste Halbzeit war wohl das Beste, was wir in dieser Saison gespielt
haben. Wir haben hochverdient gewonnen.“

Dabei mussten die Evinger bereits nach 16 Minuten einen Rückstand verdauen. Francis Bugri zupfte Wannes Stürmer Tim Dosedal im Strafraum am Trikot und der Unparteiische entschied zu Recht auf Strafstoß. Oktay Güney verwandelte den Elfmeter zur Führung. Aber der TuS zeigte sich keineswegs geschockt, insbesondere Sascha Rammel und Dimitrios Kalpakidis drehten die Schwungräder im Mittelfeld. In der 33. Minute begann en die tollen zehn Minuten des Karim Bouzerda, der von der Abwehr der Gäste überhaupt nicht in den Griff zu kriegen war. Nach einem Traumpass von Kalpakidis glich Bouzerda mit einer technisch feinen Direktabnahme zunächst zum 1:1 aus (33.).
Nur sieben Minuten später folgte nahezu eine Kopie des ersten Tores, erneut verwandelte Bouzerda ein tolles Zuspiel von Kalpakidis wieder per Volleyschuss zur Führung.
Nach diesem Treffer wurde sein Gegenspieler Fehmi Colak durch Trainer Klaus Berge erlöst und durfte das Feld verlassen. Aber die Bouzerda-Festspiele gingen weiter. Nach Pass von Rammel machte der überragende Bouzerda den Hattrick perfekt (44.).
Nach der Pause wurden die Gäste stärker und drängten Eving in die eigene Hälfte zurück. Nach einem Zuordnungsfehler in der TuS-Deckung verkürzte Kapitän Zouhair Allali (60.) auf 2:3. Nach diesem Gegentor fing sich der TuS aber wieder und kam auch zu Torchancen. Zunächst scheiterte Sascha Rammel mit einem abgefälschten Freistoß der knapp das Tor verfehlte. Danach wagte Rammel einen Fernschuss, den Marcel Johns abklatschen konnte und Sundy Gomes traf per Abstauber zum Endstand (73.).
„Wir haben gegen einen starken Gegner verdient gewonnen, Sascha Rammel und Karim Bouzerda haben mit ihrer Schnelligkeit das Spiel entschieden“ freute sich Evings Trainer Daniel Rios.
Quelle:WAZ
TuS Eving Lindenhorst - SuS Langenscheid/Enkhausen


Eine Vorstellung mit viel Schatten, aber immerhin etwas Licht bot der TuS Eving gegen die abstiegsgefährdeten Gäste. Dank guter 30 Minuten nach der Pause verhinderten die Evinger eine Pleite
Was der TuS den Zuschauen
45 Minuten lang angetan hatte, fiel aber eher unter die Kategorie „einfach
schlecht“. Hinten völlig durcheinander, plan- und ideenlos nach vorne,
verdienten sich die Evinger den 1:2-Rückstand.
Jeder schien sein eigenes Süppchen zu kochen, ab und an mal ein langer Ball,
das war es dann auch. Dabei hatte der TuS beste Voraussetzungen für einen
netten Nachmittag. Marcus Scheffer brachte Grün-Weiß per Kopfball nach Ecke
von Karim Bouzerda in Führung (8.).
Schmidt umkurvt Lichtner
Da hinten aber Tag der offenen Tür war, benötigten die Gäste nur eine Minute zum Ausgleich. Der beste Langscheider, Jonas Schmidt, umkurvte Evings Keeper Andreas Lichtner und traf. Als dann erneut Schmidt unbedrängt auf Lichtner zulief, klingelte es zum zweiten Mal (14.). Erst zur Pause änderte sich das Bild. Yakup Sahins Hereinnahme in die Abwehr und der Wechsel von Sundi Gomes (kein gelernter Verteidiger) in den Angriff erwies sich als goldrichtig.
Eving, jetzt stabil und
spielfreudig, drehte die Partie. Wieder Scheffer per Kopfball (62.) nach
Top-Vorarbeit des nun wie verwandelt auftrumpfenden Sascha Rammel glich aus.
Rammel selbst brachte Eving in Führung (72.), er traf aus halblinker
Position. Warum auch immer, aber der Faden riss. Wieder versuchte es Eving
mit Einzelaktionen.
Ausgleich kurz vor Schluss
Die als offensivstarken angekündigten Langscheider wehrten sich. Yakup Sahin
kam gegen Kerem Gölülal zu spät, traf den Gegenspieler, und André Juchum
verwandelte den fälligen Elfmeter (89.). „Am Ende verdient, weil wir nur
eine halbe Stunde gut aussahen“, kommentierte Trainer Daniel Rios. „Es war
aber zu spüren, dass einige noch nicht richtig fit sind."
TuS Eving:
Lichtner - Balihodzic (46. Sahin), Scheffer (70. Link), Gomes,
Dretakis - Bugri - Kalpakidis, Rammel - Bouzerda, Erdur - Hasic (46. Erzen)
Tore: 1:0 Scheffer (8.), 1:1, 1:2 Schmist (9., 14.), 2:2
Scheffer (62.), 3:2 Rammel (72.), 3:3 Juchum (89., Foulelfmeter
Quelle : Ruhr Nachrichten
Als Sven Ricke die Westfalia nach einem langen Einwurf von Sascha Richter in der 86. Minute zum zweiten Mal in Führung brachte, gab es im Wickeder Lager kein Halten mehr: fast postwendend hatte er den Ausgleich des TuS Eving gekontert und den Gastgebern in diesem hochbrisanten Westfalenliga-Derby einen vollauf verdienten 2:1 (0:0)- Erfolg beschert.
Mit diesem Willen, dieser Leidenschaft und dieser mannschaftlichen Geschlossenheit werden die Jungs um Marko Schott das Thema Ab-stiegskampf vielleicht schon einige Wochen vor Saisonende zu den Akten legen können. Es waren wieder einmal die in dieser Situation zwingend er-forderlichen Tugenden, die die Westfalia beherzigte und dafür auch den Lohn einstrich.
Dieser Sieg hatte, wenn überhaupt, nur einen kleinen Makel: sie hätten sich die Zitterpartie in der Schlussphase sparen können - Möglichkeiten, schon frühzeitig für eine beruhigendere Führung zu sorgen, hatten sie speziell in der ersten Halbzeit genug.
Obwohl sich Gäste-Trainer Daniel Rios der allgemeinen Meinung nicht anschließen wollte und von einem gerechten Pausenstand sprach („Auch wir hatten unsere Chancen“), lagen die Vorteile in diesem ersten Durchgang klar auf Seiten der Platzherren. Sie standen in der Abwehr sicher (stark: Mathieu Bengsch gegen Karim Bouzerda), trugen ihre Angriffe mit der größeren Ordnung vor und hatten die eindeutig größere Zahl klarer Tormöglichkeiten - ein Verdienst auch von Roman Schymanietz, der diesmal wieder im Zentrum agierte und ein riesiges Pensum absolvierte. Das 1:0 durch Se-bastian Didion nach Freistoß von Christian Fröse (48.) war überfällig. Erst danach legten die lange Zeit verhalten auftretenden Evinger den Hebel um, verlagerte sich das Geschehen verstärkt in die Wickeder Hälfte. In Unterzahl (Francis Bugri sah Gelb/Rot) der Ausgleich, hier zahlte sich endlich auch die individuelle Klasse von Sa-scha Rammel aus, der den Torschützen Timo Link glänzend bediente (84.). Am Ende sollte es dennoch nicht reichen.
„Die Schiedsrichter haben uns sicherlich nicht bevorteilt“, ärgerte sich Rios nach dem dritten sieglosen Spiel in Folge nicht nur über den Platzverweis des Ex-Borussen, „ei-nige Wickeder konnten sich acht, neun Fouls leisten, ohne dass vom Unparteiischen entsprechend reagiert worden ist.“ Kollege Schott mochte das nicht so stehen lassen: „Zum Fußball gehört auch Einsatz. Gekuschelt haben wir im Hinspiel genug...“
ASC 09 kassiert dritte Niederlage in Folge
Ein ärgerliches, weil selbst verschuldetes 2:3 musste der ASC 09 Dortmund beim SV Herbede einstecken, die mittlerweile dritte Niederlage in Folge.
Dabei hatte es in der ersten Hälfte trotz des Pausenrückstandes noch gut ausgesehen. Denn der ASC machte gegen einen tief stehenden Gegner ein variables und schnelles Spiel, erarbeitete sich auch gute Chancen, nutzte sie aber nicht. Den einzigen Stellungsfehler nutzte Herbedes Ümit Günkaya zum 1:0 (22.).
Alex Enke rückte die Verhältnisse mit seinem schnellen
Ausgleich nach Wiederbeginn zurecht. Doch der ASC beging den Fehler, sich
von den unkonventionell spielenden Gastgebern einen Schlagabtausch
aufzwingen zu lassen. In dem unübersichtlichen Getümmel ging Herbede durch
Marvin Rathmann wieder in Führung, Miguel Moreira konnte postwenden
ausgleichen. Der ASC wollte jetzt mit aller Macht den Siegtreffer, stürmte
dabei aber undiszipliniert mit Mann und Maus, so dass Sebastian Kleine mit
der letzten Aktion des Spiels das 3:2 für den SVH schaffte.
Hombruch trotz 1:1 in Oestrich Letzter
Erneut haben sie ein achtbares Resultat gegen ein Spitzenteam vorzuweisen, doch auch nach dem 1:1 in Oestrich tritt der Hombrucher SV auf der Stelle, denn die Konkurrenten aus dem Keller gewannen durch die Bank, der HSV ziert nunmehr das Tabellenende.
Den Spielbeginn haben sie gar verschlafen, denn ein wenig präsenter HSV war zunächst gar nicht bei Sache und gestattete dem Favoriten besonders über außen ein ums anderen Mal gefährliche Vorstöße. So war das 1:0 durch Nik Kunkel (10.) logische Folge. Mohamed El Moudni war der erste Hombrucher, der sich gegen die drohende Niederlage stemmte, ihm gelang in der 19. Minute der Ausgleich, der auf seine Mannschaft wie ein Adrenalinstoß wirkte.
Zumindest die Defensive war fortan Herr der Lage, alle waren jetzt viel besser sortiert, der HSV ließ keine Chance mehr zu. Das Problem: nach vorne gelang dagegen nicht viel, Hombruch reagierte zumeist, statt selbst das Heft mutig in die Hand zu nehmen. Und so musste sich Hombruch, wie schon gegen Kaan-Marienborn, mit einem Unentschieden zufrieden geben, das ihnen aber im Kampf gegen den Abstieg nicht weiter hilft. Einzig der Blick auf die eigene stabilisierte Leistung macht derzeit Mut.
Quelle: WAZ
TuS Eving Lindenhorst - SuS Langenscheid/Enkhausen


Nach den schlechten Leistungen der vergangenen Wochen, steht der TuS Eving in der Pflicht im eigenen Stadion mal wieder mit Spielwitz und Kämpferischer Einstellung drei wichtige Punkte einzufahren.
Anstoss ist um 15:00 Uhr im Eckey-Stadion
SF Oestrich Iserlohn - TuS Eving Lindenhorst

4 : 1

Kasperidus muss kurzfristig passen
Dass Philipp Kasperidus kurzfristig passen musste und der noch nicht
komplett genesene Karim Bouasker einsprang, ließ der Coach nicht als
Ausrede gelten. „Das 0:2 zur Pause war schon gerecht.“
Immerhin im Anschluss daran brachte der TuS etwas Spannung in die
Partie. Neuzugang Christian Kinder, der sich über seinen Treffer nur
bedingt freuen dürfte, leitete die kurze Phase der Hoffnung ein. Danach
verfiel der TuS aber wieder in den alten Trott. In der Schlussphase
machte Oestrich-Iserlohn alles klar. „Auch das geht insgesamt völlig in
Ordnung.“
Im grauen Mittelfeld
Der Trainer hatte mit einem knappen Ergebnis gerechnet, wieder aber
enttäuschte sein Team: „Nach guten Vorstellungen schaffen wir es nicht
nachzulegen. Warum dies so ist, besprechen wir diese Woche“,
kommentierte Rios. Der TuS Eving versinkt im grauen Mittelmaß der
Tabelle. Und das wollten die Evinger nach einem guten Auftakt unbedingt
vermeiden.
TuS Eving: Lichtner - Balihodzic (75.
Hendrian), Gomes, Bouasker (36. Kalpakidis), Dretakis - Rammel, Bugri -
Kinder, Erzen - Bouzerda, Hasic (65. Ekiz)
Tore: 1:0 (19.), 2:0 (39.), 2:1 Kinder (65.), 3:1
(80.), 4:1 (90.)
Westfalenliga
Tus Ennepetal - TuS Eving Lindenhorst

1 : 1

Trainer Daniel Rios hatte die erhoffte Reaktion gesehen. „Das war unser bestes Spiel seit langem.“ Die Evinger, die einige Ausfälle zu kompensieren hatten, zeigten von Beginn an Initiative.
Positives Gesamtfazit
Vorne wirbelte neben Bouzerda Emre Erdur. In der Verteidigung hatte sich
die Situation etwas entspannt, weil Philipp Kasperidus auf die Zähne
biss. Was diese Elf dann auch im zweiten Durchgang geleistet hatte,
nötigte Rios größten Respekt ab. Zwar sei die Partie nun ausgeglichener
gewesen, der Sieg rückte aber in greifbare Nähe.
Denn Sascha Rammel verwandelte einen Handelfmeter (68.), nachdem Sundi
Gomes einen Gegenspieler angeschossen hatte. Das einzig Negative aus
TuS-Sicht war der Ausgleich durch Sinan Hajra kurz vor Schluss. Er
änderte nichts an Rios‘ positivem Gesamtfazit.

Alleine die Paarung zwischen dem TuS Ennepetal und dem TuS Eving Lindenhorst zeigt, wie spannend es in diesem Jahr in der Westfalenliga 2 zugeht. Den Spitzenreiter und den Tabellenachten, die sich im Nachholspiel am Sonntag 1:1 duellierten, trennten nur fünf Zähler
Der Gast startete besser in die Partie. Wie aus dem Nichts stand
Abdelkarim Bouzerda frei vor dem Ennepetaler Kasten, zielte aber nur auf
Keeper Marco Schulz (5.) Eving hatte mehr vom Spiel. Vor allem in der
20.Minute wurde es brenzlig für die Hausherren. Myron Dretakis setzte
sich auf links durch, seine Hereingabe setzte Timo Link an die
Querlatte.
Im zweiten Durchgang präsentierte sich Ennepetal stärker und erspielte
sich einige Chancen. Genau in dieser Drangphase fiel eine strittige
Schiedsrichterentscheidung. Nach einer abgewehrten Ecke traf Fernandes
Gomes im Nachschuss Semih Yigit aus zwei Metern Entfernung an der Hand.
Markus Häbel entschied auf Elfmeter, den Sascha Rammel verwandelte.
Ennepetal warf alles nach vorne, doch Florian Hesterberg setzte ein
Zuspiel von Abdulah El Youbari unter die Latte (70.).
In der Nachspielzeit hatte der eingewechselte Sinan Hajra seinen großen
Auftritt. Igor Stojkoski drosch das Leder aus der eigenen Hälfte in den
16er. Eine Kopfballverlängerung verwertete Hajra per Fallrückzieher zum
1:1 Endstand.
VS
1 : 2


Die Evinger kamen zwar besser ins Spiel, die erste Chance der Partie hatten aber
die Gäste. Emre Pürselim testete TuS-Keeper Andreas Lichtner per Fernschuss
(23.).
Evings Führung fiel genau zum rechten Zeitpunkt, da sich das Spielgeschehen
immer mehr in die eigene Hälfte verlagerte. Nach einem langen Ball von Sascha
Rammel legte Bastian Erzen die Kugel quer auf Emre Erdur, der nur noch ins leere
Tor einschieben musste (27.).
Kalpakidis-Ausfall wiegt schwer
Danach war es aber vorbei mit der Evinger Herrlichkeit. Es war den Grün-Weißen
anzumerken, dass Dimitrios Kalpakidis fehlte und auch Christian Werner nicht
leicht zu ersetzen ist. In der 30. Minute fühlte sich niemand für Michael Kügler
verantwortlich, der aus 20 Metern zum 1:1 ins Eck traf. Das Remis zur Pause ging
in Ordnung.
Nach dem Wechsel nahmen die Gäste das Spiel jedoch zunehmend in die Hand. Eine
missglückte Faustabwehr von Lichtner führte zu einem unnötigen Eckstoß, die
anschließende Kopfballverlängerung vollendete Bernard Krasniqi zum 1:2 (52.).
Offensiv fand Eving im zweiten Abschnitt kaum nochstatt. Karim Bouzerda hing als
einzige Spitze in der Luft, der bemühte Sascha Rammel schaffte es mangels
Unterstützung nicht, das Loch zwischen Mittelfeld und Angriff zu schließen.
"Unverdient verloren"
Die Bemühungen in der Schlussphase verliefen im Sand, daran änderte auch der
Gäste-Platzverweis kurz vor Schluss nichts.
Trainer Daniel Rios fand nach der Partie dennoch positive Worte: „Wir haben gut
begonnen und auch in der zweiten Hälfte gegengehalten. Marienborn hat Qualität,
war aber fußballerisch nicht überragend. Eine unverdiente Niederlage.“
Westfalenliga
2 : 1
Westfalia Wickede demonstrierte wie schon gegen Hombruch auch gegen den TuS Eving-Lindenhorst eindrucksvoll, welche Tugenden in einem Derby zum Erfolg führen. Mit dem verdienten 2:1 (0:0) schafften die Wickeder einen wichtigen Schritt in Richtung Westfalenliga-Klassenerhalt.
Westfalias starker Verteidiger Mathieu Bengsch hatte
vorher ein 1:1 prognostiziert. Dass es für seine Westfalia besser lief,
verdankt sie nicht nur seiner Vorstellung gegen Karim Bouzerda, sondern
„unserer insgesamt kompakten Ordnung. Wir haben kaum etwas zugelassen.“
Aktivposten Schymanietz
Stimmt, Wickede gehörten die ersten 45 Minuten, besonders kämpferisch. Aus
der erwähnten Ordnung heraus entwickelten die Gastgeber vielversprechende
Vorstöße. Das Chancenübergewicht lag deutlich bei den Platzherren. Bereits
nach sieben Minuten hatte Sascha Richter das 1:0 auf dem Fuß. Es folgten ein
Lattentreffer von Sven Ricke und einer an den Pfosten von Roman Schymanietz.
Selbst wenn der Angreifer, der auf der für ihn idealen Position in der Mitte
spielte, nicht traf, avancierte er zum Aktivposten.
Ihn bekam die Evinger Verteidigung kaum in den Griff. Zur Pause hätten er
und seine engagierten Teamkollegen die Führung verdient gehabt. Und nur drei
Minuten nach der Pause köpfte der starke Sebastian Didion auch zum 1:0 ein.
Nach einer Ecke von Christian Fröse hatte er sich hochgetankt und den Ball
im Eck untergebracht.
Gomes trifft nur den Pfosten
Das weckte die bis dahin relativ passiven und auch bemerkenswert stillen
Evinger auf. Ihnen muss zu Gute gehalten werden, dass Leistungsträger wie
Sascha Piontek und Christian Werner ausfielen sowie Sascha Rammel sichtlich
angeschlagen war. Besonders fehlte aber eine ordnende Hand wie Dimitrios
Kalpakidis, der es zudem auch versteht, seine Mitspieler anzutreiben.
Immerhin legte der TuS etwas zu und kam zur ersten nennenswerten Chance.
Einen Freistoß von Sundi Gomes lenkte Adrian Goly so eben noch an den
Pfosten (55.). Erst in der Schlussphase kam richtig Hektik auf, weil beide
Teams Härte in die Partie brachten.
Bugri sieht Gelb-Rot
In Unterzahl – nach einem Foul von Francis Bugri an Didion verwies der
Schiedsrichter den Evinger mit Gelb-Rot des Feldes – glich Eving durch Timo
Link aus (84.). Die starke Vorarbeit kam von Sascha Rammel. Drei Minuten
später schlug aber Sven Ricke zu. Westfalia hatte den Derbysieg erzwungen.

Westfalia Wickede gegen den TuS Eving - das ist nicht nur ein hochbrisantes Westfalenliga-Derby, sondern auch das Duell zweier Top-Stürmer. Wickedes Roman Schymanietz und Evings Karim Bouzerda sind jederzeit in der La-ge, ein Spiel ganz allein zu entscheiden. Während Bouzerda allerdings die aktuelle Torjägerliste mit elf Treffern deutlich anführt, nehmen sich die bislang vier Saisontore von Schymanietz bescheiden aus. „Zu wenig auch für meinen eigenen Anspruch“, sagt Dortmunds Amateurfußballer des Jahres, „aber ich weiß ja, wie das zustande gekommen ist.“

1 : 1
DORTMUND Das Spiel gegen den Tabellenletzten begann mit einiger Verspätung, da das vorherige Spiel wegen einer Hubschrauberlandung unterbrochen werden musste. Eving hatte zunächst Probleme ins Spiel zu finden und musste schon nach 15 Minuten den ersten Rückschlag hinnehmen.

TuS Eving-Lindenhorst - SpVgg Olpe 1:1 (0:1) -
Steve Meißner brachte die Olper aus abseitsverdächtiger Position mit 1:0
in Führung. Fünf Minuten später folgte sogar fast das zweite Tor, denn
wieder gab es Probleme in der Evinger Abwehr.
Die Gastgeber agierten nervös und verloren den Ball teilweise am eigenen
Strafraum. In der 30. Minuten forderten die mitgereisten Gäste dann
sogar Elfmeter, stattdessen sah der Akteur gelb wegen einer Schwalbe.
Ausgleich per Abstauber
Der nächste Rückschlag folgte in der 40. Minute. Christian Werner musste
verletzt runter, für ihn kam Abdelkarim Bouzerda. Der wiederum holte
sich schon nach wenigen Sekunden die gelbe Karte ab, weil Schiedsrichter
Heiko Schneider nach einem Foul des Olpener Torwarts an Bouzerda auf
Schwalbe entschied und den geforderten Elfmeter verweigerte.
Die zweite Halbzeit begann dann allerdings deutlich besser. In der 49.
Minute konnte Olpens Schlussmann Christoph Sauermann einen Kopfball
zunächst glänzend parieren, jedoch stand Bastian Erzen völlig frei und
konnte per Abstauber den Ausgleich erzielen.
Rammel vergibt freistehend
Fortan bestimmten die Hausherren die Partie und kamen immer wieder frei
vor das Tor. Die dickste Chance vergab hierbei Sascha Rammel, der
freistehend am Tor vorbeischoss (75.).
Ein einziges Mal gelangten die Gäste im zweiten Durchgang vor das Tor
von Ersatztorwart Andreas Lichtner, der jedoch klasse reagierte und den
freien Schuss zur Ecke ablenken konnte. Ansonsten dominierte Eving,
konnte mit der verletzungsbedingten B-Elf allerdings nichts mehr reißen.
Westfalenliga

Sonntag spielt unsere 1.Mannschaft gegen die SpVg Olpe im Eckeystadion
Anstoss ist um 15:00 Uhr

„Tragisch wäre es, wenn wir aufsteigen müssten“, erklärt
Evings Coach Daniel Rios. „Auf der anderen Seite bedaure ich, dass die
Mannschaft als Erster kein Ausrufezeichen gesetzt hat.“
Ganz so einfach kompensieren lassen sich die Ausfälle aber nicht. „Marcus
Scheffer hat uns hinten gefehlt. Ich hoffe, er bekommt das beruflich jetzt
hin. Da jetzt Karim Bouasker eine Sperre erhält, droht uns hinten ein
Engpass.“ Auch hinter den Einsätzen der Leistungsträger Francis Bugri und
Sascha Rammel stehen noch Fragezeichen.
"Ich bin nicht böse"
Ähnlich wie die Evinger trauern die Aplerbecker nur bedingt den verlorenen
drei Punkten hinterher. „Natürlich wäre die Tabellenführung mal eine tolle
Momentaufnahme. Wir müssen aber so fair sein und anerkennen, dass
Wattenscheid einfach besser war“, kommentiert Coach Mark Elbracht.
„Ich bin den Jungs aber überhaupt nicht böse.“ Personell sind bis auf David
Steindor und Adrian Kinscher alle Mann an Bord. Der erkrankte Dennis Hense
saß am Sonntag schon wieder auf der Bank.
Westfalenliga
2 : 0

DORTMUND Nach nur einem Spieltag gibt der TuS die Tabellenführung wieder ab. „Es ist keine Schande, in Sprockhövel zu verlieren“, kommentierte Trainer Daniel Rios. „Aber das Wie fand ich dann doch ärgerlich.“

TSG Sprockhövel - TuS Eving-Lindenhorst 2:0 (2:0 ):
„Aber das Wie fand ich dann doch ärgerlich.“ Nach einem ungeordneten
Anfang habe sich Eving in die Partie gebissen und dann die Treffer
kassiert. Auf deren Seite hatten Karim Bouzerda und Sascha Rammel gute
TuS-Chancen vergeben.
„Und dann ist gegen solch einen Gegner schwierig, gegenzusteuern.“
Rammel schied zur Pause verletzt aus. Zwar setzte Rios alles auf eine
Karte und brachte Offensivkräfte. Aber es brachte nichts. Bitter, dass
sich Karim Bouasker noch die Rote Karte fing. „Ich habe es nicht
gesehen. Er soll nachgetreten haben.“
TuS Eving:
Piontek - Löwenberg (72. Erdur), Gomes,
Bouasker, Wermer - Bugri - Erzen, Rammel (46. Ekiz), Link (60. El Yahyaoui)
- Bouzerda, Hasic
Tore: 1:0 (35.), 2:0 (38.)
Rote Karte: Bouasker (80., wegen
Nachtretens)

Beim 0:2 (0:2) in Sprockhövel war der TuS Eving über weite Strecken chancenlos und musste die Tabellenführung gleich wieder abgeben. Doch mit 31 Punkten bleibt man punktgleich mit dem neuen Spitzenreiter Oestrich.
Die TSG Sprockhövel war als einer der Aufstiegsfavoriten in die Saison gestartet, wurde diesem Ruf auch alsbald gerecht, zeigte danach aber ein schwaches Spiel nach dem anderen, was den Club unterdessen ins Mittelfeld abrutschen ließ. Davon war gestern nichts zu spüren: Ehe der TuS wusste wie ihm geschah, hatte Sprockhövel schon losgelegt wie die Feuerwehr und war drauf und dran, Eving zu überrollen.
So recht wollte nichts klappen, keine Ordnung, kein brauchbares Offensivspiel. Erst nach einer Umstellung fand Eving besser ins Spiel, doch ausgerechnet jetzt ging es schief, als der TuS nach einem Ballverlust zu lange brauchte, auf den Gegenstoß zu reagieren und prompt das 0:1 durch Ferhat Uelker kassierte. Auch kurz vor dem Pausenpfiff war man bei einem Einwurf der TSG alles andere als wach, erneut Uelker nutzte die Evinger Schwäche zur Vorentscheidung.
Nach der Pause war zwar etwas mehr Ordnung im Spiel, doch nach vorne ging über die gesamte Spielzeit fast nichts. Stattdessen sahen kurz nacheinander Karim Bouasker Rot (88.) und Christian Werner Gelb-Rot (89.) - perspektivisch viel schlimmer als eine durchaus mögliche Niederlage in Sprockhövel. „Ich verstehe einfach nicht, dass man in so einem Spiel nicht von Beginn an heiß ist“, haderte Daniel Rios. „So ist es in dieser Liga gegen jeden schwer.“
Westfalenliga

Am Sonntag spielt der TuS eving Lindenhorst gegen den Tabellen 9. SG Sprockhövel
Anstoss ist um 15:00 Uhr in Sprockhövel


Tabellenführer
Westfalenliga
1 : 0


Spitze war es nicht, was der TuS Eving-Lindenhorst im Westfalenliga-Derby gegen den gut organisierten Hombrucher SV bot. Spitze ist der TuS aber dank Karim Bouzerdas 1:0 in der Nachspielzeit.
Rios sieht Willen

Selbst wenn sich der Hombrucher SV nach der verletzungsbedingten
Auswechslung des starken Mohamed Lmcademali (42.) mehr auf das
Verteidigen besann, blieb es bei der Prognose „torloses Remis“. Die
ersten durchgefrorenen Zuschauer machten sich gerade auf den Weg zu
ihren Autos, da schlug Karim Bouzerda ein Rad (90.+3). Der
eindrucksvolle Torjubel spiegelte die Freude wider, die starke
Heimbilanz ausgebaut zu haben. Den Treffer hatten Christian Werner und
Adis Hasic vorbereitet.
DORTMUND Nein, um einen Kaltstart handelt es sich nicht, wenn der TuS Eving-Lindenhorst den Hombrucher SV zum ersten Derby des Jahres empfängt. mehr...

Der Frust der Dortmunder Westfalenligisten über
das frühe Aus bei der Hallenrunde ist Schnee von gestern. Ab sofort gilt es,
die Konzentration wieder auf die Freiluftsaison zu richten, und da steht das
Derby des TuS Eving gegen den Hombrucher SV auf dem Plan. Wickede will gegen
Dröschede Punkte gegen den Abstieg sammeln, der ASC 09 tritt beim starken
Aufsteiger Kaan-Marienborn zum Verfolgerduell an.
Für den Hombrucher SV geht es längst nicht mehr um höhere
Ziele. Eine Serie von sieglosen Spielen brachte den HSV auf einen
Abstiegsplatz, und jetzt geht es zum Derby nach Eving. Weiterhin wird das
Team Samir Habibovic von Verletzungssorgen geplagt. Im Testspiel beim
Kirchhörder SC kamen nun noch einige angeschlagene Spieler hinzu, der
Einsatz von Anil Konya, Serfat Secgel, Mohamed Lmcademali, Kenan Doric, Paul
Fudala und Redouan El Hossaini ist zumindest fraglich.
Sein Evinger Kollege Dimitrios Kalpakidis macht seinen und Francis Bugris Einsatz vom Abschlusstraining abhängig. Der Spielertrainer erwartet eine spannende Auseinandersetzung: „Beide wissen nicht genau, wo sie stehen. Das bringt eine Menge Brisanz mit sich.“
Für Westfalia Wickede geht es gegen Borussia Dröschede nur
um eins: möglichst schnell Punkte sammeln, um sich ein Polster gegen den
Abstieg zu verschaffen. Bei einem Sieg könnte der Vorsprung auf die
Abstiegsränge auf fünf Punkte ausgebaut werden. Um möglichst vielen
Wickedern den Besuch im neuen Pappelstadion schmackhaft zu machen, hat man
einen Shuttle-Service eingerichtet: Regelmäßig wird der Bus die Zuschauer
vom alten zum neuen Stadion hin und zurück befördern. Am Sonntag fährt der
Bus um 13.45 und um 14.00 Uhr an der Eichwaldstraße ab.
Das Spiel bei Aufsteiger 1. FC Kaan-Marienborn wird auf jeden Fall stattfinden, da die Siegerländer auf Kunstrasen spielen. „Kaan ist für mich der Topfavorit der Liga“, findet Mark Elbracht, „die haben sehr hohes Potenzial.“ Beim ASC sind bis auf den schwer verletzten David Steindor alle Mann an Bord. Kleine Fragezeichen stehen hinter den gesundheitlich angeschlagenen Dennis Hense und Philipp Sprenger sowie den leicht verletzten Rafik Halim und Mischa Mihajlovic.
Im Testspiel in Heeren machte der vierfache Torschütze Patrick Wedemann seinem Trainer Mark Elbracht die Wahl zur Qual, er wird wohl von Beginn an in Kaan-Marienborn spielen.

Sicherlich kommt es vor allem auf ein gut funktionierendes Kollektiv an, aber die Finalrunde der Stadtmeisterschaft ist immer auch eine Art Laufsteg für herausragende Individualisten.
Auch davon kann eine Mannschaft ja nur profitieren. Wir haben an dieser Stelle die Eindrücke der Zwischenrunde zusammengefasst und stellen, alphabetisch geordnet, im Kurzporträt Spieler vor, die im bisherigen Turnierverlauf durch gute Leistungen auf sich aufmerksam machten und auf die sich die Fans beim großen Finale freuen dürfen. Wobei die Liste natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.
Björn Abraham (SV Brackel 06): Unheimliche Power prägt sein Spiel, ausgestattet mit einem strammen und platzierten Torschuss.
Oliver Adler (Phönix Eving): Neunmal hat er schon getroffen, leistet ein großes Pensum und hilft sogar hinten aus.
Fatih Bas (Mengede 08/20): Vorzüglicher Organisator der Defensive. Leitet viele erfolgversprechende Angriffe ein uns ist technisch perfekt.
Dominik Behrend (FC Brünninghausen): Technisch eine Augenweide, stets wichtige Anspielstation und exzellenter Vorbereiter.
Denis Boutagrat (FC Brünninghausen): Kann ein Spiel aufgrund seiner Klasse schon mal alleine entscheiden. Dynamisch, technisch stark und extrem torgefährlich.
Ahmet Cosgun (Phönix Eving): Zieht die Fäden in der Offensive, schaltet sich immer wieder ganz vorne ein, ist vor dem Tor brandgefährlich.
Florian Gondrum (Arminia Marten): Begeisterte die

„Er macht menschlich einen Top-Eindruck. Und dass er sehr gut Fußball spielen kann, wissen wir ja alle.“ Das Engagement des flexiblen Offensiven befristen beide Seiten zunächst bis zum Sommer. „Wenn dann alles passt, spricht nichts dagegen, zu verlängern“, erklärt Fourniotis
Bastian Stana vom TSC Eintracht Dortmund zum TuS Eving Lindenhorst

Nur wenige Änderungen
Kommende Saison stößt dann Bastian Stana (A-Junioren TSC Eintracht) zum TuS:
„Ein Evinger Junge mit Perspektive“, sagt der Sportliche Leiter. Auch Stana
spielt eher offensiv. Derweil steht auch der Hallenkader. „Wir setzen auf
die Jungs vom vergangenen Jahr“, gibt Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis
bekannt. Neu dabei sind nur Sundi Gomes sowie Torwart Sascha Piontek.
Dortmund Das Trainerteam des TuS Eving-Lindenhorst bleibt komplett beisammen. Am späten Montagnachmittag verlängerte der Fußball-Westfalenligist auch mit Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis.


Trainer Daniel Rios und Sportliche Leiter Vanja Fourniotis
Als erster Dortmunder Westfalenligist hat der TuS Eving die Trainerfrage für die kommende Saison geklärt: Daniel Rios bleibt den Grün-Weißen eine weitere Saison erhalten. Mit ihm hat auch der Sportliche Leiter Vanja Fourniotis seinen Vertrag verlängert. Die Tendenz, dass auch der als Spielertrainer fungierende Dimitrios Kalpakidis in Kürze sein Ja-Wort folgen lässt, sei zudem ausgesprochen positiv.
„Daniel Rios leistet sehr gute Arbeit und genießt das volle Vertrauen des kompletten Vorstands“, erklärte Fußball-Abteilungsleiter Thorsten Dreier, der ausdrücklich Fourniotis mit in seine positive Beurteilung einschließt. Daher sei es keine Frage gewesen, die Zusammenarbeit fortsetzen zu wollen.
„Es waren unproblematische Gespräche“, berichtet denn auch Rios von einer raschen Einigung: „Es läuft sportlich gut und ich fühle mich hier wohl. Und ich denke, dass mit uns auch Dimi bleiben wird.“ Es wäre die zehnte Saison des Griechen im Trikot des TuS Eving.
Parallel dazu haben bereits die Gespräche mit den Spielern begonnen. „Zu 99,9 Prozent wird der Stamm der Mannschaft zusammenbleiben“, zeigt sich Dreier optimistisch. Damit wäre die Basis für einen weiteren sportlichen Aufschwung geschaffen. Denn Daniel Rios hat noch einiges vor im Eckey-Stadion. „Stagnation wäre Rückschritt“, sagt knapp 31-Jährige, der im Sommer 2009 nach Eving kam und sich seit dieser Spielzeit ausschließlich auf seine Trainertätigkeit konzentriert, „ich will immer, das sich der Verein, bei dem ich arbeite, weiterentwickelt. Gelingt dies der ersten Mannschaft als Aushängeschild, profitiert davon der gesamte Klub.“
Nach einer bislang überaus erfolgreichen Saison - der Aufsteiger steht mit nur zwei Punkten Rückstand zur Tabellenspitze auf Rang vier - darf Rios selbstbewusst genug sein, um konkrete Ziele zu formulieren: „Wir wissen jetzt, dass wir die Qualität haben, um den einen oder anderen in dieser Liga zu ärgern. Ich strebe immer den größtmöglichen Erfolg an und auch die Mannschaft hat den Ehrgeiz, ernsthaft um den Titel mitspielen zu wollen.“ Dies, wie er betonte, allerdings ohne jeglichen Druck: „Im vergangenen Jahr hatte jeder von uns den Aufstieg verlangt. Jetzt schauen wir von Spiel zu Spiel und werden sehen, wie sich die Sache im Frühjahr entwickelt.“
Während evtl. schon während der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft erste Abschlüsse mit den derzeitigen Spielern vermeldet werden könnten, soll der Kader im Hinblick auf die neue Saison noch verstärkt werden. Rios: „Wir haben Gespräche mit potenziellen externen Neuzugängen geführt, da waren viele positive darunter.“
DORTMUND So langsam steigt die Spannung. Ab dem 29. Dezember rollt der Ball bei der 27. Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. Hier finden Sie einen Überblick über alle Partien der Vorrunde - inklusive einem Rückblick ins Jahr 2009.

DORTMUND Der Winter ist da, Schnee und Eis haben Dortmund fest im Griff - und damit auch die heimischen Sportplätze. Der Fußballkreis Dortmund hat bereits auf die bitterkalten Temperaturen reagiert.

SC Hassel - TuS Eving Lindenhorst

0 : 1

Jetzt ist wieder der TuS Dortmunds bestes Westfalenliga-Team. Die Evinger machten das Beste aus den schwierigen Bedingungen und erkämpfte sich beim SC Hassel einen knappen 1:0 (0:0)-Sieg.

Trainer : Daniel Rios
„Das Ergebnis steht im Vordergrund“, sagte Daniel Rios. „Als Trainer freut es mich auch, wenn das Team alles vorgenommene umsetzt.“ Und so sei das 1:0 durch Christian Werner nach Kombination über Christian Löwenberg und Francis Bugri verdient.
Nur noch zwei Punkte trennen die Dortmunder von der Tabellenführung. „Das
war ein etwas glücklicher Sieg, eine Punkteteilung wäre eher gerecht
gewesen“, fand Evings Trainer Daniel Rios.
Mit einer kaum zu überwindenden Defensive – die beste Abwehr der sechsten
Spielklasse ließ bisher erst 13 Gegentreffer zu! – und gnadenloser
Effektivität ist dem Neuling sogar der Durchmarsch in die NRW-Liga
zuzutrauen. Doch Rios hält nichts davon, seine Mannschaft schon voreilig als
beste Amateurmannschaft Dortmunds hochzujazzen. „Wenn man oben steht, will
man natürlich so lange wie möglich dort bleiben. Aber wir wissen, wie
ausgeglichen diese Liga ist und möchten erst einmal 40 Punkte auf dem Konto
haben“, versuchte der frühere Lüner die Euphorie in Eving ein wenig zu
bremsen.
Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit auf dem schwer bespielbaren Boden
im „Stadion Lüttinghof“ setzte der Gast im zweiten Durchgang die
entscheidenden Akzente. Nachdem TuS-Angreifer Adis Hasic in der 50. Minute
aus zehn Metern links am Hasseler Tor vorbei gezielt hatte und auf der
anderen Seite Hilal Ali Khans Linksschuss aus guter Distanz den gegnerischen
Kasten nicht traf, besorgte der starke Lindenhorster Rechtsaußen Christian
Werner den Treffer des Tages. Einen klugen Pass des früheren
BVB-Bundesligaprofis Francis Bugri verwandelte Werner frei vor SCH-Keeper
Sören Stauder. „Ein Ballverlust auf unserer linken Abwehrseite hat gereicht,
um dem Gegner das Tor und den Sieg zu ermöglichen. Das war nicht nötig, denn
ich habe eine ausgeglichene und offene Partie gesehen“, ärgerte sich Hassels
Coach Christoph Schlebach über den entscheidenden Fehler seiner Truppe.
So müssen sich die Gelsenkirchener, denen ihr früherer Jugendtorwart
Christian Wettklo einen überraschenden Besuch abstattete, weiter mit dem
bloßen Kampf um den Klassenerhalt beschäftigen, auch wenn Rios in den
Gelsenkirchenern mehr Potenzial sieht. „Ich bin davon überzeugt, dass so
eine Mannschaft wie der SC Hassel wieder unten raus kommt“, sagte der
30-Jährige.
Er hat im Angesicht des Erfolges gut reden. Denn so langsam darf sich das
Überraschungsteam aus Dortmund mit den erforderlichen Lizenzunterlagen für
die NRW-Liga vertraut machen. „Es gibt da vorne einige sehr gute
Mannschaften. Wenn wir zu Beginn der Winterpause immer noch so gut dastehen
wie jetzt, können wir vielleicht über neue Ziele nachdenken“, meinte Rios.
Der erneute Aufstieg seines Teams sei aber „nicht verboten“.
Quelle: Revier Sport

Und so muss der Sportliche Leiter, Vanja Fourniotis, nicht darauf hinweisen, dass es nach dem Spitzenspiel gegen Erndtebrück heißt, auf eine unbequeme Aufgabe auf schwer zu bespielenden Boden umzuschalten.

Schwierige Platzverhältnisse
Denn den besten Ruf hat der Platz in Hassel nicht. „Wir müssen das Spielerische
hinten anzustellen und den Kampf in den Vordergrund rücken“, sagt Fourniotis.
Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis schließt nicht aus, dass Hassel auf Asche
ausweicht. „Wir sind Fußballer, wir nehmen alle Böden an.“
Fraglich ist, wie der TuS ohne Karim Bouzerda angreift. Wahrscheinlich erhält
Adis Hasic vorne Unterstützung von den Außen Bastian Erzen und Christian Werner.
TOP-SPIEL AM SONNTAG
Eving freut sich auf „Highlight-Spiel“
TUS EVING LINDENHORST - TUS ERNDEBRÜCK

2 : 1
Sascha Piontek bewahrte den TuS Eving vor der ersten Heimniederlage der Saison. 13 Minuten vor Schluss parierte der Torhüter gegen den zuvor von ihm selbst gefoulten Bakary Sinaba einen Strafstoß und hielt damit einen Punkt gegen Tabellenführer TuS Erndtebrück fest.
Der ganz große Wurf ist den Grün-Weißen mit diesem 1:1 zwar nicht gelungen, doch von Enttäuschung war nach dem Schlusspfiff keine Spur. „Das war eine Partie, die dem Begriff Spitzenspiel vollauf gerecht wurde“, bilanzierte Daniel Rios treffend, „in ei-nem auf hohem Niveau ge-führten Duell haben beide Mannschaften gezeigt, dass sie zu Recht weit oben stehen.“
Es war über 90 Minuten ein überaus intensives und enges Spiel mit einer hohen Zweikampfquote, aber auch einer beachtlichen fußballerischen Qualität mit einem am Ende leistungsgerechten Resultat. Und dennoch wäre für die Evinger noch mehr drin gewesen. „Wenn man 1:0 führt, will man natürlich auch gewinnen. Aber nach dem Tor hätten wir noch ruhiger agieren und in der Defensive besser stehen müssen,“ fasste der Trainer zusammen. Weil dies speziell nach Wiederbeginn nicht so war, bekam Erndtebrück Oberwasser, riss das Geschehen an sich, drängte den TuS nach hinten und kam folgerichtig durch Bakary Sinaba zum Ausgleich (60.).
Eving war obenauf, als Karim Bouzerda nach einem feinen Pass von Dimitrios Kalpakidis in die Tiefe von einem groben Missverständnis zwischen Gästetorhüter Timo Bäcker und Abwehrspieler Christian Berghoff profitierte (31.) und den umjubelten Führungstreffer markierte - sein zehnter Saisontreffer. Weitere klare Tormöglichkeiten blieben indes trotz optischer Vorteile in dieser ansonsten richtig starken ersten Hälfte aus.
Nach dem 1:1 hatten die Platzherren Mühe, wieder ins Spiel zurückzufinden, doch der gehaltene Elfmeter machte offensichtlich noch einmal Kräfte frei. Ein von Bäcker entschärfter Kalpakidis-Kopfball nach Flanke von Bouzerda (84.) war der Auftakt zu einem Schlussspurt, bei dem die Evinger aber unmittelbar vor dem Tor die klare Linie vermissen ließen. Was die Jungs aber bis zuletzt auch in punkto Einsatz in die Waagschale warfen, war aller Ehren wert.
REAKTIONEN
Dimitrios Kalpakidis: „Nach diesem Klassespiel habe ich eigentlich nur positive Stimmen gehört, alle waren ganz begeistert. Hält Pio den Elfer nicht, wird es allerdings ganz schwer für uns.“
Sascha Piontek: „Den Elfmeter kann man geben, muss es aber nicht. Es war ein Duell auf Augenhöhe. Mit dem Punkt können wir leben.“
Quelle:WAZ
Folgenschweres Missverständnis
So spiegelt auch die Torfolge den Spielverlauf wider. Evings Karim Bouzerda
brachte den Ball nach einem präzisen Pass von Dimitrios Kalpakidis und
folgendem Missverständnis zwischen Gästetorwart Timo Bäcker und Christian
Berghoff unbedrängt im Netz unter (31.) Bis auf einen harmlosen Kopfball von
Pierre Bellinghausen gleich in der dritten Minute war von den Siegerländern
nichts zu sehen. Evings beste Chance hatte Christian Werner, als er aus 18
Metern Bäcker prüfte (18.).
Zwingendes boten beide Teams nicht, was auch daran lag, dass die
Hintermannschaften nichts zuließen. Besonders Eving gefiel, weil die Kette
hinten hielt, davor Francis Bugri viele Zweikämpfe gewann und seine
Nebenleute stark defensiv arbeiten. 1:0 zur Pause, da waren die Gastgeber
noch punktgleich mit Spitzenreiter Erndtebrück. Die Blauen änderten jetzt
aber ihre Marschroute und riskierten mehr. Sie standen ähnlich sicher und
setzten jetzt mehrere Nadelstiche.
Gerechtes Remis
Einen davon leitete Daniel Wadrich ein, dessen Zweikampfverhalten bei der
Balleroberung gegen Sascha Rammel jedoch grenzwertig war. Jedenfalls lief er
dann auf der rechten Seite durch und passte auf Bakary Sinaba, der traf
(60.).
Eving hatte etwas nachgelassen, Erndtebrück wollte mehr. Sascha Piontek
sollte dann Sinaba von den Beinen geholt haben, den Elfmeter aber parierte
Evings Schlussmann (77.) und hielt so die Gastgeber im Spiel. Sie hatten
noch durch Kalpakidis per Kopfball die Siegchance (83.). Es blieb bei dem
Ergebnis, das völlig in Ordnung ging.
Quelle:RN
FC.Bor.Dröschede - TuS Eving Lindenhorst
1 : 4
In beeindruckender Manier setzte der TuS Eving-Lindenhorst seinen Angriff auf die Tabellenspitze fort, gewann bei Borussia Dröschede mit 4:1 (1:1) und überflügelte den ASC 09 in der Tabelle.
Daniel Rios hatte der Mannschaft ein klares Ziel vorgegeben: „Endlich mal wollten wir die Chance, oben anzugreifen, auch nutzen und den Sieg gegen Aplerbeck veredeln.“ Das gelang in der ersten Hälfte mit Abstrichen, denn nach dem schönen Freistoßtor von Sascha Rammel (34.) setzte der TuS nicht genug nach, gönnte sich eine Auszeit und kassierte folgerichtig kurz vor dem Pausenpfiff den Ausgleich.

Traf zum 4:1, Sascha Rammel
„Nach der Pause haben wir viel ruhiger und dominanter gespielt und das auch genutzt“, freute sich Rios. Denn seine Jungs waren jetzt mit Biss im Spiel und ließen die Gastgeber kaum noch zur Entfaltung kommen. Karim Bouasker hielt nach einer Ecke den Kopf zum 2:1 hin (61.), Karim Bouzerda verwandelte einen Foulelfmeter (75.), Sascha Rammel setzte den Schlusspunkt im Nachschuss nach einem Pfostentreffer (88.). Eving ist jetzt in dieser Liga so richtig auf Touren kommen, die kleine Krise ist spätestens nach den beiden Siegen Schnee von gestern.
Fußball-Westfalenliga: Borussia Dröschede - TuS Eving-Lindenhorst 1:4 (1:1). Gegen die personell glänzend ausgestatteten Dortmunder wäre für die Gastgeber sicher ein Punkt im Bereich des Möglichen gewesen, doch Abwehrfehler, wie man sie bislang nur in der Anfangsphase der Saison gesehen hatte, machten ein Erfolgserlebnis und damit letztlich einen oder mehrere Bonuszähler unmöglich.
Ohne Höhepunkte im Strafraum waren die ersten 25 Minuten dennoch nicht langweilig. Beide Teams waren bemüht, nach vorne zu spielen, doch die entscheidenden Pässe misslangen. Anders bei einer Flanke von Ayaz, die Stratmann mit dem Kopf denkbar knapp verpasste (26.). Auf der Gegenseite zeigte Ex-Profi Rammel seine Schusskünste bei einem Freistoß vom Strafraum-Eck mit einem sehenswerten Treffer zum 0:1 (34.).
Nur kurze Zeit dauerte es, bis die Dröscheder zurück ins Spiel kamen. Zunächst verpasste Petkovic nach einer Freistoß-Flanke (38.), fünf Minuten später ließ sich Burgio aber nicht lange bitten. Nach einem Abspielfehler war Stratmann dazwischen gegangen, hatte den Stürmerkollegen bedient, der den Ball aus 16 Metern ins Tor beförderte.

TuS Eving Lindenhorst - ASC Dortmund

DORTMUND Derbysieger: Der TuS Eving-Lindenhorst stürzte den ASC 09 am Sonntag mit einem verdienten 1:0 (1:0)-Sieg von der Tabellenspitze der Westfalenliga 2.

Den entscheidenden Treffer erzielte Dimitrios Kalpakidis in der 12. Spielminute per Foulelfmeter. "Unser Sieg geht völlig in Ordnung. Wir waren fast über die kompletten 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft", so Eving-Trainer Daniel Rios zufrieden.
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Was für ein packendes und spannendes Spiel zwischen den beiden derzeit besten Dortmunder Westfalenliga-Vertretern TuS Eving-Lindenhorst und ASC 09 Dortmund.
„Knapp, aber verdient“, war das allgemeine Fazit nach dem gutklassigen Westfalenliga-Derby, in dem der TuS Eving-Lindenhorst mit 1:0 (1:0) gegen den ASC 09 Dortmund die Nase vorn hatte. Eving konnte jetzt bis auf zwei Punkte an den ASC heranrücken und sich in der Spitzengruppe etablieren.
„Mich ärgert, dass wir in der ersten Hälfte zu mutlos gespielt haben“,
sagte ASC-Coach Mark Elbracht. „Wir haben den Anfang total verschlafen“,
haderte Mischa Mihajlovic stellvertretend für einige Mannschaftskameraden,
und beide Einschätzungen waren durchaus richtig. Allerdings traf der
Spitzenreiter auf eine Evinger Heimelf, die sich von Beginn an zu einer ganz
starken Leistung aufrappelte.
Nicht wenige sprachen gar von der bis dato besten Halbzeit der Saison.
Läuferisch überragend, mit wachem Auge für Situationen präsentierte sich das
ganze Team, als habe es die kleine schöpferische Krise der letzten Wochen
nie gegeben.
Die Umstellungen in der Mannschaft trugen Früchte. Die Idee, hinter der einzigen Spitze Karim Bouzerda ein offensives Mittelfeld aus Bastian Erzen, Christian Werner und Sascha Rammel spielen zu lassen, ging voll auf. Denn Bouzerda zeigte sich von seiner besten Seite, war ein ständiger Unruheherd und riss immer wieder Lücken in die diesmal nicht so sattelfeste ASC-Innenverteidigung mit Marvin Schweers und Alex Enke. Schweers war es auch, der mit einem Stellungsfehler und seinem anschließenden Foul an Bouzerda das frühe Tor des Tages (11.) durch einen Foulelfmeter von Dimitrios Kalpakidis ermöglichte.
In der ASC-Offensive fehlte der frisch operierte Daniel Diaz, denn Alex Bahr konnte ihn nie ersetzen. So blieb der ASC über weite Strecken harmlos, auch wenn er nach der Pause mindestens einen Gang zulegte und die optische Überlegenheit des TuS beendete. Doch gerade Leistungsträger wie Rafik Halim spielten oft zu überhastet und bei allem Einsatz etwas unkonzentriert, so dass viele Aktionen im Ansatz verpufften.
Hinzu kam Schiedsrichter Phillip Roedig aus Münster, der ein trotz allen Einsatzes faires Spiel zunehmend zerpfiff und durch seine Kleinlichkeit die Spieler allmählich in Not brachte. Ohne Not gezogene gelbe Karten führten schließlich zu zweimal Gelb-Rot (Bouzerda in der 77., Sievers in der 90 Minute), was aber am Resultat nichts mehr änderte. „Hier war zwar auch ein Punkt für uns drin, aber letztlich geht das Ergebnis in Ordnung“, fand Mark Elbracht. Sein Gegenüber Daniel Rios kam zu dem gleichen Schluss: „In der zweiten Hälfte hat der ASC zwar mehr investiert, aber keine richtige Torchance mehr herausgespielt, deshalb geht der Sieg in Ordnung.“

Anstoss dieser Begegnung ist um 13:00 Uhr im Eckey-Stadion
DORTMUND Die Spanier Daniel Rios und Daniel Diaz stellen klar. Um 13 Uhr am Sonntag ist keine Siesta-, sondern Derbyzeit. Die Fußball-Westfalenliga ruft, der TuS Eving-Lindenhorst empfängt den ASC 09.

Der Spanier schläft – wenn – gegen 15 Uhr. Dieses Ritual pflegte, wenn möglich, TuS Evings Trainer Rios (30), Sohn mittlerweile nach Spanien zurückgekehrter Eltern. Am Sonntag aber dreht sich ohnehin alles um den Ball. Aplerbecks Daniel Diaz (24), Kind eines spanischen Vaters und einer deutschen Mutter, macht lieber den Nachmittag durch. Jetzt hätte es ein schönes Wiedersehen vor dem Spiel geben können und eines auf dem Platz.
Nichts hätten beide lieber erlebt als „Los Derby-Wochos“. Diaz ist jedoch verletzt. Was beide verbindet: Rios‘ Vater trainierte einst Diaz’ Papa im Nordstadtklub Iberica. Irgendwann verloren sich die Muchachos aus den Augen, die ständig am Rande des Platzes miteinander gebolzt hatten. Rios durchlief die Junioren-Teams des BVB, Diaz profilierte sich im Bochumer und Herner Raum. „Nach Jahren trafen wir uns jetzt beim Aplerbecker Hecker-Cup wieder“, berichtet Rios. „Für ein Duell gegen Evings Daniel hätte ich mir das Trikot noch mal angezogen.“DJK TuS Hordel - TuS Eving Lindenhorst
1:0
Sie waren so gut in die Saison gekommen, hatten auch mal einen unverdienten Sieg mitgenommen. Gestern wollte der TuS Eving-Lindenhorst nachsetzen, doch das Vorhaben misslang, beim TuS Hordel setzte eine unnötige 0:1-Niederlage.

Hinten kompakt stehen und nach Ballgewinn flott kontern - klingt nach einem Standardrezept, ist aber schwer umsetzbar. Das musste auch der TuS Eving realisieren, der sich schon nach drei Minuten einem Elfmeter ausgesetzt sah. Doch Torhüter Sascha Piontek meisterte die Situation und verschaffte seiner Elf einen Weckruf. Denn in der Folge war der TuS dominant, ohne jedoch zu Chancen zu kommen. Doch auch die quirlige Hordeler Offensive kam nicht so recht zum Zuge, so dass es nach einer etwas müden ersten Hälfte zum Pausentee ging.
„Nach der Pause haben wir besser gestanden und das Spiel gut im Griff gehabt“, berichtet Daniel Rios. Doch mitten hinein in diese Wohlfühlphase platzte ein dummer Fehler im Spielaufbau, der Konter führte zum 1:0 durch Serdar Bastürk (75.) und letztlich zur unnötigen Niederlage. Daniel Rios haderte mit der vertanen Chance auf einen sicheren Platz in der Spitzengruppe der Westfalenliga: „Wir haben insgesamt zu wenig als Mannschaft agiert. Zurzeit fehlt uns einfach, dass wir von Beginn an mit Leidenschaft Gas geben.“
DORTMUND Hordel liegt den Dortmunder Klubs nicht. Gerade in der Phase, während der der TuS Eving-Lindenhorst in der Spur war, kassierten sie den entscheidenden Gegentreffer zum 0:1. „Das macht die ganze Sache natürlich noch ärgerlicher“, erklärte Trainer Daniel Rios.

Was im ebenfalls nicht in den Kram passte, war die
Vorstellung seines Teams im ersten Abschnitt. Da hatten seine Evinger den
Bochumern zu viele Spielanteile ermöglicht – und auch die deutlich besseren
Torchancen. Mirko Krüger, Hordels Angreifer, überzeugte dabei besonders, wie
Rios erklärte. „Er hat uns richtig beschäftigt, ein wirklich guter Spieler.“
Auf seinem Zettel hatte der Coach nur eine Evinger Möglichkeit notiert.
Bastian Erzen vergab sie kurz vor der Pause. Dann legte der TuS deutlich zu.
Jetzt boten sich auch bessere Gelegenheiten. Eine unaufmerksame Szene aber
brachte die Grün-Weißen um den jetzt verdienten Lohn.
TuS Eving-Lindenhorst:
Piontek - Balihodzic (78. Ekiz), Scheffer, Bouasker, Werner - Rammel ,
Kalpakidis - Erzen (86. Wrosok, Erdur (65. Löwenberg) - Bouzerda, Hasic
Tor: 1:0 (75.)
TuS Eving Lindenhorst - SV Herbede
3 : 0

VS
Wenn jemand noch Zweifel hatte, was ein „dreckiger“ Sieg wohl sein könnte: Nach dem 3:0 (1:0) des TuS Eving gegen SV Herbede waren sie eindeutig beseitigt. Denn Evings Sieg war äußerst glücklich, die drei Punkte sehr willkommen.
„Vielleicht lag es daran, dass wir erstmals klarer Favorit waren“, sinnierte Daniel Rios nach Schlusspfiff. Von Beginn an kam seine Elf nicht in die Gänge, Evings Spiel erstickte in einer Mixtur aus Aktionismus und einem Schuss Pomade. Kaum klare Aktionen, dafür viele verlorene Zweikämpfe und falsch eingeschätzte Pässe. Ganz zu Be-ginn ging es noch, als Karim Bouzerda einige Male ge-schickt wurde. Doch er konnte damit erst in der 28. Minute Sinnstiftendes anfangen, als er von Dimi Kalpakidis freigespielt wurde und Christian Werner zum 1:0 auflegte.
Das aber war schon sehr glücklich, denn bis dahin hatten nur die Gäste Chancen gehabt. Man rieb sich verwundert die Augen, wie frech der Tabellenletzte auftrat, bei dem nicht alle Spieler einen austrainierten Eindruck machten

Vor allem Ümit Günkaya, Markus Scherff und Osman Öztürk narrten immer wieder einen oder zwei Gegenspieler. Einziges, aber entscheidendes Manko: Sie trafen das Tor trotz bester Chancen nicht.
So stand es also 1:0 für den TuS Eving, doch die Führung brachte keine Ruhe, es ging auch nach der Pause genau so weiter. Christian Löwenberg kam für Monir Yahyaoui, an der Grundrichtung des Spiels änderte sich aber nichts. Die Strafräume wurden für eine ganze Weile zur Tabuzone erklärt, das Spiel schleppte sich dahin, bis Markus Scherff erneut nur knapp am Ausgleich scheiterte.
Jetzt kam endlich Bewegung in die Partie, denn Herbede machte auf, wollte unbedingt das 1:1 oder mehr. Doch dazu reichten ihre fußballerischen Mittel nicht mehr, Eving nutzte den entstandenen Raum nun besser. Nachdem der hüftsteife Sebastian Klein zum wiederholten Male im Abseits gestanden hatte und sein vermeintlicher Ausgleich keine Anerkennung fand, sorgte Karim Bouzerda mitten in den Ärger der Gäste hinein das 2:0 (90.), Sascha Rammel setzte den Schlusspunkt. „Ein glücklicher und unverdienter Sieg“, fand nicht nur Daniel Rios.
0 : 2

Nach sieben Spielen ohne Niederlage hat des den TuS Eving erwischt: im Verfolgerduell beim DSC Wanne-Eickel kassierten die Grün-Weißen eine 0:2 (0:1)-Niederlage.
Es begann denkbar schlecht für den Aufsteiger, der im An-schluss an einen Freistoß be-reits nach zwei Minuten in Rückstand geriet. „Ärgerlich“, wie der Sportliche Koordinator Vanja Fourniotis befand, „weil wir vorher ausdrücklich darauf hingewiesen hatten, Standardsituationen vor dem eigenen Tor möglichst zu vermeiden.“ Doch in diesem ersten Abschnitt lief noch einiges andere schief für die Gäste, die Christian Löwenberg nach 25 Minuten mit einer gelb/roten Karte und kurz vor dem Wechsel verletzungsbedingt auch noch Deniz Sahin verloren.

Dennoch: in Unterzahl kam der TuS besser ins Spiel und hatte durch den erneut starken Francis Bugri die Chance zum Ausgleich, doch sein Schuss wurde gerade noch zur Ecke abgeblockt. Aufregung im La-ger der Gäste, als Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis im Wanner Strafraum zu Fall kam, der Schiedsrichters je-doch nicht pfiff. „Das war ein glasklarer Elfmeter“, ereiferte sich nicht nur Kalpakidis.
Nach Wiederbeginn bemühten sich die Evinger weiter um den Ausgleich, ohne sich aber die ganz großen Möglichkeiten zu erspielen, und kassierten stattdessen kurz vor Spiel-ende das 0:2 (84.). Dennoch traten sie keineswegs frustriert die Heimreise an. Kalpakidis: „Immerhin haben wir gezeigt, dass wir selbst in Unterzahl mit einem Gegner mithalten können, der am Ende der Saison mit Sicherheit im oberen Drittel landen wird.“
TuS Eving Lindenhorst - SG Wattenscheid 09
VS

2 :0

Hochspannung in der Westfalenliga: die ersten sieben Mannschaften sind nur drei Punkte voneinander getrennt. Mittendrin im breiten Pulk der Spitzenteams der TuS Eving und der ASC 09 - und glänzend ihre Perspektiven bei nur zwei bzw. drei Zählern Rückstand auf den neuen Tabellenführer Kaan-Marienborn.
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1. 1. FC Kaan-Marienborn |
Den Grundstein zu diesem Sieg legte die souveräne De-fensive, die die Wattenscheider Offensive zur Bedeutungslosigkeit degradierte. Schlussmann Sascha Piontek wurde während des gesamten Spiels nicht einmal ernsthaft gefordert und verlebte einen geruhsamen Nachmittag.
Nach zehnminütigem Abtasten bekamen die Gastgeber das Spiel in den Griff und kontrollierten das Geschehen. Gegen die spielstarken Wattenscheider war der enorn hohe läuferische Aufwand, besonders von den Mittelfeldakteuren Francis Bugri und Dimitrios Kalpakidis, der entscheidende Faktor.
Viel lief über die linke Seite, wo besonders Christian Werner aus der Viererabwehrkette immer wieder den Vorwärtsgang einlegte. Klare Torchancen konnte sich aber auch der TuS nicht erspielen. Eine vergebene Adis Hasic-Möglichkeit (8.) und ein Kopfball an die Latte von Karim Bouzerda (36.) waren eine magere Ausbeute. Das änderte sich in der ersten Minute der Nachspielzeit: Bouzerda, der am Dienstag 25 Jahre alt wird, machte sich ein vorzeitiges Geburtstagsgeschen: Nach präziser Flanke des jungen Monir Yahyaoui traf er mit einem artistischen Seitfallzieher zum umjubelten Führungstreffer.
Nach dem Wechsel hatte der TuS mehrere gute Möglichkeiten, frühzeitig den Sieg perfekt zu machen, doch die Abwehrspieler Karim Bouasker und Philipp Kasperidus, die bei Standards stets im gegnerischen Strafraum auftauchen, blieben erfolglos (61./64.). Auffällig die Probleme der Gäste bei hohen Bällen oder nach Standards. Und diese Schwäche nutzte der TuS konsequent aus. Nach einem Eckball von Werner verlängerte Bugri mit dem Kopf ins lange Eck zum 2:0-Endstand (66.). Bis zum Abpfiff ließ der TuS nichts mehr zu und brachte den Sieg sicher über die Zeit.
Mit diesem Erfolg rückten die Evinger als Dortmunds bestplatzierter Westfalenligist auf Rang fünf vor, lediglich zwei Punkte hinter Spitzenreiter Kaan-Marienborn. „Beste Perspektiven für die nächsten Wochen“, blickte sich Spielertrainer Kalpakidis nach dem Spiel optimistisch nach vorn.
vs

1 : 3
Es kam richtig hart für den TuS Eving Lindenhorst. Zunächst meldeten sich
Deniz Sahin und Bastian Erzen vor der Partie in Langscheid/Enkhausen kurzfristig
krank, dann musste Myron Dretakis schon nach 20 Minuten mit einer
Oberschenkelzerrung ausgewechselt werden und zu allem Überfluss gingen die
Gastgeber auch noch kurz vor der Halbzeit durch Jonas Schmidt in Führung (42.).
„Zu diesem Zeitpunkt konnten wir froh sein, dass wir nicht noch mehr Treffer
kassiert haben“, ärgerte sich Evings Spielertrainer Daniel Rios. Aber er merkte
auch: „Der Gegentreffer war vielleicht so etwas wie ein Weckruf. Danach haben
wir angefangen, Fußball zu spielen.“

Das galt vor allem für Karim Bouzerda, der die Partie mit einem Hattrick fast im
Alleingang drehte. Doch der Goalgetter verabschiedete sich nicht mit einem
Torjubel aus dem Spiel, sondern mit einer Gelb-Roten Karte. Weil der
Dreifach-Schütze den Platz bei seiner Auswechslung allzu behäbig verließ, zückte
Schiedsrichter Claas Steenebrügge den Karton. Rios: „Das fand ich ein wenig
übertrieben.“ Es war der einzige Makel an diesem Tag, der doch so schlecht
begonnen hatte.
Genau entgegengesetzt verlief es für die Hausherren, deren Sportlicher Leiter
Ulli Wünnenberg bilanzierte: „Wir haben stark begonnen, aber das 1:1 wirkte wie
ein Schock für uns. Am Schluss hat Eving das sehr clever gemacht. Sie haben uns
drei Mal ausgekontert.“
Und Rios? Der hatte die Partie bis zur 70. Minute als Aktiver miterlebt. Nachher
betonte er mit einem breiten Grinsen im Gesicht: „Mein Vertreter hat uns in der
Pause noch einmal richtig heiß gemacht.“

0 : 0
Gegen den bisherigen Tabellenzweiten SF Oestrich-Iserlohn schaffte es der TuS Eving nicht, trotz numerischer Überzahl in den letzten 25 Minuten einen Treffer zu erzielen. So musste man sich mit einem 0:0 zufrieden geben.
Kurzfristig musste der TuS auf Stammtorhüter Sascha Pi-ontek (Magen-Darm-Erkrankung) verzichten. Er wurde von Dirk Jankowski vertreten, der bei den wenigen gegnerischen Chancen einen sicheren Eindruck hinterließ. Ebenfalls nicht dabei war der arbeitsmäßig verhinderte Adis Hasic. Dadurch kam Timo Link im Sturm zu seinem ersten Einsatz von Beginn an. Er zeigte viel Spielverständnis und fügte sich nahtlos in das Evinger Kombinationsspiel ein.
Interessant waren die Außenpositionen des Vierermittelfeldes besetzt. Auf der linken Seite spielte der Rechtsfuß Bastian Erzen, auf der rechten Linksfuß Christian Werner. Und der Ex-Oestricher hatte die größte Möglichkeit, seine neuen Farben in Führung zu schießen. Nach einem Freistoß knallte er den Abpraller an den Außenpfosten (36.). Mit etwas mehr Übersicht wäre aus der Aktion mehr zu machen gewesen. Bei weiteren guten Chancen war immer wieder der sehr agile und schnelle Karim Bouzerda im Spiel, dem lediglich im Abschluss mehrfach das Quäntchen Glück fehlte oder in der konsequenten Abwehr der Gäste hängen blieb.
Nur zwei Minuten nach der Pause setzte er einen weiteren Paukenschlag, als sein artistischer Fallrückzieher von einem Abwehrspieler glücklich per Kopf auf der Torlinie geklärt wurde. SF-Akteur Ke-vin Brümmer erhielt in der 65. Minute nach wiederholtem Foulspiel gelb/rot. Diese Überzahl konnten die Gastgeber nicht nutzen, weil die Angriffe zu hektisch vorgetragen wurden und bei den Kombinationen die Sicherheit fehlte.
Die Gäste spielten in Unterzahl keinesfalls defensiv und trugen ihre Angriffe clever vor. Die letzte Chance zum Sieg hatte wieder Bouzerda, der am starken SF-Schlussmann Andre Lindenblatt scheiterte (86.).
„Paradoxerweise spielten wir in Unterzahl besser. Mit dem einen Punkt können wir gut leben“, war Gäste-Trainer Tim Langenbach mit dem Remis zufrieden. Das war TuS-Trainer „Dimi“ Kalpakidis nicht: „Nach 15 Minuten sind wird besser ins Spiel gekommen und haben das Geschehen kontrolliert. Das Überzahlspiel war alles andere als gut. Heute war mehr möglich.“
Quelle: WAZ
Einen teuer erkauften Punkt nahm der TuS Eving-Lindenhorst aus Kaan-Marienborn mit.
Drei Spieler verletzten sich. Besonders hart traf es Leistungsträger Sascha Rammel, der wegen eines Handbruchs acht bis zwölf Wochen passen muss.

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